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Papierspitze


Bestellnummer:  26491

Preis:  9,00 €

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Verfügbarkeit
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Produktinformation

Papier, 80 g/qm, gestanzt.

Rechteckig (groß). 29,5 x 9,5 cm. 6 Stück.

Rechteckig (klein). 14,5 x 8 cm. 6 Stück.

Quadratisch. 18,5 x 18,5 cm. 6 Stück.

Achteckig. 8,5 x 8,5 cm. 12 Stück.

Rund. Ø 28 cm. 3 Stück.

Allgemeine Informationen

Mit Werkzeug der Gründerphase.

Daß wir Deckchen dieser Qualität und filigranen Gestaltung anbieten können, verdankt sich dem glücklichen Umstand, daß sich bei unserem Hersteller, der sächsischen Firma Otto Mäckel, die originalen Werkzeuge aus der Zeit zwischen 1872 und 1914 erhalten haben. Nur so ist es möglich, in einer Qualität zu produzieren, die man ansonsten nur aus dem Museum kennt – oder vereinzelt vielleicht aus Frankreich oder Belgien. Spitzenpapier wird bei Mäckel noch klassisch und aufwendig hergestellt: Die Motive werden in eine Eisenplatte eingraviert, diese Platten werden zusammen mit dem Papier zwischen zwei Walzen durchgeführt; bei jedem Durchgang werden nur wenige Spitzendeckchen ausgestanzt. Das Unternehmen beliefert seit jeher zum Beispiel belgische und französische Konditoreien und Konfiserien mit Spitzendeckchen in den verschiedensten Formaten; sie wurden und werden dort für die Präsentation feinster Pralinées sowie edlen Gebäcks verwendet. Weil wir der Ansicht sind, daß auch Sie Verwendung für solch festliches Papier haben können, bieten wir es in mehreren Varianten an.

Spitzenprodukte. Buchstäblich.

Wie lange ist es her, daß Sie Papierspitze solcher Qualität ansichtig wurden? Wenn man die hier von uns vorgestellten Spitzendeckchen mit der normalen Handelsware vergleicht, läßt sich das Ausmaß an Qualitätsverlust erahnen, das solche Papierprodukte seit vielen Jahrzehnten erlitten haben. Einst waren sie eine dekorative Bereicherung des Alltags und entstanden im 19. Jahrhundert in den Manufakturen der Luxuspapierproduktion, ehe auch hier der industrielle Fortschritt (ein)griff. Im Jahr 1892 wurden in Deutschland 32 Hersteller gezählt, heute sind davon zwei übriggeblieben. Schon 1898 hieß es in dem Bericht „Berlin und seine Arbeit“, daß die Fabrikation von Spitzenpapier infolge der Nachfrage ständig zugenommen hätte, schlechte Ware aber den Publikumsgeschmack verschlechtere und damit ein großer Qualitätsverlust einhergegangen sei.

Hinweis:

Durch den traditionellen Herstellungsprozeß bedingt, haften die Spitzendeckchen etwas aneinander und müssen vorsichtig voneinander getrennt werden.

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