Mit eingeschliffenem Ausgießer. An der Stopfenseite ist eine Rille eingearbeitet, die eine durchgängige Luftzufuhr und somit ein ruhiges, langsames Gießen ermöglicht. Überschüssige Flüssigkeit wird darin in das Gefäß zurückgeführt.
In 2 Größen:
Volumen 250 ml.Höhe 20 cm, 8,5 cm Ø. Gewicht 140 g.
Volumen 500 ml. Höhe 24,5 cm, 10,5 cm Ø. Gewicht 200 g.
Spannend, aber spannungsfrei. Gefäße aus „Jenaer“ Glas.
Dieses Material hat Geschichte gemacht. Der unproblematische Werkstoff erlaubte Gestaltern die Entwicklung einer abgeklärt reduzierten Ästhetik – seit den zwanziger Jahren wurde „feuerfestes“ Gebrauchsglas von Spitzengestaltern aus dem Bauhaus-Umfeld verwendet. Dadurch entstand erstmals ein in formaler und materieller Hinsicht „technisches“ Glas. Bekannte Größen wie Wilhelm Wagenfeld, Bruno Mauder und Ilse Decho gaben dem neuen Glas seine zeitgemäße Form, und László Moholy-Nagy kümmerte sich um die Werbung. Sie setzten dieses ideale, völlig zeitlose Gebrauchsglas gerade auch in der Küche ein, und genau da entfaltet es auch heute seinen ganz eigenen Reiz.
Borosilikatglas. „Jenaer Glas". Laborglas im Haushalt.
Das Borosilikatglas – ein Spezialglas
für die optische und chemische Industrie,
entwickelt 1891 in den Jenaer
Glaswerken von Ernst Abbe und Otto
Schott – ging in einem beispiellosen
Siegeszug rund um die Welt. Die Gestalter
des nahen Bauhauses in Weimar
– Wilhelm Wagenfeld, Bruno Mauder
und Ilse Decho – waren von der Idee
des Laborglases in der Küche fasziniert
und gaben dem neuen Werkstoff seine
zeitgemäße Form. Heute werden die
Produkte überwiegend in Tschechien
hergestellt.
Produktinformation:
Das Glas ist geruchs- und geschmacksneutral
und geeignet für den Einsatz
in Ofen und Mikrowelle, auf dem Herd,
in Kühlschrank und Spülmaschine.
(Beachten Sie unbedingt die Pflege- und
Anwendungshinweise des Herstellers.)