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Odernheimer Kloster Disibodenberg Riesling Auslese 2006

Menge

Bestellnummer:40019

Preis: 23,00 Euro

Grundpreis: 30,67 Euro/1 l

Verfügbarkeit
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Produktinformation – Odernheimer Kloster Disibodenberg Riesling Auslese 2006

In der Nase entwickelt die Auslese Aromen von Lindenblüten, grüner Walnuß und sehr reifen Äpfeln mit kandierter Süße, während im Mund vor allem der mineralische Kern des feinherben Weins hervortritt, der an den Geruch des im Weinberg anstehenden Gesteins nach einem Sommerregen erinnert.

Alkoholgehalt 12,5 Vol.-%. 0,75-l-Flasche.

Die Gunst der Lage. Auslese.

Auf dem Weingut von Racknitz, dem ehemaligen Gutshof des Klosters Disibodenberg im mittleren Nahetal, wird seit dem 11. Jahrhundert ununterbrochen Weinbau betrieben, heute von Luise Freifrau von Racknitz-Adams und ihrem Mann Matthias Adams. Diese edelsüße Riesling-Auslese kommt von der besten Parzelle des Disibodenbergs, die wie ein Parabolspiegel nach Süden ausgerichtet ist. Die rund 35 Jahre alten Rebstöcke stehen auf den sandigen Böden der sogenannten Disibodenberg-Formation, einer Wechselfolge grauer Silt- und Feinsandsteine. Durch ihr Alter ist der Ertrag auf natürliche Weise reduziert, die Weinstöcke können ihre ganze Kraft in die Beeren investieren. Diese werden von Hand reif und bereits rosinenartig eingetrocknet gelesen, was ein hohes Mostgewicht gewährleistet. Der Most vergärt schließlich auf natürlichen Umgebungshefen und gelangt behutsam zur vollen Reife.

Regionale Kostbarkeiten. Süßweine.

Der schlechte Ruf, der restsüßem Wein teils bis heute nachhängt, liegt in Fehlentwicklungen der Vergangenheit begründet. Dazu muß man wissen, daß das Erzeugen eines hochwertigen Süßweines einerseits viel Arbeit, Sachkenntnis, Fingerspitzengefühl und Zeit verlangt und andererseits das dafür geeignete Lesegut begrenzt ist. Als jedoch mit dem steigenden Wohlstand breiter Bevölkerungsschichten in den Wirtschaftswunderjahren die bis Mitte der 1980er ungebrochene Nachfrage nach restsüßem Wein rapide anstieg, geschah, was allgemein passiert, wenn aus einem endlichen Stoff quasi über Nacht ein scheinbar unbegrenzter Strom werden soll: Lieblos erzeugte Massenware überschwemmte den Markt, und Verfälschungen und Manipulationen traten auf – kulminierend im Glykolskandal von 1985.
Dieser war gleichzeitig ein Wendepunkt für den Weinbau. So erließ Österreich ein rigides Weingesetz, das naturnahen Anbau stark bevorzugt, und viele deutsche Winzer wandten sich von Massenweinen ab, änderten ihre Anbaumethoden und setzten fortan auf Spitzenqualität. Diese Entwicklung – eine Kombination aus Rückbesinnung und Neuentwicklung – kam allen Weinen zugute, besonders aber den Süßweinen, die wieder zu dem wurden, was sie einst auszeichnete: komplexe Raritäten mit außerordentlichem Duft und Geschmack – Weine, die ein ganzes Mahl begleiten können.
Wir stellen Ihnen sechs charakteristische Süßweine vor – vier aus Weintrauben, einen aus Äpfeln und einen aus Honig. Sie kommen aus mehreren Regionen Europas und verdanken ihre Süße ganz unterschiedlichen, meist in langer Tradition entstandenen Formen der Zuckerkonzentration.

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