Eine nützliche Broschüre
aus dem Obst- und Gartenbauverlag.
Die Grundlagen
für den Schnitt von
Obstgehölzen werden
Schritt für Schritt erläutert und mit
Zeichnungen veranschaulicht: von den
Grundlagen und der Terminologie über
das richtige Werkzeug bis hin zu den
Schnitt- und Veredelungstechniken an
Kern-, Stein- und Beerenobst.
80 Seiten mit 89 Abbildungen.
17 x 12 cm, broschiert. Obst- und
Gartenbauverlag,
25. Auflage 2007.
Inhaltsverzeichnis
Grundlagen und Begriffe
Aufbau eines Obstbaumes
Triebe und Knospen
Baumformen
Gesetzmäßigkeiten der Triebbildung
Gesetze der Schnittwirkung
Entwicklungsperioden der Obstbäume
Der Schnitt - Technik und Hilfsmittel
Schnittwerkzeuge
Technik des Schneidens
Schnitt über Knospen
Schnitt auf schlafende Augen
Absägen starker Äste
Wundbehandlung
Hilfsmaßnahmen beim Schnitt
Abspreizen von Trieben und Ästen
Formieren von Baumkronen
Waagrechtbinden von Trieben
Sommerbehandlung an Jungbäumen
Schnitt am Kernobst
Grundsätzliches
Schnitt an freistehenden Baumformen
(Büsche und Halbstämme)
Der Erziehungsschnitt
Aufbau der Kernobstkrone
Pflanzschnitt
Schnitt nach den ersten Standjahren
Überwachungsschnitt
Auslichtungsschnitt
Begriff der »Rotation des Fruchtholzes«
Schnitt an Birnenjungkrone
Verjüngungsschnitt
Erziehungsschnitt an schwachwachsenden Bäumen (Spindeln)
Überwachungsschnitt an Apfelspindeln
Schnitt von Kernobstspalieren und freien Hecken
Erziehungsschnitt an freier Hecke
Überwachungsschnitt an Apfelhecke
Verjüngungsschnitt an Hecke
Pillarschnitt
Schnitt am Steinobst
Grundsätzliches
Aufbauschnitt am Zwetschgenbaum
Auslichten und Verjüngen an einem Pflaumenbaum
Pflanzschnitt an Sauerkirsche
Überwachungsschnitt bei Schattenmorelle
Schnitt am Pfirsich
Schnitt an Beerensträuchern
Pflanzschnitt von Johannis- und Stachelbeeren
Fruchtholzschnitt bei Beerensträuchern
Auslichten von Beerensträuchern
Schnitt bei Himbeeren
Schnitt bei Brombeeren
Häufig aufretende Schnittprobleme und wie man sie meistert
Was ist zu tun, wenn
... ein Apfelbaum trotz jährlichen Rückschnitts ständig lange Ruten treibt und nicht tragen will?
... waagrechtgebundene Triebe viele Reiter bilden und nicht fruchten wollen?
... ein Spindelbusch oder Spalierbaum plötzlich einseitig stark treibt?
... eine Obstbaumkrone wie ein Besen aussieht?
... ein Obstbaum nur noch fruchtet und keine Neutriebe mehr bildet?
... sich ein Schattenmorellenbaum in eine Trauerweide verwandelt?
Zeitpunkt des Schnitts
Schnitt des Weinstocks am Haus
Veredelung
Leseprobe: Überwachungsschnitt
Etwa nach dem sechsten Standjahr dürfte der Grundaufbau der Krone bei freistehenden Büschen und Halb- oder auch Hochstämmen abgeschlossen sein. Es kann jetzt der Überwachungsschnitt beginnen.
Zunächst entfernt man das mehr als dreijährige, stark nach unten hängende Fruchtholz. Wie aus Abb. 29 ersichtlich, schneidet man die Fruchtäste auf nach oben oder schräg außen stehende Reiter zurück. Im oberen Kronenteil beseitigt man alle zu dicht stehenden Triebe. Die Baumkrone muß nach dem Schnitt locker und licht aufgebaut sein. Die Leitastverlängerungen kürzt man jetzt nicht mehr ein. Ab diesem Zeitpunkt entstehen dann auch keine Konkurrenztriebe mehr.