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Die Poesie der Obstbäume

Schon Theodor Fontane wusste: Obstbäume können ein Leben verändern. Nicht jeden machen sie so unsterblich wie Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, aber das einfache Glück, das in einem Birnbaum – oder auch in jedem anderen Obstbaum – steckt, ist universell übertragbar. Überhaupt sollte doch jeder Mann (und wir ergänzen: jede Frau) einmal im Leben einen Baum gepflanzt haben. Kurzum: Worauf warten Sie noch?

 

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Für den besten Ertrag. Obstbäume kaufen und pflanzen.

Bei Fontane war es so einfach: Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland ließ sich eine Birne ins Grab legen, und drei Jahre später spross ein Nachwuchs-Gehölz heraus. Diese Variante der Vermehrung mag zwar die für die Dichtung fruchtbarste sein, deutlich erfolgversprechender ist es aber allemal, junge, bereits veredelte Obstbäume zu kaufen und zu pflanzen.

Als Herr von Ribbeck sein Ende spürte (und auch kurz darauf verschied), war es „Herbsteszeit“, und zumindest in dieser Hinsicht kann man ihm keine mangelnde Effizienz vorwerfen. Er starb – wenn man das so sagen darf – genau im richtigen Augenblick. Denn die empfohlene Pflanzzeit für Obstbäume, abgesehen von Ausnahmen wie Aprikose oder Pfirsich, ist von Oktober bis Mitte Dezember. Seine Birne startete also mit den besten Voraussetzungen in ihr junges Baumdasein. In Bezug auf die Witterungsverhältnisse am Todestag seines Helden ließ Fontane uns zwar im Unklaren, aber die Tatsache, dass der Baum des Gutsherrn später zahlreiche Früchte trug, lässt uns schlussfolgern, dass optimale Pflanzbedingungen herrschten, als man ihn zu Grabe trug: frostfreies Wetter bei bedecktem Himmel.

Wir stellen fest: Lyrik nährt zwar die Seele, taugt aber gemeinhin nur wenig als konkrete Handlungsanleitung – sei es, weil Informationen fehlen oder gar falsche Hoffnungen geschürt werden. Folglich liegt jeder Obstbaum-Lieferung aus dem Manufactum Sortiment kein Gedichtband, sondern eine ausführliche Pflanzanleitung bei. Darüber hinaus bietet auch das Manufactum Gartenjahr hilfreichen Beistand.

Einen klaren Schnitt machen.

Auch hinsichtlich der Pflege von Obstbäumen ist Fontanes Gedicht wenig verlässlich. Da Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland junior laut Überlieferung ein Knauserer war, ist davon auszugehen, dass er kaum Geld für die Grabpflege in die Hand genommen haben dürfte. Dabei hätte er durch konsequenten Winterschnitt des Birnbaums dessen Ertrag steigern und die Qualität der Früchte positiv beeinflussen können – wenn er denn gewollt hätte. Nichtsdestotrotz trug der Obstbaum auf dem Grabe offenbar schwer und versorgte auch noch spätere, havelländische Generationen überreichlich mit Gratisbirnen. Wenn Sie sich im Gegensatz dazu weniger auf Ihr Karma und mehr auf gute Ratschläge verlassen möchten – schließlich ist die Realität oft weniger nachsichtig als dichterische Freiheit: Tipps für den richtigen Winterschnitt finden Sie hier.

Mehr als nur Birnbäume. Obstbäume bei Manufactum.

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland hatte offenbar klare Obst-Präferenzen, zumindest wurde uns nichts anderes überliefert. Bei Manufactum wissen wir Birnen zwar ebenfalls zu schätzen, haben aber auch ein Herz für Mirabellen, Äpfel, Quitten, Aprikosen, Zwetschen und all ihre Anverwandten. Egal ob alte Kultursorten oder Wildobst, Halbstamm, Hochstamm oder Säulenobst (das selbst auf dem Balkon eine reiche Ernte verspricht) – für jeden Geschmack und für jeden Standort sollte sich etwas finden lassen.