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Obstbäume und Beerensträucher auf Krankheiten kontrollieren

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Obstbaeume und Beerenstraeucher auf Krankheiten kontrollieren

Viele Krankheiten im Obstgarten können, wenn sie frühzeitig erkannt werden, auch ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bekämpft und ihre Verbreitung im Garten kann verhindert werden.

Anleitung

  • Besonders bei schwülwarmer Witterung Stachelbeeren auf Mehltaubefall kontrollieren. Zuerst werden die Triebspitzen befallen; zeigt sich dort also der typische weiße, pudrig-mehlige Belag, die befallenen Teile abschneiden und aus dem Garten entfernen. (Nicht auf den Kompost, sondern in den Hausmüll geben.)
  • Eine typische Pilzerkrankung bei Steinobst – vor allem bei der Sauerkirsche, aber auch bei Aprikose, Pfirsich oder im Ziergarten bei den Mandelbäumchen – ist die Monilia. Die Infektion erfolgt im Frühjahr über die Blüten, diese welken in der Folge, bleiben aber typischerweise an den Trieben hängen. Später welken ganze Triebe von der Spitze her und trocknen ein; die Krankheit ist deshalb auch als „Spitzendürre“ bekannt. Die welken Triebe bis ins gesunde Holz zurückschneiden, aus dem Garten entfernen und regelmäßig nachkontrollieren, ob weitere Triebspitzen Welkeerscheinungen zeigen.
    Besser ist es natürlich, eine Infektion der Pflanze von vornherein zu verhindern. Dazu schon im Winter, also vor der Blüte, alle trockenen Äste bis ins gesunde Holz zurückschneiden und die sogenannten Fruchtmumien (noch am Baum hängende, eingetrocknete Früchte der letzten Saison) entfernen. Diese Pflanzenteile wurden mit großer Wahrscheinlichkeit schon im Vorjahr befallen; dort überwintert der Pilz und sorgt während der Blütezeit im Frühjahr für eine erneute Infektion, die zur weiteren Schwächung und nach einigen Jahren zum Absterben des Baums führen wird. Wichtig ist deshalb, alle möglichen Infektionsherde (auch in der Nachbarschaft) konsequent und rechtzeitig zu entfernen.
    (Foto: A. Vietmeier, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen)
  • Kernobst (vor allem Birne, aber auch Apfel sowie im Ziergarten Weiß-, Rot- und Feuerdorn, Zwergmispel oder Eberesche) auf einen Befall mit Feuerbrand kontrollieren. Typische Anzeichen sind schwarz verwelkte, hakenförmig gekrümmte Triebspitzen und eventuell bernsteinfarbene, stecknadelkopfgroße Schleimtropfen. Befallene Triebe sofort und regelmäßig herausschneiden und aus dem Garten entfernen.
    Feuerbrand ist eine der gefährlichsten Krankheiten im Obstbau, die durch Bakterien verursacht wird und chemisch nicht zu bekämpfen ist.
  • Um eine Verbreitung von Krankheitserregern von Pflanze zu Pflanze über das Schneidwerkzeug zu verhindern, die Schere oder Säge nach dem Schnitt gründlich reinigen und die Klingen gegebenenfalls mit Alkohol desinfizieren.
Monilia an Kirsche

Moniliabefall an einem Kirschbaum

Obstbäume schneiden


Um eine Moniliainfektion zu verhindern, im Winter trockene Äste entfernen

Feuerbrand am Apfelbaum

Feuerbrandbefall an einem Apfelbaum

Es wird benötigt:

Werkzeug: scharfes, sauberes Schneidwerkzeug (je nach Größe der Pflanze und Dicke der Äste: Amboß- oder Bypass-Scheren mit kurzen oder langen Griffen, eher eine kleine Säge, die auch in dicht gewachsene Kronen geführt werden kann, gegebenenfalls eine Leiter.
Zubehör: Behältnis für Schnittgut, Reinigungs- und gegebenenfalls Desinfektionsmittel für die Schneidwerkzeuge.

Aromatische Frucht. Alte Obst- und Wildgehölze

Nicht jede moderne Obstsorte ist schlechter als eine alte, und nicht jede alte Sorte ist per se gut. Wenn jedoch heute im Handelseinerlei die Qualität einer Sorte an Transport- und Lagerfähigkeit oder Gleichförmigkeit gemessen wird, möchten wir lieber Kriterien wie Geschmack, Vielfalt und Eignung zur Selbstversorgung anwenden. Wir bieten daher wohlschmeckende, altbewährte Obstsorten an, teils echte Raritäten, aber auch früher weitverbreitete Sorten. Diese robusten, in der Regel recht anspruchslosen Bäume und Sträucher liefern vielfältig nutzbare Früchte für zum Teil ungewöhnliche Geschmackserlebnisse.
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Gartenscheren. Eine für jeden Zweck

Für jede Schneidarbeit gibt es ein spezielles Gerät. Einfacher wird also die Auswahl, wenn man sich zunächst die Frage stellt, was geschnitten werden soll – eine Blumenschere eignet sich schließlich nicht zum Schnitt von Ästen und rückte man umgekehrt den Blumen im Garten mit einer Astschere zu Leibe, würde das die Pflanze nur schädigen. Je nach Verwendungszweck unterscheiden sich Gartenscheren hauptsächlich in der Größe ihrer Blätter und Griffe. Eine Heckenschere, mit der man beim Rückschnitt eher in der Fläche arbeitet, hat z.B. lange Blätter, im Verhältnis dazu aber recht kurze Griffe.
Gartenscheren