In jeder Hinsicht von Dauer: Dünndruckpapier-Notizbuch.
Es ist ein wahrer Massenspeicher und damit ein analoges Gegenstück zur digitalen Terabyte-Festplatte und zum Gigabyte-Stick: Das Manufactum-Notizbuch aus Dünndruckpapier bietet annähernd 500 Seiten Platz für Notate aller Art.
Ein weniger „hochtechnischer“ Vergleich: Es ist eine säkularisierte Form des kirchlichen Gesangbuches. Zum einen, weil es wie dieses – anders wären aberhunderte von Kirchenliedern nicht unterzubringen – auf Dünndruckpapier zurückgreift. Zum anderen aber auch, weil Gesangbücher den buchbinderischen Anspruch erheben, ständigen Transport in Hand- tasche und Handschuhfach und freihändigen, Rücken und Heftung stark strapazierenden Einsatz dauerhaft zu überstehen. So auch unser Notizbuch – es ist auf Jahrzehnte ausgelegt, auf eine halbe Ewigkeit also. Die ganze ist ohnehin eher Sache der Gesangbücher ...
Viel Fläche, wenig „Umfang“.
Ein solches Notizbuch bietet selbst bekennenden Polyskribenten mehr als sechs Quadratmeter Fläche, die Erfahrungen und Beobachtungen von Jahren aufzuzeichnen. Das gewählte Papier von 50 g/qm sorgt dafür, daß es dabei im Notizbuchformat verbleibt und nicht zum raumgreifenden Trumm mutiert; es paßt tatsächlich noch in die Jackett-Innentasche, ohne stark aufzutragen. Zwei Zeichenbänder in der Farbe des Seitenschnittes bieten schnelle Orientierung. Der Einband ist aus tiefschwarzem, robustem Lefa und damit sogar abwaschbar. Ein einziger Kompromiß ist allerdings zu machen: Füllfederhalter und Faserschreiber sind für das Dünndruckpapier nicht geeignet; wir empfehlen Bleistift oder Kugelschreiber mit Feinmine.
Die Blanko-Trilogie: Je ein Notizbuch mit Gold-, Silber- und Rotschnitt. 496 Innenseiten blanko, leicht chamoisfarben 50 g/qm. Seitenschnitt. Einband Lefa, Fadenheftung. 13,5 x 10 cm.
» Drei Notizbücher Dünndruckpapier... 32,00 Euro
496 Innenseiten blanko, leicht chamoisfarben 50 g/qm. Seitenschnitt. Einband Lefa, Fadenheftung. 13,5 x 10 cm.
12,00 Euro
496 Innenseiten blanko, leicht chamoisfarben 50 g/qm. Seitenschnitt. Einband Lefa, Fadenheftung. 13,5 x 10 cm.
12,00 Euro
496 Innenseiten blanko, leicht chamoisfarben 50 g/qm. Seitenschnitt. Einband Lefa, Fadenheftung. 13,5 x 10 cm.
12,00 Euro
Präzisionslesezeichen.
Biegsame kupferne Klammern in Pfeilgestalt, die als zeilengenaues Lesezeichen auf die Buchseite gesteckt werden oder – vielfach über das Buch verteilt – auf die bisherigen Lektürefunde verweisen.
50 Stück in einer Blechdose. Länge 2,5 cm, Breite 1 cm.
» Lesezeichen Kupferblech... 7,80 Euro
Ein Band und viele Bändchen.
Die Bücher mancher Verlage haben eines. Bibeln und Gesangbücher bisweilen zwei oder drei. Die meisten aber haben keines, dabei erweisen sich Lesebändchen (eigentlich: Zeichenbänder) manchem Leser als so nützlich, daß er seine Lektüre am liebsten damit spicken würde.
Sie taugen schließlich nicht nur als „Fortschrittsanzeige“; sondern führen auch auf schnellem Weg zu Registeranhängen (etwa zum Personenverzeichnis der „Gebrüder Karamasow“, wenn eine Figur wieder einmal lediglich mit einem ihrer zahlreichen Kosenamen auftritt), markieren Lexikonartikel und Wörterbucheinträge, ja sie machen selbst ein Kochbuch leichter handhabbar, wenn zeitgleich ein Menü aus mehreren Gängen gezaubert werden soll. Mit diesen Lesebändchen können Sie nachrüsten.
Sie lassen sich selbstklebend auf der Innenseite des Buchrückens oder im Einbandrücken befestigen. Mit ihrer Länge von 33 cm taugen sie selbst für Großformate, lassen sich aber auch kürzen, ohne daß das Material ausfranst.
Fünf selbstklebende Zeichenbänder aus synthetischer Seide. Länge 33 cm, Breite 6 mm.
» Zeichenband selbstklebend... 5,50 Euro
Das Original. Der
Gedess Minenspitzer.
Fallminenstifte mit zwei bis vier Millimeter durchmessenden Minen haben sich bei Grafikern, Künstlern und Architekten seit Jahrzehnten im täglichen Gebrauch bewährt. Sie gleichmäßig zu spitzen, bedarf es jedoch eines Gerätes, das die metallene Halterung nicht in Mitleidenschaft zieht. Ein solches meldete 1940 der Schweizer Georges Dessonnaz zum Patent an. 1944 begann die Produktion, und der Spitzer entwickelte sich rasch zum Exportschlager in die Zeichensäle des halben Erdballs.
Der Gebrauch ist denkbar einfach: Der Minenhalter wird mit ausgefahrener Mine in die Öffnung des durablen Kunststoffgehäuses geführt, bis die Spitze auf einen konisch zulaufenden, mit Siliziumcarbid beschichteten Ring aus Aluminiumdruckguß trifft. Dreht man den Stift nun um die Mittelachse des Spitzers, wird die Mine an der rauhen Oberfäche angespitzt.
Wir beziehen den Minenspitzer von einem Hersteller aus Deutschland, der alle Rechte und Werkzeuge vom ursprünglichen Schweizer Hersteller übernommen hat.
Höhe 6,5 cm, Ø 6 cm. Gewicht 65 g.
Lieferung ohne Stift.
» Gedess Minenspitzer... 18,00 Euro
Bleistifte und Zubehör.
"Ein Bleistift - wenn man den selbst herstellen sollte! Stellt Euch vor, die Menschheit ist weg: und Ihr solltet einen Bleistift machen!! – Zauberei!)" (Arno Schmidt) Den Namen trägt er zu Unrecht: Von Blei ist im Bleistift nicht die Spur. Das war lediglich bei einem Vorläufer aus dem 15. Jahrhundert der Fall – Dürer etwa zeichnete mit blei-/zinnlegierten Minen.
Die Geschichte des Bleistifts im heutigen Sinne des Wortes beginnt erst im 17. Jahrhundert. Damals wurden die englischen Graphitgruben entdeckt und erstmals das Material abgebaut, dessen Festkörperstruktur (die Gitterschichten des Graphits gleiten unter Druck leicht voneinander ab) es für die Verwendung in Bleistiftminen prädestiniert. Allerdings: Die aus dem vollen Stück gesägten Graphitminen waren Kostbarkeiten.
Das änderte sich erst, als der Franzose Nicolas Jacques Conté und der Österreicher Josef Hardtmuth Ende des 18. Jahrhunderts Verfahren entwickelten, Graphitminen keramisch herzustellen. Sie vermengten Graphitstaub mit Ton und brannten die Minen im Ofen, wobei durch Tonmenge und Brenndauer die Härte der Mine bestimmt werden konnte.
Der Härtegrad wird gemäß den englischen Bezeichnungen – und von weich nach hart – mit den Kürzeln B (black), HB (hard-black), F (firm) und H (hard) angegeben, wobei die B- und H-Varianten zusätzlich durch Ziffern von 2–9 differenziert werden (je höher die Ziffer, desto weicher bzw. härter die Mine).
Mechanische Bleistifte.
Minenhalter, Druck- und Drehbleistifte haben dem holzgefaßten Bleistift vor allem zweierlei voraus: 1. gibt es sie mit den verschiedensten Minenformaten, die wiederum unterschiedlichsten Zwecken – vom technischen Zeichnen bis zum großformatigen Skizzieren und Signieren – zugedacht sind, und 2. sind sie vielfach verwend-, weil nachfüllbar.
Er wird seit 1958 unverändert bei Koh-I-Noor in der Tschechischen Republik hergestellt.
Aluminiumgehäuse mit Stahlspannzange und Clip aus vergoldetem Messing. Länge 14 cm, Gewicht 15 g. Mine 2 mm Ø.
» Minenhalter Toison d'Or 5900 2-mm-Mine... 4,90 Euro
Lederetui mit 6 Minenhaltern aus Stahl (gelb, schwarz, grün, blau, rot, braun), bestückt mit je 1 Mine der entsprechenden Farbe.
Halterlänge 14 cm. Gewicht 15 g.
» Koh-I-Noor Minenhalter farbig 2-mm-Mine...
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