Nach dem großartigen gestalterischen Entwurf zu Beginn der 1990er Jahre nun mit einem Werk mit fortlaufender Seriennummer aus der eigenen Manufaktur: die Nomos Tangente mit Handaufzug.
Handaufzugwerk Nomos a (ohne Datumsanzeige), 17 Steine, 43 Stunden Gangreserve. Zifferblatt galvanisiert, weiß versilbert, Ziffern arabisch, Zeiger temperaturgebläuter Stahl. Saphirglasabdeckung und Stahlboden. Gehäuse Edelstahl poliert; Höhe 6,2 mm, 35 mm Ø. Schwarzes Cordovan-Lederarmband, Breite 18 mm. Gewicht mit Armband 38 g.
Die Tangente. Ein moderner Klassiker.
Die Tangente ist ein Nomos-Entwurf, der bereits unmittelbar nach dem Erscheinen der Uhr zu Beginn der 1990er Jahre als gestalterisch großer Wurf Furore machte. Das flache Gehäuse und das Zifferblatt gehen auf Glashütter Entwürfe aus den 1920er Jahren zurück und zeigen eindrucksvoll, wessen ein unangestrengt-pragmatischer Minimalismus früher einmal fähig war. Vor Jahren, als wir die Uhr zum ersten Mal anboten, mochten wir uns nicht dazu hinreißen lassen, die seinerzeit noch relativ neue Tangente als Klassiker zu bezeichnen – eingedenk des geflügelten Wortes von Sloterdijk, daß Klassiker nur solche Hervorbringungen menschlichen Geistes sind, die „ihre Kritiker überleben“. So weit ist es auch heute noch nicht, aber die Vielzahl nachempfundener Uhren deutet an, daß sie auf dem besten Weg ist, ein Klassiker zu werden. Wir bringen die Tangente ohne Datumsanzeige und mit Stahlboden. In jedes Uhrwerk ist eine fortlaufende Seriennummer sowie die griechische Kaliberbezeichnung („a“ für das Handaufzugswerk ohne Datum) eingraviert.
Nomos. Glashütte.
Die 1991 in Glashütte wiedergegründete Glashütter Uhrenmarke Nomos machte rasch von sich reden: mit Entwürfen, die von den Ideen des Deutschen Werkbundes – Qualität durch den Einsatz moderner Produktionsmittel erschwinglich machen, und durch gute Gestaltung die Lebensdauer der Produkte von Mode und Zeitgeschmack abkoppeln – sowie des Bauhauses („Die Form folgt der Funktion.“) inspiriert waren. Griff man in den Anfangstagen beim Bau der Uhren noch auf bewährte Schweizer Kaliber zurück, die man im eigenen Betrieb veredelte, kann man sich heute mit Fug und Recht Uhrenmanufaktur nennen. Schließlich verwendet Nomos seit einigen Jahren ausschließlich selbstentwickelte Glashütter Manufaktur-Handaufzugswerke, die nahezu vollständig aus in Glashütte gefertigten Einzelteilen bestehen.