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Neues Erdbeerbeet anlegen

Neue -Erdbeerbeet anlegen

Da Fruchtgröße und Ertrag bei Erdbeeren mit jedem Jahr abnehmen, sollte spätestens nach drei bis vier Jahren der Bestand komplett erneuert und an einem anderen Platz im Garten ein neues Erdbeerbeet angelegt werden. Im August ist dazu die ideale Zeit.

Anleitung

Erdbeerjungpflanze richtig gesetzt
  • Den passenden Standort auswählen. Erdbeeren bevorzugen offene, sonnige bis leicht halbschattige Lagen, die nicht zu windig sind. Sie sind relativ winterhart, reagieren jedoch empfindlich auf Spätfröste, da die Blüte früh einsetzt. Die Ansprüche an den Boden sind eher gering; wichtig ist, daß er durchlässig ist und keine Staunässe entstehen kann. Ideal ist ein gut durchlüfteter, humoser, leicht sandiger Lehmboden.
  • Erdbeeren sind nicht gut mit sich selbst verträglich. Deshalb bei der Neuanlage eines Beetes eine weite Fruchtfolge einhalten und eine Fläche nur alle drei bis vier Jahre mit Erdbeeren bepflanzen.
  • Bei der Sortenauswahl beachten, daß viele Erdbeeren selbstunfruchtbar sind und eine passende Befruchtersorte im selben Beet benötigen, um später Früchte ansetzen zu können.
  • Vor der Pflanzung den Boden mit Gabel, Kultivator oder Sauzahn gründlich lockern, dabei Unkraut und größere Steine entfernen.
  • Den Boden mit organischem Material anreichern; für die humusliebende Erdbeere ist Kompost der am besten geeignete Dünger (3 bis 4 Liter/qm). Neben dem Düngeeffekt als langsam fließende Nährstoffquelle verbessert er auch das Bodenleben und die Humusbildung. Steht kein Kompost zur Verfügung, einen organischen Dünger mit ins Pflanzloch geben (etwa 10 g).
  • Möglichst nicht bei trockener und sonniger Witterung pflanzen; der Himmel sollte bedeckt und der Boden feucht sein, um den Wasserverlust durch Verdunstung zu minimieren.
  • Die Pflanzen im Abstand von 25 bis 35 cm setzen – bei einem Reihenabstand von 60 bis 80 cm.
  • So tief pflanzen, daß der Wurzelhals (das „Herz“) nur knapp über der Erde liegt; bei Pflanzen mit Topfballen sollte dieser etwa 1 cm mit Erde bedeckt sein, damit er nicht austrocknet. Zu hoch gepflanzte Erdbeeren zeigen eine gehemmte Wurzelbildung, und es steigt die Auswinterungsgefahr. Sackt der gelockerte Boden nach der Pflanzung etwas ab, die Jungpflanzen dementsprechend „nachdrücken“. (Von Vorteil ist es, wenn das Beet schon zwei bis drei Wochen vor der Pflanzung vorbereitet wurde, so daß sich der Boden nun wieder gesetzt hat.)
  • Kräftig wässern – am besten jede Pflanze einzeln ohne Brausekopf – und den Boden durch eine Mulchschicht (Laub, Rindenmulch, Stroh oder Grasschnitt) vor Austrocknung schützen und unkrautfrei halten. Ein gleichmäßig feuchter Boden erleichtert den Jungpflanzen die Wurzelbildung.
  • Erdbeerjungpflanzen sind sehr empfindlich gegen Trockenstreß, da sie noch über ein unzureichendes Wurzel-, aber relativ viel Blattwerk verfügen und bei Trockenheit rasch welken. Die Anpflanzung in den nächsten Wochen deshalb stets ausreichend feucht halten.
  • Aufgrund des relativ großen Reihenabstands lassen sich Erdbeerbeete im ersten Standjahr mit Gemüse zwischennutzen. Geeignet sind Radieschen, Spinat, Steckzwiebeln oder einjährige Gewürzkräuter.
Beetvorbereitung

Vor der Pflanzung den Boden gründlich lockern, Steine und Unkraut entfernen


Kompost verteilen

Den Boden mit Kompost anreichern

Erdbeeren pflanzen

Die Pflanzen in Reihen setzen

Es wird benötigt:

Pflanzen: Stauden in passender Zusammenstellung (bei der Auswahl Standortansprüche, Wuchsform und Größe im ausgewachsenen Zustand beachten), gegebenenfalls dazu passende Blumenzwiebeln.
Werkzeug: Grabegabel, Schaufel, Kultivator oder Rechen, Feinkompostierer oder Durchwurfsieb, Pflanzkelle, -hacke oder -spaten, je nach Größe des Wurzelballens.
Zubehör: Sammelgefäß für Steine oder Unkraut, gegebenenfalls Erdsieb, Eimer oder ähnliches Gefäß zum Tauchen der Pflanzen, Gießkanne, feuchtebeständige Arbeitshandschuhe, gegebenenfalls Knieschoner.
Düngemittel: reifer Kompost, Hornspäne oder anderer organischer Dünger.

Aromatische Frucht. Alte Obst- und Wildgehölze

Nicht jede moderne Obstsorte ist schlechter als eine alte, und nicht jede alte Sorte ist per se gut. Wenn jedoch heute im Handelseinerlei die Qualität einer Sorte an Transport- und Lagerfähigkeit oder Gleichförmigkeit gemessen wird, möchten wir lieber Kriterien wie Geschmack, Vielfalt und Eignung zur Selbstversorgung anwenden. Wir bieten daher wohlschmeckende, altbewährte Obstsorten an, teils echte Raritäten, aber auch früher weitverbreitete Sorten. Diese robusten, in der Regel recht anspruchslosen Bäume und Sträucher liefern vielfältig nutzbare Früchte für zum Teil ungewöhnliche Geschmackserlebnisse.
Alte Obst- & Wildobstgehölze

Erdbeeren. Mit Geschmack

Auch bei Erdbeeren gilt es, alte, fast vergessene Sorten wiederzuentdecken – und damit die großen Geschmackserlebnisse. Die Pflanzen können sowohl ins Gartenland als auch in Blumenkasten oder Erdbeertopf gepflanzt werden. Die Ausläufer der Mutterpflanzen kann man ebenfalls einpflanzen und so den Bestand vergrößern; nach drei bis vier Jahren sollte die ganze Pflanzung allerdings erneuert werden, da dann die Qualität der Früchte deutlich nachläßt. Erdbeeren