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Muscat de Beaumes de Venise 2010

Menge

Bestellnummer:40020

Preis: 17,00 Euro

Grundpreis: 22,67 Euro/1 l

Verfügbarkeit
ausverkauft, nicht mehr lieferbar

Produktinformation – Muscat de Beaumes de Venise 2010

Der hell kupferfarbene Wein entwickelt in der Nase ausdrucksvolle Düfte von weißen Blüten, Grapefruit und Steinobst, im Mund ist er durch das sortentypische Muskatbukett sowie Litschi und florale Noten gekennzeichnet.

Alkoholgehalt 15 Vol.-%. 0,75-l-Flasche.

Mehr als nur süß. Muscat de Beaumes de Venise.

Die Muskatellertraube wird in Frankreich, Italien und Spanien seit jeher zu mehr oder weniger überzeugenden „regionaltypischen“ Weinen verarbeitet. Dominiert werden sie meist von ihrer vordergründigen Süße, was ihnen dagegen fehlt, sind Säure und Aromenvielfalt. Ganz anders der Muscat de Beaumes de Venise, einer der besten seiner Gattung in Frankreich, aus weißen und roten Reben der Sorte Muscat a petits grains. Sie wachsen zwischen Oliven- und Mandelbäumen an Hängen auf der Südseite der Dentelles de Montmirail, einer aus kleinen, parallelen Bergkämmen bestehenden Kalksteinfelsenlandschaft. Im Windschatten der schroffen Felsen stocken sie auf lehmigen Kalkund sandigen Mergelböden. In dem trocken-heißen Klima reifen Trauben mit einem Zuckergehalt von wenigstens 252 Gramm pro Liter heran.
Unser Muscat de Beaumes de Venise kommt aus der seit fünf Generationen bewirtschafteten Domaine de Bernardin. Die Fermentation erfolgt ohne Zusatz von Hefen. Beendet wird sie durch die Zugabe von 95prozentigem Alkohol, der Restzucker im Wein beträgt dann noch 110 Gramm pro Liter. Da der Muscat de Beaumes de Venise den erfreulichen Vorteil besitzt, daß er bereits jung gut schmeckt, genügt ihm eine sechsmonatige Lagerung im Stahltank, bevor er auf Flaschen gezogen wird. Er kann dann aber durchaus einige Jahre gelagert werden.

Regionale Kostbarkeiten. Süßweine.

Der schlechte Ruf, der restsüßem Wein teils bis heute nachhängt, liegt in Fehlentwicklungen der Vergangenheit begründet. Dazu muß man wissen, daß das Erzeugen eines hochwertigen Süßweines einerseits viel Arbeit, Sachkenntnis, Fingerspitzengefühl und Zeit verlangt und andererseits das dafür geeignete Lesegut begrenzt ist. Als jedoch mit dem steigenden Wohlstand breiter Bevölkerungsschichten in den Wirtschaftswunderjahren die bis Mitte der 1980er ungebrochene Nachfrage nach restsüßem Wein rapide anstieg, geschah, was allgemein passiert, wenn aus einem endlichen Stoff quasi über Nacht ein scheinbar unbegrenzter Strom werden soll: Lieblos erzeugte Massenware überschwemmte den Markt, und Verfälschungen und Manipulationen traten auf – kulminierend im Glykolskandal von 1985.
Dieser war gleichzeitig ein Wendepunkt für den Weinbau. So erließ Österreich ein rigides Weingesetz, das naturnahen Anbau stark bevorzugt, und viele deutsche Winzer wandten sich von Massenweinen ab, änderten ihre Anbaumethoden und setzten fortan auf Spitzenqualität. Diese Entwicklung – eine Kombination aus Rückbesinnung und Neuentwicklung – kam allen Weinen zugute, besonders aber den Süßweinen, die wieder zu dem wurden, was sie einst auszeichnete: komplexe Raritäten mit außerordentlichem Duft und Geschmack – Weine, die ein ganzes Mahl begleiten können.
Wir stellen Ihnen sechs charakteristische Süßweine vor – vier aus Weintrauben, einen aus Äpfeln und einen aus Honig. Sie kommen aus mehreren Regionen Europas und verdanken ihre Süße ganz unterschiedlichen, meist in langer Tradition entstandenen Formen der Zuckerkonzentration.

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