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Cretacolor Monolith Graphitstift
(6 Stück)


Bestellnummer:  27299

Preis:  12,80 €

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Verfügbarkeit
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Produktinformation

Reiner Graphitstift ohne Holzmantel. Je ein Monolith in diesen Gradationen: HB, 2B, 4B, 6B, 8B, 9B. Im Blechetui.

Länge 14,5 cm. Gewicht 10 g.

Allgemeine Informationen

Ein Monolith: der "Monolith". Kein Holz. Nur Graphit.

Ein in Stiftform gebrachtes Stück Graphit: etwas kürzer als ein holzgefaßter Bleistift, aber doppelt so schwer, angenehm in der Hand liegend mit bester Balance, die er auch behält, wenn er aufs halbe Maß geschwunden ist. Grafiker kennen den Vollgraphitstift und brauchen seine volldeckende Spitze zum Zeichnen und Schraffieren. In den härteren Gradationen (HB, 2B) ist er indes auch ein perfektes, weich und flüssig laufendes Schreibwerkzeug. Und: Das schwere Stück mit dem glänzenden Klarlack der Oberfläche schmeichelt der Hand und auch dem Auge. Man spitzt ihn am besten mit Schmirgelpapier. Nimmt man einen Anspitzer, ist Behutsamkeit angeraten: Das Graphit löst sich in feinsten Flocken, der Stift ist bereits nach geringem Materialverlust wieder schreib- und zeichenbereit.

Seit 1790: Bleistifte aus dem Burgenland.

Cretacolor ist einer der österreichischen Erben des berühmten, von Josef Hardtmuth gegründeten ehemaligen k.u.k. Konzerns „Koh-I-Noor“. Der nachfolgende Graphitstift kommt aus einem der ehemaligen Koh-I-Noor-Produktionsbetriebe im burgenländischen Hirm.

Bleistifte und Zubehör.

"Ein Bleistift - wenn man den selbst herstellen sollte! Stellt Euch vor, die Menschheit ist weg: und Ihr solltet einen Bleistift machen!! – Zauberei!)" (Arno Schmidt) Den Namen trägt er zu Unrecht: Von Blei ist im Bleistift nicht die Spur. Das war lediglich bei einem Vorläufer aus dem 15. Jahrhundert der Fall – Dürer etwa zeichnete mit blei-/zinnlegierten Minen. Die Geschichte des Bleistifts im heutigen Sinne des Wortes beginnt erst im 17. Jahrhundert. Damals wurden die englischen Graphitgruben entdeckt und erstmals das Material abgebaut, dessen Festkörperstruktur (die Gitterschichten des Graphits gleiten unter Druck leicht voneinander ab) es für die Verwendung in Bleistiftminen prädestiniert. Allerdings: Die aus dem vollen Stück gesägten Graphitminen waren Kostbarkeiten. Das änderte sich erst, als der Franzose Nicolas Jacques Conté und der Österreicher Josef Hardtmuth Ende des 18. Jahrhunderts Verfahren entwickelten, Graphitminen keramisch herzustellen. Sie vermengten Graphitstaub mit Ton und brannten die Minen im Ofen, wobei durch Tonmenge und Brenndauer die Härte der Mine bestimmt werden konnte. Der Härtegrad wird gemäß den englischen Bezeichnungen – und von weich nach hart – mit den Kürzeln B (black), HB (hard-black), F (firm) und H (hard) angegeben, wobei die B- und H-Varianten zusätzlich durch Ziffern von 2–9 differenziert werden (je höher die Ziffer, desto weicher bzw. härter die Mine).