Monatsbrief März/April

Wiedergänger? Zeitgenossen! Von wegen „Nostalgie“!

Staubwedel Straußenfeder

Die meisten der Dinge, die uns täglich umgeben, haben sich über die Zeitläufte evolutionär entwickelt, und wie in der biologischen, so führte auch in der technischen Evolution der eine Weg in die Sackgasse und der andere zu echtem Fortschritt. Stets gab es dabei auch zwar funktional verwandte, in ihrer praktischen Handhabung jedoch recht unterschiedliche Lösungen, und oft mündeten diese in einer dauerhaften Koexistenz des Alten mit dem Neuen. Einige Beispiele dafür sehen Sie auf der folgenden Seite. Wiedergänger? Zeitgenossen!

 

Leder. Horween® Horsehide

Coronado Herrengürtel

Wer an Pferdeleder denkt, hat heute zumeist das aus den Kruppen (also vom Hinterteil) bestimmter Kalblüter gewonnene Shell Cordovan vor Augen. Auch andere Partien der Pferdehaut vermögen jedoch charaktervolles Leder hervorzubringen. Ein solches kommt von der für ihre Pferdeleder weltberühmten Gerberei Horween in Chicago – und hört schlicht auf den Namen Horsehide. Es ist ein sogenanntes Chromexcel-Leder, das chromvor- und vegetabil nachgegerbt wird, in einem Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten Prozeß, der knapp 90 einzelne Arbeitsschritte beinhaltet, die sich über 28 Arbeitstage hinziehen. Pferdeleder

 

EtaProof® und Ventile®. Jacken und Mäntel für Damen und Herren

Damen-Parka EtaProof®

EtaProof® ist das vielgerühmte Schweizer Baumwolltuch, das seinen Träger nach dem Schutzprinzip der Schirmseide trocken hält, wenn der Regen nicht gerade in Sturzbächen vom Himmel kommt. Entwickelt hat das hoch atmungsaktive Gewebe, das seit Jahren von Outdoorausstattern, Militärs und Polarforschern eingesetzt wird, die Weberei Stotz in Zürich. Seine Basis sind gezwirnte Garne aus extra langstapeliger, gekämmter Baumwolle in Kette und Schuß, die beim Kontakt mit Regenwasser aufquellen und auf diese Weise das Gewebe verdichten. Jacken und Mäntel aus EtaProof® und Ventile®

 

Falt- und Klappbares. So groß wie nötig, so klein wie möglich

Faltgarderobe Ahornholz

Ob es der schmale Hausflur ist, der kleine Tisch in der Arbeitsecke oder das Bad, in dem nur über der Badewanne ein wenig Raum bleibt, die Wäsche zu trocknen: Möglichkeiten des Einrichtens finden sich auch dort, wo man sie – auf den ersten Blick – nicht sieht. Denn auf den zweiten Blick ergibt sich manche gute Gestaltungsidee, wenn Dinge zum Einsatz kommen, die sich zusammenklappen lassen und nur bei Bedarf zu voller Größe entfalten. Und unterwegs? Da macht schon eine simple Faltmechanik mobil: wenn sie in einem Fahrrad steckt, das sich einfalten und in der Bahn oder im Kofferraum des Autos transportieren läßt. Falt- und Klappbares

 

Der Garten im Frühling. Rüstzeug für die neue Saison

Weißblühende Blumenzwiebeln (55 Stück)

Im Märzen der Bauer die Rößlein einspannt – und der Gärtner? Rüstet sich für die neue Saison. Wählt Zwiebelblumen oder Dahlien für die Sommerbepflanzung aus, läßt Kartoffeln vorkeimen, um sie bei geeigneter Witterung einige Wochen später ins Beet zu bringen, bearbeitet im Gemüsegarten den Boden, um die ersten Aussaaten (Kohl, Petersilie oder Lauch etwa) vorzubereiten, oder sät zur Anzucht an der Fensterbank noch Kräuter, Blumen oder Gemüse für den Balkon aus. Zu tun gibt es jetzt schon manches – auf den folgenden Seiten finden Sie das entsprechende Saat- und Pflanzgut und auch das ein oder andere Werkzeug dazu. Der Garten im Frühling

Osterzeit. Bunte Bräuche zum Fest

Oster-Enteneier Batiktechnik

Am Ostersonntag beginnt die „österliche Freudenzeit“, die Osterzeit, sie dauert 50 Tage und findet mit dem Pfingstsonntag ihren feierlichen Abschluß. Zeitlich bestimmt wird sie vom Vollmond, denn Ostersonntag ist stets der erste Sonntag nach dem Frühlingsvollmond, der dieses Jahr auf den 15. April fällt. Somit liegt Ostern nah am spätestmöglichen Termin, dies wäre der 25. April. Und so variabel das Datum, so vielfältig sind die europäischen Osterbräuche. Auch dieses Jahr haben wir einige besondere (Oster-)Hasen gesucht und gefunden sowie Ostereier aus den Karpaten, der Slowakei und der Lauschaer Glashütte. Osterzeit

 

Editorial. Der Fernsprecher als Erzähler: das W 48

Fernsprechapparat W 48

Neil MacGregor, langjähriger Direktor des British Museum in London, hat vor drei Jahren ein überaus erfolgreiches Buch veröffentlicht: „Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten“. In diesem über 800 Seiten starken Band erzählt er die Weltgeschichte in 100 Kapiteln, wobei jedes davon allein von einem einzigen Exponat seines Hauses ausgeht – einer Mumie, einem Faustkeil, einer Skulptur, aber auch einer Banknote aus der chinesischen Ming-Dynastie, einem viktorianischen Teegeschirr und einem Porzellanteller. Das Konzept geht auf, denn ein jedes dieser 100 Objekte repräsentiert weit mehr als bloß sich selbst. Editorial. Das W 48

 

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