Diese um 1848 in Frankreich eingeführte Rose begeistert bis heute mit ihren weithin leuchtenden, reinweißen Blütenschalen mit dem auffallenden elfenbeinfarbenen Schimmer in der Mitte. Die Blüten sind groß, dichtgefüllt und verströmen einen starken, weittragenden Duft. Sie erscheinen im Mai und Juni in großer Fülle. Die fast stachellosen Zweige mit schönem graugrünem Laub wachsen langtriebig und überhängend. Sie ist eine ideale Anfängerrose mit großer Winterhärte und für den Halbschatten
geeignet. Der Strauch wird etwa 1,8 m hoch und breit.
Verwendung: Die Rose kann auch gut
an einer Mauer entlang gezogen werden
oder als 3-4 m große Kletterrose
an Obelisken oder Pyramiden.
Schnitt: Formschnitt im Frühjahr, dabei
um ein gutes Drittel einkürzen.
Lieferung: Wir versenden die Rosen als wurzelnackte Sträucher, verpackt in feuchter Holzwolle. Sollten Sie die Rosen nicht gleich pflanzen, können Sie
sie (in geöffneter Verpackung und kühler, frostfreier Umgebung) etwa 2 Wochen lagern; das empfindliche Feinwurzelwerk darf dabei auf keinen Fall trocken werden. Besser ist es, die Rosen bis zur Pflanzung an einer schattigen Stelle im Garten einzuschlagen.
Jedem Paket liegt eine ausführliche Pflanz- und Pflegeanleitung bei. Falls die Mengen unserer Rosenschule nicht ausreichen, werden wir Sie über den zu erwartenden Lieferzeitpunkt informieren.
Die Klasse der Weißen Rosen. (Rosa alba)
Zu dieser Rosenklasse gehören einige
der ältesten bekannten Gartensorten,
die schon zur Zeit der Griechen und
Römer kultiviert wurden. Ihre frühesten
Formen entstanden als Naturhybriden
aus der Hundsrose und der
Damaszenerrose
des Vorderen Orients.
Die Weißen Rosen zeichnen sich durch einen besonders buschigen, oft überhängenden
Wuchs und eine sehr gute
Winterhärte aus. Die dichten, robusten
Rosenbüsche eignen sich somit für
kältere
und höhere Lagen, zum Beispiel
zur Anpflanzung einer Hecke, und
gedeihen auch im Halbschatten. Die
Blüten duften außerordentlich.
Alte Rosensorten.
Seit mindestens 12 Millionen Jahren blühen und duften die Blumen der Gattung Rosa auf der Erde, und es gibt eine unübersehbare Vielzahl an Rosen, was der Natur, aber auch den Zuchterfolgen der Rosengärtner zu verdanken ist. Als „Alte Rosen“ gelten solche, die aus der Zeit vor 1867 stammen, dem Jahr der Entstehung von ’La France‘, der ersten Teehybride. Die meisten der alten Sorten sind inzwischen ausgestorben, denn mit dem Ziel, immer neue, moderne Rosen zu züchten, die immer dauerhafter und leuchtender blühen sollten, wurden viele dieser Sorten „zu Tode gekreuzt“. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts nahmen sich einige traditionsbewußte Gärtner ihrer wieder an. Sie suchten und fanden vergessene und fast ausgestorbene Alte Rosen in Hecken, Mauerfundamenten oder Bauerngärten. Als echte Rosenliebhaber erkannten sie die wahren Qualitäten dieser Sorten. Denn die historischen Rosen sind meist widerstandsfähiger, frosthärter und pflegeleichter als moderne, sie haben in der Regel einen wesentlich intensiveren Duft und ein großes Spektrum an Blütenfarben und -formen. Viele alte Sorten blühen zwar nur einige Wochen im Sommer, dafür aber um so verschwenderischer. Allerdings: Nicht immer blühen diese Rosen bereits im ersten Jahr nach der Pflanzung.