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Manufactum Ziehharmonikabörse klein


Bestellnummer:  64182

Preis:  95,00 €

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Verfügbarkeit
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Produktinformation

Für Kreditkarten und Kleingeld. Eine in aufwendiger Falttechnik gearbeitete Ziehharmonikabörse aus Rindleder, bei der fünf separate „Taschen“ miteinander vernäht werden. Die so entstehenden Zwischenstege sind durch vernickelte Messingbeschläge verstärkt. Verschlossen wird die Geldbörse durch zwei Überschläge, das Kleingeldfach ist separat zu schließen. Rindleder, vegetabil gegerbt. Beschläge Messing, matt vernickelt.

B 9,5 x H 7 cm. Gewicht 60 g.

Allgemeine Informationen

Handwerkliche Sorgfalt. Die Manufactum Lederkollektion.

Unsere Lederkollektion ist mit Sinn und Aufmerksamkeit für Details gemacht, vom Leder bis zur letzten Naht. Die Kleinlederwaren sind ungefüttert; die Lederrückseite bleibt so – mit ihren natürlichen Unregelmäßigkeiten – „ehrlich“ erkennbar. Ihre Nähte sind offenkantig verarbeitet.
Leder und Gerbung.
Die Häute englischer und schottischer Rinder werden in England vegetabil gegerbt, und zwar in Faßgerbung, also in langsam drehenden Eichenfässern in einer Lohbrühe, von deren pflanzlichen Zutaten eine jede ihre spezifische Wirkung im lohgaren Leder hinterläßt: von Mimosa, dem Rindengerbstoff der schwarzen Akazie, und von Quebrachoholz erhält es die ausgezeichnete Griffigkeit, von den Gerbstoffen der Edelkastanie seinen schönen rötlichen Farbton.
Walken und fetten. Dorschtran und Birkenrindenteer.
In der Zurichtung, also dem, was dem im Faß lohgar gewordenen Leder anschließend widerfährt, ergibt sich der große Abstand zu allem, was heute üblich ist: Um dem 1,6–1,8 mm starken Leder die Sprödigkeit zu nehmen und es geschmeidig und beständig zu machen, muß es nach der Gerbung „getränkt“ und gefettet werden. Dies geschieht, um von heutigen Verfahren gar nicht erst zu reden, seit Mitte des 19. Jahrhunderts mit tierischen Talgen, dem sogenannten Gerberfett oder „Dégras“. Wir gehen noch eine Stufe zurück und greifen zu den Mitteln, denen nach Meinung von Kennern die legendären alten Juchtenleder ihren Ruf verdanken: Fischtran und Holzteer. Im rotierenden Walkfaß erhält das Leder von den uralten Fettungsmitteln Dorschtran und Birkenrindenteer eine dauerhafte, sich im Laufe der Zeit vervollkommnende Geschmeidigkeit, dabei imprägniert der Birkenrindenteer das Leder auf natürliche Weise.

Die Leder. Überlegen im Gebrauch. Optisch wie haptisch überzeugend.

Funktionale Aspekte bestimmen neben der Haptik und Optik die Auswahl der Leder für Gürtel, Taschen und Kleinlederwaren. Dabei finden unvergleichlich festes und widerstandsfähiges Ochsenleder, klassisches, hochwertiges Rindleder, äußerst feinporiges Kalbleder, gleichermaßen robustes wie weiches Elchleder und ewig haltbares, dabei jedoch sehr feines und glänzendes Pferdeleder Verwendung; ebenso das weiche Leder von Ziege und Hirsch.

Gerbverfahren.

Die Gerbung ist der Prozeß, in dem Tierhaut ihre Beständigkeit gegen Wasser und Fäulnis erhält. Eiweißfaser wird dabei in Lederfaser umgewandelt – ein Prozeß übrigens, der synthetisch nicht nachgebildet werden kann. Neben der Beschaffenheit der Rohware entscheidet die Art der Gerbung über die Qualität und die Eigenschaften des ledernen Endprodukts: Festigkeit, Dehnbarkeit, Wasserverträglichkeit, und auch die Eigenschaften der Oberfläche wie Härte oder Geschmeidigkeit werden maßgeblich vom Gerbverfahren bestimmt. Die traditionellen Gerbverfahren sind uralt; sie lassen sich nach den bestimmenden Gerbstoffen in drei Gruppen teilen:

Die Loh- oder Rotgerbung erfolgt mit pflanzlichen Stoffen (Extrakten aus Rinden, Hölzern, Blättern und Früchten) und wird bei schweren Rinderhäuten angewandt. „Lohgare“ führt zu einem sehr festen, langlebigen und robusten Leder, das durch Gebrauch seine Patina erhält.

Die Sämischgerbung arbeitet mit Fett und Tranen und wird vor allem auf Hirsch-, Reh-, Schaf- und Ziegenhäute angewandt. Sämischgares Leder ist ungemein weich, von fast wollartiger Beschaffenheit und kann ohne Schaden vielfach gewaschen werden.

Bei der Alaun- oder Weißgerbung, einer mineralischen Gerbung, wird Alaunstein verwendet; sie wird vor allem bei Kleintierfellen angewandt und führt zu einem hellen Leder von großer Weichheit.

Die Chromgerbung, ebenfalls mineralisch, ist dagegen jüngeren Datums. Sie wurde im 19. Jahrhundert eingeführt, arbeitet mit Chrom- und anderen mineralischen Salzen und hat den Vorteil sehr kurzer Gerbzeiten. Das Ergebnis ist ein leicht zu verarbeitendes, sehr geschmeidiges, weiches, tuchartiges Leder, wie es heute beliebt ist.

Dies alles wäre noch übersichtlich, wenn es dazwischen nicht eine ganze Reihe modernisierter und kombinierter Varianten der Loh-, Sämisch- und Alaungerbung gäbe, bei denen die Gerbzeiten durch mechanische und chemische Mittel deutlich verkürzt werden.
Wir folgen bei unseren Lederwaren folgender Terminologie:
– mineralisch gegerbtes Leder nennen wir chromgegerbt.

Mit pflanzlichen Gerbstoffen hergestellte Leder werden allgemein als vegetabil gegerbt bezeichnet. Sie entstehen in Faßgerbung, Grubengerbung oder Altgrubengerbung, die – in dieser Reihenfolge – mit steigendem Zeitaufwand immer festere und zähere Leder hervorbringen. Wir nennen:
– pflanzlich im rotierenden Gerbfaß gegerbte und daher relativ weiche Leder mit vergleichsweise kurzer Gerbzeit vegetabil gegerbt;
– das in der besonderen Form der vegetabilen Gerbung im sogenannten Farbengang (einem System von 6 bis 12 mit Lohbrühe gefüllten Gruben) gegerbte Leder grubengegerbt;
– und das wirklich in vielen Monaten in der Grube lohgegerbte Leder altgrubengegerbt.

Für unser Lederwarensortiment verwenden wir (mit wenigen Ausnahmen) vegetabil gegerbtes, grubengegerbtes und (in einem Fall) sämischgares Leder. Es stammt zum größten Teil aus deutschen Gerbereien. Hier, im Heimatland der weltweit in hohem Ruf stehenden Gerberschule Reutlingen, behalten noch einige Gerber die traditionellen, langwierigen Gerbverfahren bei und besetzen damit eine kleine Marktnische.
Viele unserer Taschen und Kleinlederwaren sind Eigenentwicklungen. Gemeinsam ist allen Produkten die Auswahl robuster Leder und der Rückgriff auf sattlertypische, auf Haltbarkeit zielende Techniken.

Allgemeine Informationen

Die Bewertung unserer Kunden – (5)

  • MMMMM 01.02.2015 anonym

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Einfach eine Augenweide

    Ein wunderschöner kleiner Geldbeutel der wie ein Handschmeichler durch die Finger gleitet. Alles passt hinein, wenn man auf wirklich Unsinniges im Geldbeutet verzichten kann (z. B. ein dutzend Plastikkarten). Der Personalausweis passt zwar nicht hinein, aber für EC-Karte und eine Kreditkarte ist ausreichend genug Platz. Die Geldscheine sollte man geschickt zweimal falten und nicht unbedingt 30 Münzen hineinstopfen. Aber es ist einfach eine Freude diesen kleinen Geldbeutel aus der Tasche zu ziehen.

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  • MMMMM 02.02.2013 anonym

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Einfach toll diese Börse!

    Ich liebe diese Geldbörse und werde sie wenn möglich, nie mehr hergeben... Am Besten finde ich, dass Sie für Linkshänder geeignet ist, was man von den meisten Geldbörsen eben nicht behaupten kann, weil sie immer falsch rum aufgehen. Ich bringe auch alles unter, inkl. der fünf Krankenkassenkarten für unsere Kinder und mich (im Reißverschlussfach) und finde, dass man dann öfter mal ausmistet, wenn man nicht zu viel Stauraum hat... Außerdem bekommt das Leder mit der Zeit so eine schöne Patina!

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  • MMMMM 18.12.2012 anonym

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Meine Lieblingsbrieftasche!

    Seit ca. fünf Jahren ist dies meine absolute Lieblingsbrieftasche: Sie nimmt alles auf, was ich täglich brauche (dazu zähle ich allerdings keine Vereinsausweise...), sieht toll aus (wie immer wieder von Bewunderern bestätigt wird!) und fühlt sich sehr gut an (nehme sie ja schließlich täglich mehrmals in die Hand). Sollte sie eines Tages wirklich nicht mehr zu benutzen sein, würde ich sie nähen lassen oder hoffen, dass Manufactum dieses wunderschöne Kleinlederteil immer noch anbietet!

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  • MMMMM 31.05.2012 anonym

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Klein aber sehr fein

    Ich habe die Geldbörse als Geschenk erhalten, da ich immer Probleme hatte mit der Größe in der Hosentasche. Gerade im Sommer ist man auch ohne Jacke unterwegs, und da stört eine große Geldbörse. Meine Bewertung ist sehr positiv, wenngleich ich auch die Kritik der einen Vorbewertung nachvollziehen kann. Natürlich ist es nicht sehr geräumig, aber dafür ist es nunmal auch so angenehm klein. Allerdings sollte man vielleicht als Anregung geben, daß schon eine geringfügige Breitenvergrößerung um vielleicht 2 mm dazu führen würde, daß die Fächer die üblichen Plastikkarten leichter aufnehmen könnten. Das ist nur minimal zu eng. Allerdings habe ich das Portemonnaie auch erst ein paar Tage und weiß nicht, ob sich das Leder da nicht noch etwas anpaßt und elastischer wird. Ansonsten bin ich begeistert vom Material, der Optik und auch der Handhabbarkeit. Die insgesamt 6 Fächer kann man gut aufteilen. Ich habe 6 Plastikkarten drin (je 2 pro Fach), ein Fach für Münzen und eines für gefaltete Geldscheine. Das schmalste Fach nutze ich für Belege. Abschließend noch ein positiver Aspekt: durch die Zieharmonikafaltung kann das Portemonnaie stehen und sieht dabei sehr hübsch aus, wie eine Art Pan Tau Aktentasche...

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  • MMMMM 10.02.2012 anonym

    5 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Einfach perfekt

    Ich kann mich meinem Vorredner nicht anschließen. Besitze diese Börse seit ca. 4 Jahren und kann nur Gutes berichten. Alle meine notwendigen Karten aus Karton oder Plastik passen problemlos: Ich habe immer zwei Karten in jedem Fach, immer Karton und Plastik gemischt, so dass insgesamt 6 Karten in der Börse Platz finden. Erst ab 3 Karten wird es arg eng. Auch der neue Personalausweis passt ganz hervorragend! Man kann außerdem das vordere Fach problemlos als Kleingeldfach verwenden und hat im offenen Zustand eine Schütte und verliert nichts. Hinten passen genügend Scheine bis zur Größe 100,- Euro und 2x gefaltet völlig problemlos und gut zu entnehmen hinein. Klar, ohne ein wenig Überlegung bei der Befüllung geht es bei der Größe nicht - dafür hat man dann aber auch eine äußerst kleine und sichere Börse mit allem Wichtigen bei der Hand, die in alle möglichen Taschen passt.

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