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Manufactum Ziehharmonikabörse groß


Bestellnummer:  64183

Preis:  108,00 €

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Verfügbarkeit
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Produktinformation

Eine in aufwendiger Falttechnik gearbeitete Ziehharmonika-Börse, die mit fünf Fächern Platz für Geldscheine und Papiere bietet und ein Reißverschlußfach für Kleingeld hat. Die Zwischenstege sind gedoppelt und nehmen (Kredit-)Karten auf. Der Personalausweis findet Platz. Mit dreifach verstellbarem Stufenschloß. Rindleder, vegetabil gegerbt, Beschläge Messing, matt vernickelt.
Länge 13 cm, Breite 9,5 cm. Gewicht 110 g.

Allgemeine Informationen

Handwerkliche Sorgfalt. Die Manufactum Lederkollektion.

Unsere Lederkollektion ist mit Sinn und Aufmerksamkeit für Details gemacht, vom Leder bis zur letzten Naht. Die Kleinlederwaren sind ungefüttert; die Lederrückseite bleibt so – mit ihren natürlichen Unregelmäßigkeiten – „ehrlich“ erkennbar. Ihre Nähte sind offenkantig verarbeitet.
Leder und Gerbung.
Die Häute englischer und schottischer Rinder werden in England vegetabil gegerbt, und zwar in Faßgerbung, also in langsam drehenden Eichenfässern in einer Lohbrühe, von deren pflanzlichen Zutaten eine jede ihre spezifische Wirkung im lohgaren Leder hinterläßt: von Mimosa, dem Rindengerbstoff der schwarzen Akazie, und von Quebrachoholz erhält es die ausgezeichnete Griffigkeit, von den Gerbstoffen der Edelkastanie seinen schönen rötlichen Farbton.
Walken und fetten. Dorschtran und Birkenrindenteer.
In der Zurichtung, also dem, was dem im Faß lohgar gewordenen Leder anschließend widerfährt, ergibt sich der große Abstand zu allem, was heute üblich ist: Um dem 1,6–1,8 mm starken Leder die Sprödigkeit zu nehmen und es geschmeidig und beständig zu machen, muß es nach der Gerbung „getränkt“ und gefettet werden. Dies geschieht, um von heutigen Verfahren gar nicht erst zu reden, seit Mitte des 19. Jahrhunderts mit tierischen Talgen, dem sogenannten Gerberfett oder „Dégras“. Wir gehen noch eine Stufe zurück und greifen zu den Mitteln, denen nach Meinung von Kennern die legendären alten Juchtenleder ihren Ruf verdanken: Fischtran und Holzteer. Im rotierenden Walkfaß erhält das Leder von den uralten Fettungsmitteln Dorschtran und Birkenrindenteer eine dauerhafte, sich im Laufe der Zeit vervollkommnende Geschmeidigkeit, dabei imprägniert der Birkenrindenteer das Leder auf natürliche Weise.

Die Leder. Überlegen im Gebrauch. Optisch wie haptisch überzeugend.

Funktionale Aspekte bestimmen neben der Haptik und Optik die Auswahl der Leder für Gürtel, Taschen und Kleinlederwaren. Dabei finden unvergleichlich festes und widerstandsfähiges Ochsenleder, klassisches, hochwertiges Rindleder, äußerst feinporiges Kalbleder, gleichermaßen robustes wie weiches Elchleder und ewig haltbares, dabei jedoch sehr feines und glänzendes Pferdeleder Verwendung; ebenso das weiche Leder von Ziege und Hirsch.

Gerbverfahren.

Die Gerbung ist der Prozeß, in dem Tierhaut ihre Beständigkeit gegen Wasser und Fäulnis erhält. Eiweißfaser wird dabei in Lederfaser umgewandelt – ein Prozeß übrigens, der synthetisch nicht nachgebildet werden kann. Neben der Beschaffenheit der Rohware entscheidet die Art der Gerbung über die Qualität und die Eigenschaften des ledernen Endprodukts: Festigkeit, Dehnbarkeit, Wasserverträglichkeit, und auch die Eigenschaften der Oberfläche wie Härte oder Geschmeidigkeit werden maßgeblich vom Gerbverfahren bestimmt. Die traditionellen Gerbverfahren sind uralt; sie lassen sich nach den bestimmenden Gerbstoffen in drei Gruppen teilen:

Die Loh- oder Rotgerbung erfolgt mit pflanzlichen Stoffen (Extrakten aus Rinden, Hölzern, Blättern und Früchten) und wird bei schweren Rinderhäuten angewandt. „Lohgare“ führt zu einem sehr festen, langlebigen und robusten Leder, das durch Gebrauch seine Patina erhält.

Die Sämischgerbung arbeitet mit Fett und Tranen und wird vor allem auf Hirsch-, Reh-, Schaf- und Ziegenhäute angewandt. Sämischgares Leder ist ungemein weich, von fast wollartiger Beschaffenheit und kann ohne Schaden vielfach gewaschen werden.

Bei der Alaun- oder Weißgerbung, einer mineralischen Gerbung, wird Alaunstein verwendet; sie wird vor allem bei Kleintierfellen angewandt und führt zu einem hellen Leder von großer Weichheit.

Die Chromgerbung, ebenfalls mineralisch, ist dagegen jüngeren Datums. Sie wurde im 19. Jahrhundert eingeführt, arbeitet mit Chrom- und anderen mineralischen Salzen und hat den Vorteil sehr kurzer Gerbzeiten. Das Ergebnis ist ein leicht zu verarbeitendes, sehr geschmeidiges, weiches, tuchartiges Leder, wie es heute beliebt ist.

Dies alles wäre noch übersichtlich, wenn es dazwischen nicht eine ganze Reihe modernisierter und kombinierter Varianten der Loh-, Sämisch- und Alaungerbung gäbe, bei denen die Gerbzeiten durch mechanische und chemische Mittel deutlich verkürzt werden.
Wir folgen bei unseren Lederwaren folgender Terminologie:
– mineralisch gegerbtes Leder nennen wir chromgegerbt.

Mit pflanzlichen Gerbstoffen hergestellte Leder werden allgemein als vegetabil gegerbt bezeichnet. Sie entstehen in Faßgerbung, Grubengerbung oder Altgrubengerbung, die – in dieser Reihenfolge – mit steigendem Zeitaufwand immer festere und zähere Leder hervorbringen. Wir nennen:
– pflanzlich im rotierenden Gerbfaß gegerbte und daher relativ weiche Leder mit vergleichsweise kurzer Gerbzeit vegetabil gegerbt;
– das in der besonderen Form der vegetabilen Gerbung im sogenannten Farbengang (einem System von 6 bis 12 mit Lohbrühe gefüllten Gruben) gegerbte Leder grubengegerbt;
– und das wirklich in vielen Monaten in der Grube lohgegerbte Leder altgrubengegerbt.

Für unser Lederwarensortiment verwenden wir (mit wenigen Ausnahmen) vegetabil gegerbtes, grubengegerbtes und (in einem Fall) sämischgares Leder. Es stammt zum größten Teil aus deutschen Gerbereien. Hier, im Heimatland der weltweit in hohem Ruf stehenden Gerberschule Reutlingen, behalten noch einige Gerber die traditionellen, langwierigen Gerbverfahren bei und besetzen damit eine kleine Marktnische.
Viele unserer Taschen und Kleinlederwaren sind Eigenentwicklungen. Gemeinsam ist allen Produkten die Auswahl robuster Leder und der Rückgriff auf sattlertypische, auf Haltbarkeit zielende Techniken.

Allgemeine Informationen

Die Bewertung unserer Kunden – (11)

  • MMMMM 20.01.2016 anonym

    4 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Zweckmäßige und gute Geldbörse

    Nachdem ich die Geldbörse jetzt mehr als 15 Jahre im täglichen Einsatz habe, ist vor einigen Tagen der Reißverschluss im Leder ausgerissen. Das dies nach so vielen Jahren kein Reklamationsgrund ist, versteht sich von selbst; es sei denn, der Hersteller gibt eine Lebenslange Garantie für die Börse, was mir jedoch nicht bekannt ist. Somit kam die Überlegung zum Neukauf oder einer Reparatur. Ich habe mich für letzteres entschieden und heute bei einem Schuster die Börse zur Reparatur abgegeben. Die Erneuerung des Reißverschlusses kostet 22 Euro, was deutlich günstiger ist als eine Neuanschaffung. Selbst nach 15 Jahren ist meine Geldbörse noch tipp topp. Sehr pflegeleicht, hin und wieder etwas Lederfett und gut ist´s. Mit Blick auf den damaligen Anschaffungspreis (weniger als 100 Euro), der langen Lebensdauer sowie der für mich persönlich optimalen Funktion kann ich dieses Produkt jederzeit empfehlen.

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  • MMMMM 29.10.2014 anonym

    9 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Gute Qualität

    Ich benutze diese Geldbörse nun schon seit etlichen Jahren. Die Verarbeitung ist tadellos. Der einzige Schwachpunkt ist m.M. die mangelnde Einsicht in das Münzfach. Ansonsten ein wirklich preiswertes Produkt.

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  • MMMMM 27.08.2013 anonym

    9 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Leder und Verarbeitung sehr gut

    Ich habe die Börse nun auch schon seit einigen Tagen täglich im Einsatz. Das Leder hat eine sehr schöne Patina bekommen und was das wichtigste ist die Nähte, der Reißverschluß sowie der Verschluß sind noch tip top. Ich trage die Börse hinten in der Jeans und es ist bisher die einzige Börse die das solang ausgehalten hat. Etwas umständlich das Hartgeldfach mit Reißverschluß aber wie schon ein anderer Kunde geschrieben hat, einfach das letzte Fach hinten hierzu verwenden ein guter Tip.

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  • MMMMM 22.08.2013 anonym

    14 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Ein Lieblingsstück

    Die Börse ist seit mehreren Jahren mein Begleiter. Ein sehr schön verarbeitetes Stück, das sich einfach schön anfühlt in der Hand. Was ich am meisten mag, und man am seltensten bei Geldbörsen findet, ist: man macht es auf, und hat auf alles gleichzeitig Zugriff. Scheine, Münzen, Karten....Man muss nicht erst beim Bezahlen Scheine raus nehmen, Fach schließen, Münzfach auf, Münzen suchen - nicht gefunden - Fach zu, womöglich das ganze Portmonnaire umdrehen, wieder Scheine suchen...nein, man hat alles gleichzeitig im Überblick. Ich habe mehrfach gelesen, dass die Kunden ein Problem mit dem Münzfach haben...Ich habe das ganz anders gelöst: Meine Münzen - und meistens viele - sind in dem letzten Fach. Zwar ist es nicht seperat verschlossen, aber mir ist noch nie eine Münze entwischt. Und - man hat gleichzeitig durch den Umschlag ein hervorragendes Zahlbrett - wie ich es bei früheren Herrenbörsen so gerne mochte. Man zieht beim Bezahlen einfach das Münzgeld etwas nach vorne und kann ganz bequem abzählen. Das Leder ist so dick, das es auch nicht umschlägt. Ich hoffe, es hält noch lange. Ansonsten muss ich es mir neu kaufen. :-)

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  • MMMMM 11.07.2013 anonym

    5 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    sehr gute Verarbeitung und sehr gut durchdacht

    Ich besitze die Geldbörse seit etlichen Jahre und benutze sie täglich. Dank der sehr guten Verabeitung ist sie immer noch absolut intakt. Damit, dass die Scheine nur gefaltet hinein passen, habe ich keine Schwierigkeiten, das Herauskramen der Münzen aus dem Münzfach finde ich auch etwas schwierig, habe mich aber daran gewöhnt. Das Leder ist hochwertig und bekommt mit der Zeit eine persönliche Note. Durch die vielen Fächer finden auch diverse Karten und sonstiges ausreichend Platz. Ich liebe diese Geldbörse und würde sie mir sofort wieder kaufen !

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  • MMMM 03.01.2013 anonym

    6 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Achtung Nickel!

    Ich habe alles in der Böres untergebracht was auch in meiner alten Börse war. Leider ist der Verschluß vernickelt und führt bei mir zu einer allergischen Reaktion der Haut. Der Verschluß sollte auf ein antiallergisches Material umgestellt werden.

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  • MM 01.11.2011 anonym

    7 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Sieht leider nur schön aus...

    Habe diese Börse jetzt 2 Monate in Gebrauch und nun weiter verschenkt. Die Verarbeitung ist zwar ohne Mängel, aber die Handhabung ist nur was für Leute mit viel Geduld. - Geldscheine passen nur gefaltet hinein - Kleingeld lässt sich nur mit Mühe aus dem Kleingeldfach entnehmen - Reißverschluss des Kleingeldfachs ist zu grob und hakelig Ich hätte die Bewertungen gründlicher lesen sollen.

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  • MMMMM 29.10.2010 anonym

    11 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Kann alles nur bestätigen

    was meine Vorgänger schrieben. Eine richtig schöne Börse, die bei Gebrauch immer schöner wird. Habe sie seit jetzt das fünfte Jahr und bin rundherum zufrieden damit. Es ist eine Freude, dieses schöne Stück in die Hand zu nehmen.

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  • MMMMM 13.05.2009 anonym

    21 von 21 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    die perfekte börse

    es ist nicht meine erste börse, aber sie ist die erste, die ich mir immer wieder genau so kaufen würde. die kreditkartenfächer zwischen den großen fächern erleichtern das sortieren und die großen sind nur dann "groß", wenn sie gefüllt werden. sonst ist die börse sehr handlich und unverwüstlich. hard- und papiergeld, papiere, visitenkarten, qittungen und notizen, alles lässt sich übersichtlich verstauen.

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  • MMMMM 10.08.2008 anonym

    15 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Ziehharmonika

    Ein ungemein praktisches Teil, vor allem wenn man viele Karten, Belege, Scheine geordnet und getrennt auf kleinem Platz aufbewahren will. In die Fächer zwischen den Taschen passen perfekt ein bis zwei Kreditkarten. Einziger Wermutstropfen: Aus dem mit Reissverschluss ausgestatteten Münzfach kann man nur mit Geduld Geld fischen. Das Leder ist weich und strapazierfähig, die Nähte halten auch einen Ausdauerjob aus. Das Schloss hält fest. Insgesamt sehr zu empfehlen.

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  • MMMMM 05.08.2008 anonym

    78 von 80 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Robuster Begleiter, der täglich schöner wird

    Nachdem ich schon einige Geldbörsen verschlissen habe, ist dies endlich eine, die mich seit nun 5 Jahren täglich begleitet und durch die Ziehharmonika auch das gewissenhafte Sammeln von Notizen und Quittungen längerfristig verzeiht. Kreditkarten und Bankkarten sind in den Zwischenstegen gut geschützt aufbewahrt und der Personalausweis findet Platz. Geldscheine müssen einmal gefaltet werden. Ich mag das griffige, natürlich gegerbte Leder, das nun mit Patina eben "meines" ist. Jetzt nach fünf Jahren ist eine Naht aufgegangen, die ich aber problemlos selbst reparieren konnte. Ein sehr gutes Produkt.

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