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Manufactum Geldbörse mit Reißverschluß


Bestellnummer:  67112

Preis:  158,00 €

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Verfügbarkeit
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Produktinformation

Mit dem über drei Seiten laufenden Messingreißverschluß eigentlich eine „Geldmappe“. Sie bietet ein Fach für Geldscheine, ein Fach für Hartgeld, zwei Fächer für je drei Karten und ein Einschub für Führerschein, Personalausweis u.ä. Rindleder, vegetabil gegerbt. Die Kartenfächer sind gefüttert.

B 13 x H 9,5 cm. Gewicht 140 g.

Allgemeine Informationen

Handwerkliche Sorgfalt. Die Manufactum Lederkollektion.

Unsere Lederkollektion ist mit Sinn und Aufmerksamkeit für Details gemacht, vom Leder bis zur letzten Naht. Die Kleinlederwaren sind ungefüttert; die Lederrückseite bleibt so – mit ihren natürlichen Unregelmäßigkeiten – „ehrlich“ erkennbar. Ihre Nähte sind offenkantig verarbeitet.
Leder und Gerbung.
Die Häute englischer und schottischer Rinder werden in England vegetabil gegerbt, und zwar in Faßgerbung, also in langsam drehenden Eichenfässern in einer Lohbrühe, von deren pflanzlichen Zutaten eine jede ihre spezifische Wirkung im lohgaren Leder hinterläßt: von Mimosa, dem Rindengerbstoff der schwarzen Akazie, und von Quebrachoholz erhält es die ausgezeichnete Griffigkeit, von den Gerbstoffen der Edelkastanie seinen schönen rötlichen Farbton.
Walken und fetten. Dorschtran und Birkenrindenteer.
In der Zurichtung, also dem, was dem im Faß lohgar gewordenen Leder anschließend widerfährt, ergibt sich der große Abstand zu allem, was heute üblich ist: Um dem 1,6–1,8 mm starken Leder die Sprödigkeit zu nehmen und es geschmeidig und beständig zu machen, muß es nach der Gerbung „getränkt“ und gefettet werden. Dies geschieht, um von heutigen Verfahren gar nicht erst zu reden, seit Mitte des 19. Jahrhunderts mit tierischen Talgen, dem sogenannten Gerberfett oder „Dégras“. Wir gehen noch eine Stufe zurück und greifen zu den Mitteln, denen nach Meinung von Kennern die legendären alten Juchtenleder ihren Ruf verdanken: Fischtran und Holzteer. Im rotierenden Walkfaß erhält das Leder von den uralten Fettungsmitteln Dorschtran und Birkenrindenteer eine dauerhafte, sich im Laufe der Zeit vervollkommnende Geschmeidigkeit, dabei imprägniert der Birkenrindenteer das Leder auf natürliche Weise.

Die Leder. Überlegen im Gebrauch. Optisch wie haptisch überzeugend.

Funktionale Aspekte bestimmen neben der Haptik und Optik die Auswahl der Leder für Gürtel, Taschen und Kleinlederwaren. Dabei finden unvergleichlich festes und widerstandsfähiges Ochsenleder, klassisches, hochwertiges Rindleder, äußerst feinporiges Kalbleder, gleichermaßen robustes wie weiches Elchleder und ewig haltbares, dabei jedoch sehr feines und glänzendes Pferdeleder Verwendung; ebenso das weiche Leder von Ziege und Hirsch.

Gerbverfahren.

Die Gerbung ist der Prozeß, in dem Tierhaut ihre Beständigkeit gegen Wasser und Fäulnis erhält. Eiweißfaser wird dabei in Lederfaser umgewandelt – ein Prozeß übrigens, der synthetisch nicht nachgebildet werden kann. Neben der Beschaffenheit der Rohware entscheidet die Art der Gerbung über die Qualität und die Eigenschaften des ledernen Endprodukts: Festigkeit, Dehnbarkeit, Wasserverträglichkeit, und auch die Eigenschaften der Oberfläche wie Härte oder Geschmeidigkeit werden maßgeblich vom Gerbverfahren bestimmt. Die traditionellen Gerbverfahren sind uralt; sie lassen sich nach den bestimmenden Gerbstoffen in drei Gruppen teilen:

Die Loh- oder Rotgerbung erfolgt mit pflanzlichen Stoffen (Extrakten aus Rinden, Hölzern, Blättern und Früchten) und wird bei schweren Rinderhäuten angewandt. „Lohgare“ führt zu einem sehr festen, langlebigen und robusten Leder, das durch Gebrauch seine Patina erhält.

Die Sämischgerbung arbeitet mit Fett und Tranen und wird vor allem auf Hirsch-, Reh-, Schaf- und Ziegenhäute angewandt. Sämischgares Leder ist ungemein weich, von fast wollartiger Beschaffenheit und kann ohne Schaden vielfach gewaschen werden.

Bei der Alaun- oder Weißgerbung, einer mineralischen Gerbung, wird Alaunstein verwendet; sie wird vor allem bei Kleintierfellen angewandt und führt zu einem hellen Leder von großer Weichheit.

Die Chromgerbung, ebenfalls mineralisch, ist dagegen jüngeren Datums. Sie wurde im 19. Jahrhundert eingeführt, arbeitet mit Chrom- und anderen mineralischen Salzen und hat den Vorteil sehr kurzer Gerbzeiten. Das Ergebnis ist ein leicht zu verarbeitendes, sehr geschmeidiges, weiches, tuchartiges Leder, wie es heute beliebt ist.

Dies alles wäre noch übersichtlich, wenn es dazwischen nicht eine ganze Reihe modernisierter und kombinierter Varianten der Loh-, Sämisch- und Alaungerbung gäbe, bei denen die Gerbzeiten durch mechanische und chemische Mittel deutlich verkürzt werden.
Wir folgen bei unseren Lederwaren folgender Terminologie:
– mineralisch gegerbtes Leder nennen wir chromgegerbt.

Mit pflanzlichen Gerbstoffen hergestellte Leder werden allgemein als vegetabil gegerbt bezeichnet. Sie entstehen in Faßgerbung, Grubengerbung oder Altgrubengerbung, die – in dieser Reihenfolge – mit steigendem Zeitaufwand immer festere und zähere Leder hervorbringen. Wir nennen:
– pflanzlich im rotierenden Gerbfaß gegerbte und daher relativ weiche Leder mit vergleichsweise kurzer Gerbzeit vegetabil gegerbt;
– das in der besonderen Form der vegetabilen Gerbung im sogenannten Farbengang (einem System von 6 bis 12 mit Lohbrühe gefüllten Gruben) gegerbte Leder grubengegerbt;
– und das wirklich in vielen Monaten in der Grube lohgegerbte Leder altgrubengegerbt.

Für unser Lederwarensortiment verwenden wir (mit wenigen Ausnahmen) vegetabil gegerbtes, grubengegerbtes und (in einem Fall) sämischgares Leder. Es stammt zum größten Teil aus deutschen Gerbereien. Hier, im Heimatland der weltweit in hohem Ruf stehenden Gerberschule Reutlingen, behalten noch einige Gerber die traditionellen, langwierigen Gerbverfahren bei und besetzen damit eine kleine Marktnische.
Viele unserer Taschen und Kleinlederwaren sind Eigenentwicklungen. Gemeinsam ist allen Produkten die Auswahl robuster Leder und der Rückgriff auf sattlertypische, auf Haltbarkeit zielende Techniken.

Allgemeine Informationen

Die Bewertung unserer Kunden – (5)

  • MMMMM 19.12.2013 anonym

    9 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    ....endlos

    ...lange habe ich diese Geldbörse schon in der Nutzung (8Jahre, bin mir nicht ganz sicher) und ich liebe sie. In den bisherigen Bewertungen steht schon alles drin. Riesenvorteil, sie ist komplett verschließbar, sehr schöne Patina, Quittungen und Belege sind schnell mal untergebracht. Die Stabilsierungseinlage beim Druckknopf hat sich aufgelöst, tut aber der Funktion überhaupt keinen Abbruch! Vor zwei Jahren hat sich der Schließer des Reisverschlusses verabschiedet, kurzer Anruf bei Manufactum, eingeschickt, nach einer Woche repariert zurück bekommen! Perfekt! Dankeschön!

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  • MMMMM 07.10.2012 anonym

    5 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Top-Verarbeitung

    Ich besitze die Geldbörse, seit sie im Sortiment ist. Noch nie hat eine meiner Börsen so lange durchgehalten, ohne kaputt zu gehen. Kurz: Qualität top, besser geht's nicht. Ich glaube fast, sie ist die einzige Börse weltweit, die genau so ist, wie ich sie mag. Einziger Nachteil: Der beachtliche Preis. Im Hinblick auf die Nutzungsdauer würde ich sie allerdings wieder kaufen, sollte ich sie verlieren - denn kaputt gehen wird sie wohl nicht...

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  • MMMMM 14.01.2011 anonym

    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Hält schon viele Jahre

    Wirklich ein robustes Portemonaie, obwohl ich schon manchmal arg quetschen musste, um es zu zubekommen sind die Nähte immer noch top. Es dunkelt natürlich nach, dass macht es nur noch schöner. Schade dass es so etwas nicht auch nur für die zahlreichen kreditkartenförmigen Karten gibt, den etwas vernünftiges nur für ca. 15-20 Kreditkarten gibt es nicht.

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  • MMMMM 11.09.2009 anonym

    17 von 20 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    empfehlenswert

    ...nutze diese Geldbörse nun seit geraumer Zeit. Bis jetzt gibt es keinerlei Ermüdungserscheinungen. Als besonders funktionell erweist sich die Verschließbarkeit der Geldbörse. So sind schnell mal Belege und Quittungen verstaut. Inzwischen ist die Geldbörse durch den Gebrauch außen sehr gleichmäßig nachgedunkelt. Es sieht so aus, als ob diese Geldbörse ziemlich viele Jahre durchhält.

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    Kommentare zu dieser Bewertung lesen (2)

    • 23.01.2011 von Tobias Wilke

      Nachtrag

      Die Geldbörse sieht immer noch gut aus, inzwischen hat sich eine schöne Patina eingestellt. Aber was nutzt es, wenn der Reißverschluss defekt ist? Besser gesagt, der "Schließer" des Reißverschlusses. Hoffe, dass es eine Reparaturmöglichkeit gibt.

    • 24.01.2011 von Manufactum

      Kunden bei denen das geschilderte Problem auftritt, sollten sich mit unserer Reklamationsabteilung in Verbindung setzen.

  • MMMMM 30.04.2009 anonym

    25 von 27 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    keine Klagen

    Ich benutze die Geldbörse seit geraumer Zeit. Die Qualität ist bestens, alle Nähte halten trotz hoher Beanspruchung. Kurz: ich würde sie wieder kaufen!

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