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Für Konzentration und Geschicklichkeit. Geduldspiele und Puzzles

Pickset groß

Mechanische Rätsel, deren Lösung Nachdenken, räumliches Vorstellungsvermögen, Ausdauer und Fingerfertigkeit verlangt, sind ein Faszinosum, dem sich der Mensch schon so lange widmet, wie er in der Lage ist, diese herzustellen – erkennbar an unzähligen dreidimensionalen Puzzles wie den in Japan als „Himitsu Bako“ bekannten Trickschachteln (siehe Abbildung) und Vexieren (siehe unten) sowie in der Schlosserkunst, in Gestalt der mit zusätzlichen Vorrichtungen ausgestatteten Vexierschlösser, die das eigentliche Schloß erst freigaben, wenn sie in eine nur dem Besitzer bekannte Stellung gebracht wurden. Die Nähe zum Schloß ist also augenfällig, und es liegt dementsprechend nahe, auch das Schloß selbst, das alle Merkmale eines mechanischen Rätsels in komprimierter Form bietet, als sportliche Herausforderung zu begreifen.

Japanische Trickbox

Genau dies tut man beim sogenannten Lockpicking, bei dem es gilt, ein Schloß auf einem anderen als dem vorgesehenen Weg – also ohne den dazugehörigen Schlüssel – aufzusperren. In der Theorie ist dies ganz einfach. Man macht sich geringste fertigungstechnische Ungenauigkeiten zunutze, die jedes Schloß in unterschiedlichem Umfang besitzt.

In der Praxis merkt man jedoch schnell, daß die Tat schwerer vollbracht als der Vorsatz gefaßt ist. Und man stellt fest, daß es keinen besseren Weg gibt, das Öffnen von Schlössern zu lernen, als zu üben.

Schließlich wird man nur durch Üben mit der Funktionsweise von Schlössern vertraut und entwickelt dabei die nötige räumliche Vorstellung für den Schließmechanismus sowie das taktile Feingefühl, um die Bewegungen im Inneren des Schließzylinders erst wahrzunehmen, richtig zu interpretieren und dann fingerfertig darauf zu reagieren.

Übung macht den Meister.
Als Übungsobjekte für den Einsteiger empfehlen sich möglichst simple Schließzylinder aus dem Baumarkt, die am leichtesten zu öffnen sind – trifft auf sie doch zu, was der Hannoversche Gewerbeverein in seinen Mitteilungen bereits 1859 anprangerte: „Es kann in der Tat nicht oft und kräftig genug auf die falsche Sicherheit aufmerksam gemacht werden, in welche ein äußerst großer und selbst ein sonst aufgeklärter Teil des Publikums sich durch das grundlose Vertrauen auf unvollkommene Schlösser einwiegen läßt.“

Pickset groß

Mit etwas Übung kann man sich dann an einen der Standardzylinder für wettbewerbsmäßiges Schloßöffnen wagen, und wer fortgeschritten ist, der findet bei der reichlichen Auswahl am Markt stetig neue Herausforderungen, die seinen Fähigkeiten angemessen sind. Eigentlich selbstverständlich, aber dennoch betonen wir es hier: Wer sich mit dem Lockpicking beschäftigt, öffnet Schlösser und keine Türen – ein kleiner, aber bedeutsamer Unterschied, denn wer auf illegale Aktivitäten aus ist, wird sich ohnehin eher einschlägig bewährten Brachialmethoden zuwenden, als den Aufwand zu betreiben, über längere Zeit das filigrane Lockpicking zu üben.

Pickset groß

Ein in Deutschland ansässiger Spezialist für Sicherheits- und Aufsperrtechnik produziert dieses Set, das alle für Einsteiger nötigen Picks enthält. 7 Picks, 3 Spannwerkzeuge, 1 Extraktor in einer Kunstledertasche mit Druckknopf. Länge 15 cm, Breite 4,5 cm, Höhe 1,5 cm. Gewicht 90 g.



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Pickset Taschenmesser

Pickset Taschenmesser

Aus den Vereinigten Staaten kommt dieses Pickset im Taschenmesserformat. In Kombination mit einem losen Schließzylinder wird es zum handlichen Geduldsspiel für unterwegs. Das Set besteht aus 6 Picks, einem Spanner und einem Schlüsselring. Edelstahl. 8,5 x 2 cm. Gewicht 55 g.

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Illustrierte Einführung in die Schloßöffnung

Mark McCloud: Illustrierte Einführung in die Schloßöffnung

Der theoretische Einstieg in die Sperrtechnik ist unumgänglich, denn nur mit dem Wissen von Aufbau und Funktionsweise eines Schlosses wird man es ohne Schlüssel öffnen können. Das vorliegende Buch hilft dabei: Mit anschaulichen Beschreibungen, ergänzt um aufschlußreiche Zeichnungen und Diagramme, zeigt es, wie Schlösser aufgebaut sind, und beschreibt die unterschiedlichen Werkzeuge und Techniken. Dazu ist es, den behandelten Schloßtypen entsprechend, in Abschnitte unterteilt, von denen jeder detaillierte und leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Erklärungen enthält, wie man beim Öffnen vorgeht. Gleichzeitig enthält es Übungen, mit denen Sie Ihre schloßöffnerischen Fertigkeiten verbessern können. Einziges Manko: Die Übersetzung aus dem Englischen ist sprachlich an einigen Stellen verbesserungswürdig. 94 Seiten mit vielen Abbildungen. 23,5 x 15,5 cm, Broschur. Standard Publications Inc. 2004.

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Old Shackles

Handgeschmiedet. Vexiere aus den USA.

Als Vexier bezeichnet der Connaisseur Puzzles, bei denen es darum geht, einem mehrteiligen Verbund von Einzelteilen (üblicherweise aus Draht gefertigt) eines seiner Elemente zu entringen und es anschließend wieder an seinen angestammten Platz zu praktizieren. Von Tavern Puzzles in den USA, 1975 vom Museumsschmied Dennis Sucilsky gegründet, kommen diese prächtigen handgeschmiedeten Schwergewichte, deren Anfertigung in früheren Zeiten zu den obligatorischen Bestandteilen der Lehrlingsausbildung im Schmiedehandwerk gehörte. Nach Schwierigkeitsgraden – der Hersteller differenziert von „1“ (einfach) bis „8“ (sehr schwierig) – finden Sie hier drei Exemplare der inzwischen 27 Typen umfassenden Tavern Puzzle Collection. (Die Lösungen liegen selbstverständlich bei.) Ab 14 Jahre.


Old Shackles

Das wohl bekannteste und wegen seines vermeintlich simplen Aufbaus auch eines der interessantesten Vexiere ist das Hufeisen-Puzzle, dessen Lösbarkeit (der Ring ist zu entfernen) man beim ersten Anblick zu bezweifeln geneigt ist. Schwierigkeitsgrad 1.

45,00 

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Die drei Dimensionen des qbic®.

Faktisch ist dieser Würfel ein Geduld- und Tüftelspiel, dessen An-
forderung zugegebenermaßen recht leicht zu bewältigen ist. Sein Reiz liegt daher weniger im Puzzeln als viel mehr in der angenehm ge-
schmeidigen, warmen Haptik seiner einzelnen Teile, die beständig in die Hand genommen werden wollen und die Formation zu anderen Gebilden geradezu herausfordern – und damit gleichzeitig für gedankliche Zerstreuung am Schreibtisch sorgen. Auch optisch ähnelt der Würfel eher einem architektonischen Miniaturgebilde, das als Modell für größere aus Sichtbeton oder als dreidimensionale Skizze in der Bildhauerwerkstatt gedient haben mag, als einem 3-D-Puzzle.

Der qbic®-Würfel wird in fast nur einem Arbeitsgang aus keramischer Gießmasse hergestellt: Bevor die zähflüssige Keramik eingefüllt wird, werden mehrere Membranen in der Würfelgußvorlage per Vakuum in Form gebracht. Dadurch bilden sich einige ge-
schwungene Kanten, und zwar bei jedem Teil unterschiedlich, so daß jeder Würfel ein Unikat ist. Einmal ausgehärtet (es wird nicht gebrannt), sind die Teile extrem hart und fest. Ihre Oberfläche jedoch fühlt sich geschmeidig und warm an. Gießkeramik.

Der Würfel besteht aus 7 Einzelteilen. Kantenlänge 5,5 cm. Gewicht 300 g.

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