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Leinölfarbe


Bestellnummer:  26749

Preis:  32,00 Euro

Verfügbarkeit
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zur Zeit nur in geringer Menge vorrätig

Produktinformation – Leinölfarbe

Leinölfarbe besonders für den Außenbereich - also Fachwerk, Holzfassaden, Türen, Fenster, Klappläden und Holzkonstruktionen.
Die Leinölfarben dringen am besten ein, wenn sie relativ dünn aufgetragen werden. Beim Trocknen weitet sich das Volumen des Ölfilms, wodurch das Öl in die Hohlräume des Untergrunds gepreßt wird und somit eine Haftung zu diesem erzielt.

1-l-Dose oder 2,5-l-Dose.

Die Zutaten: rein an der Funktion orientiert.

Den Leinsamen bezieht man von dänischen Farmen, die den Flachs möglichst spät im Jahr anbauen, da er in kühler Umgebung langsamer wächst. Dadurch enthält er über 60% Fettsäuren und nur wenig Proteine. Vollreif geerntet und schonend kaltgepreßt, gewinnt man daraus Leinöl bester Qualität; zurück bleibt ein nahrhafter Preßkuchen, der als wertvolles Viehfutter verwendet wird. Bevor es weiterverarbeitet wird, läßt man das Leinöl zunächst sechs bis neun Monate „reifen“, damit möglichst alle Proteine abgebaut sind, die Schimmel begünstigen würden. Neben dem Leinöl enthalten die Farben natürliche Pigmente in hoher Dichte, bei denen man sich auf unbedenkliche Substanzen wie Titandioxid und Eisenoxid beschränkt. Das Leinöl dringt tief in das Holz ein und unterbindet bereits durch seine natürlichen Eigenschaften das Wachstum von Schwamm und Holzfäule – ein geringer Zusatz (0,08–0,1%) von IPBC, einem hochreinen Konservierungsmittel, das sich als Fungizid bewährt hat, steigert diese Wirkung noch einmal. Ebenfalls zugesetzte Erdöldestillate halten die Farben weich und streichbar.

Wolf’s Linolie- & Trætjærefabrik.

In Wolf’s Linolie- & Trætjærefabrik – auf deutsch: Wolf’s Leinöl- & Holzteerfabrik – im Südosten der dänischen Hauptinsel Seeland kennt man sich mit Leinölfarben bestens aus. Zunächst Spezialist für Farben für historische Gebäude, Museen, Gärten (wie den Königlichen Garten in Kopenhagen) und Holzschiffe, erweiterte man – beflügelt von rasch wachsender Nachfrage – sein Angebot über die Jahre maßvoll. Daß die auf klassische Art und Weise hergestellten Farben immer noch mehr handwerkliches Erzeugnis als Industrieprodukt sind, merkt man am Aufwand, der zu ihrer Herstellung nötig ist: Rund 400 Arbeitsstunden braucht es für 200 Liter. Was auch daran liegt, daß Wolf seine Leinölfarben so umweltbewußt wie eben möglich produziert: Sie enthalten nach Möglichkeit nur natürliche Stoffe und nichts, was nicht dem originären Zweck dient.

Europäisches Kulturgut. Leinölfarbe.

Flachs ist eine der frühesten Agrarpflanzen des eurasischen Kulturkreises und die einzige historische Ölpflanze in unseren Breiten. Aus seinen Früchten, den Leinsamen, wird Leinöl gewonnen, das nicht nur ein wertvolles Speiseöl ist, sondern auch schon seit 3000 v. Chr. als transparenter Überzug für hölzerne Gegenstände verwendet wird. Als Bindemittel für Farben – den heutigen Leinölfarben sehr nahe verwandt – ist es seit dem 12. Jahrhundert bekannt. Vom 17. bis Mitte des 20. Jahrhunderts schließlich war Leinölfarbe die am häufigsten verwendete Anstrichfarbe. Was nicht verwundert, ist sie doch zugleich wasserabweisend und dampfdiffusionsoffen. An Schadstellen eingedrungene Feuchtigkeit kann auf diese Weise schnell wieder ausdunsten, weshalb sich Leinölfarbe besonders für den Außenbereich – also Fachwerk, Holzfassaden, Türen, Fenster, Klappläden und Holzkonstruktionen – bestens eignet.
Daß sie dennoch zwischenzeitlich weitgehend vom Markt verschwunden war, hat vor allem zwei Gründe. Zum einen benötigt Leinölfarbe eine längere Trockenzeit als industrielle Farbe – was im privaten Gebrauch eher unerheblich, für das professionelle Malergewerbe hingegen sehr wohl von Belang ist. Dementsprechend setzte die Industrie auf Farben, die sich zeiteffizient verarbeiten lassen – wozu diverse Zusätze nötig sind.
Leinölfarbe ist dagegen rein auf ihre Funktion hin zusammengestellt – und damit auch auf Dauerhaftigkeit. Der Zeitraum, bis ein neuer Anstrich fällig wird, ist damit deutlich länger – und der neue Anstrich ist merklich einfacher auszuführen, da Leinölfarbe nicht schichtaufbauend ist. Der alte Anstrich muß also nicht entfernt, sondern lediglich durch Abbürsten gereinigt werden, bevor er einfach überstrichen werden kann.

Das Manufactum Gartenjahr.

Das Manufactum-Gartenjahr - einjahreszeitlicher Arbeitskalender

Das „Manufactum Gartenjahr“ ist ein an der Praxis und am Jahreslauf orientiertes digitales Nachschlagewerk. Gärtnerisch Tätige finden darin Antworten auf alle Fragen der Gartenarbeit, ganz unabhängig davon, ob sie seit Jahren einen großen Gemüsegarten bewirtschaften oder in diesem Frühjahr zum ersten Mal auf dem eigenen Balkon Tomaten anbauen. Nach Gartentyp – Gemüsegarten, Obstgarten, Ziergarten, Balkon- und Zimmergarten – gegliedert werden Monat für Monat alle wichtigen Tätigkeiten als ein eigenes Thema in leicht verständlichen Anleitungen Schritt für Schritt beschrieben. Und im Laufe der Zeit wird die Sammlung von uns kontinuierlich erweitert und so zu einem umfassenden Kompendium ausgebaut. Das Manufactum Gartenjahr

Die Bewertung unserer Kunden – Leinölfarbe

(3)
  • MM 26.12.2013 anonym

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Leider nicht die erhoffte Güte

    Nachdem ich schon Leinölfarben anderer Hersteller in dieser Preisklasse probiert habe bin ich mit dieser Farbe überhaupt nicht zufrieden. Sie ist dick wie Pudding, tropft überhaupt nicht. Sie verströmte einen so kräftigen Chemiegestank das mir beim Streichen ganz schummerig wurde. Des weiteren ist sie im gut temperierten und gelüfteten Innenbereich nach 7 Tagen immer noch nicht trocken. Das Deckungsvermögen und die Viskosität sind gut, der Rest lässt zu wünschen übrig. Normale Leinölfarbe von schwedischen Herstellern ist Lösungsmittel und fast Schadstoffrei was man von dieser Farbe leider nicht behaupten kann.

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    • 15.01.2014 von Manufactum

      Die Leinölfarbe, deren Inhaltsstoffe rein an der Funktion orientiert sind, ist in jedem Fall sehr dünn und sorgsam aufzutragen. Wird sie zu dick oder über einer Ölgrundierung, die nicht komplett austrocknen konnte, aufgetragen, dauert die Trocknungsphase sehr lange (unter Umständen mehrere Wochen). Darauf weisen wir in der Produktbeschreibung und der Lieferant auf dem Dosenetikett hin. Auch die Verwendung von ph-neutralem Reiniger, der nicht gründlich neutralisiert wurde, kann die Farbe aufweichen, so daß sie kaum aushärten kann. Bei unzureichender Belüftung des Arbeitsplatzes empfehlen wir, Halb- oder Ganzmasken mit geeignetem Frischluft-Atemschutz zu tragen.

  • MMMMM 01.09.2013 anonym

    8 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Das Ergebniss zählt

    Neuer Anstrich für die Balkonbretter war fällig. Farbe gekauft, gerührt, gerührt und .. es bleibt ein zäher Brei. Tropft nicht stimmt also. Pinsel aus dem Fundus hat sich beim auftragen zusehends reduziert...auch das stimmt also, daher nur sehr gute Pinsel verwenden, da bleiben die Borsten auch am Pinsel. Das streichen erledigt sich genauso zäh wie der Brei vermuten lässt, ist also nichts für Leute die vor dem streichen schon fertig sein wollen. Das verarbeiten bei über 20° hat mir geholfen. Die einzelnen Schichten (3) immer gut trocknen lassen (24h) und siehe da, das Ergebniss ist wunderbar.

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  • MM 19.08.2012 anonym

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Nur etwas für Puristen

    Habe die Farbe in Weiß ausprobiert und ein Türfutter in Außenbereich (stark angewittert) und ein Holzmöbel mit relativ glatter Oberfläche behandelt. Das Türfutter ist ok. Bei der anderen Anwendung warte ich seit 1 Woche auf den Abschluß des Trocknungsvorganges. Außerdem ist die Oberfläche sehr inhomogen. Vielleicht war es falsch, die Farbe zu rollen statt zu streichen. Informationen dazu sind in der Gebrauchsanweisung nicht zu finden. Für einen Laien ist die Farbe m.E. in der Anwendung zu kompllziert. Das finde ich bedauerlich, da die Farbtöne sehr ansprechend sind.

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    Kommentare zu dieser Bewertung lesen (1)

    • 20.09.2012 von Manufactum

      Die Farbe kann sowohl gerollt als auch gestrichen werden. Bei Leinölfarbe ist jedoch generell darauf zu achten, daß sie sehr dünnschichtig aufgetragen wird und die einzelnen Farbschichten – wie auch in den Anwendungshinweisen auf der Verpackung angegeben – mindestens 24 Stunden durchtrocknen können.

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