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Leinauer Fegefeuer

Abtei St. Severin


Bestellnummer:  81416

Preis:  25,00 €

Grundpreis: 41,67 €/100g

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Produktinformation

60 ml Schnupfpulver, in einer Porzellanflasche (Höhe ca. 8 cm), mit Korkstopfen.

Allgemeine Informationen

Zum Schnupfen, aber ohne Tabak.

Eingefleischte Anhänger des Schnupftabaks werden bei diesem Pülverchen hoffentlich nicht die Nase rümpfen ob der Abwesenheit jeglichen nikotinhaltigen Tabaks in der Rezeptur. Es geht nämlich auch ohne, wenn man vor allem die reinigende und dann auch geisteserfrischende Wirkung einer zünftigen Prise sich angedeihen lassen möchte: mit dem Leinauer Fegefeuer, das ebenso wirkt, wie es heißt. Eine mönchische Geheimrezeptur aus 13 verschiedenen, fein pulverisierten Kräutern und der Zusatz von feinstem Siedesalz tun in ihm seine Wirkung. Die Mönche empfehlen ihr Pulver zur Reinerhaltung und Pflege der Nase und empfehlen, es sparsam zu verwenden.

Die Mönche von St. Severin.

Seit dem Frühjahr 2010 ist die Abtei St. Severin umgezogen, die drei Ordensleute wohnen nun in der ehemaligen Bundeswehr-Radarschule auf der frischen, sonnigen (mitunter auch nebeligen) Hochebene über Kaufbeuren im bayerischen Allgäu. Ihr früheres Zuhause in Leinau, das sie nur angemietet hatten, mußten sie nach einem Besitzerwechsel aufgeben. Zwar ist der Radarschirm am neuen Ort schon lange abgebaut, doch muß an seiner Stelle ein Richtfunkmast noch einige Zeit betrieben werden. Abt Severin steckt voller Pläne: Auf dem stattlichen Turm, in dem Gast- und Seminarräume eingerichtet werden, soll ein Kreuz schon von ferne auf die neue Bestimmung der Gebäude hinweisen, wenn dann der Sendemast nicht mehr gebraucht wird.

Port Royal. Lange ersehnt.
Die Mönche der Abtei gehören dem ökumenischen Zisterzienserorden von Port Royal an. Der Name stand im 17. Jahrhundert für eine fromme Bewegung im Umkreis des Jansenismus. Ganz untergegangen ist dieses geistliche Schiffchen nie, wenn es auch kräftig zwischen Idee und Tat und den Konfessionen hin- und herschwankte, bis es 1946 wieder klösterliche Fahrt aufnahm. Und warum sollte es nicht symbolisch zu verstehen sein, daß die Mönche nun gerade hier unter einem Seezeichen der Luftfahrt ihren Hafen gefunden haben? Innerhalb weniger Wochen haben sie mit vielen Helfern bereits die Grundlinien eines Klosters herausgearbeitet. Schließlich war das Urbarmachen schon immer echte Zisterzienserarbeit.

Die Bewertung unserer Kunden – (1)

  • MMM 28.10.2008 anonym

    9 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Modifikation erforderlich

    Als Tabakschnupfer stieß die Schnupfmischung auf mein Interesse. Also kaufte ich (aus Kostengründen) zunächst die günstige Nachfüllpackung. Eine knappe Messerspitze voll gab ich auf die Tabatière. Das Pulver war sehr fein und sehr trocken, so daß ich etwas skeptisch und seeehr vorsichtig die Prise einsog. Im nächsten Moment wurde ich von einem massiven Nieß- und Hustenanfall geschüttelt- begleitet war das Ereignis von einem Stechen in der Nase. Das Pulver hatte sich zum Teil feinst in der Nase verteilt, während der andere Teil am vorgesehenen Wirkort vorbeigerauscht und seine Wirkung in den Bronchien entfaltet hatte. Mit reichlich Genuß hatte das alles eher in einem erweiterten Begriffsrahmen zu tun. Nach mehreren weiteren Versuchen endete das Gläschen als Fehlkauf zunächst neben dem Gewürzregal. Nach mehreren Wochen fiel es mir wieder in die Hände. Ich gab dem Pülverchen eine letzte Chance. Entlehnt aus den Zutaten für gewöhnlichen Schnupftabak fügte ich dem Pulver eine geringe Menge Schmalz zu, um es schwerer und grobkörniger zu machen. Nach dem Mischen eines halben Teelöffels des Pulvers mit einer Menge Schmalz, die etwa zwei Pfefferkörnern entsprach, kam mir das Pulver in seiner Konsistenz wie Tabak vor. Ein Test überzeugte mich vollends. Kein "Lungenschuß" sondern ein kräftiges Kribbeln in der Nase, was entfernt an Kräutersalz erinnert. Und keine Nießorgie! Nach Modifikation absolut empfehlenswert. Hanseat

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    Kommentare zu dieser Bewertung lesen (1)

    • 29.10.2008 von Manufactum

      Unser Kräuterschnupfpulver "Leinauer Fegefeuer" ist eigentlich nicht als Genußmittel gedacht. Es sind ja alles Heilkräuter, die darin verwendet wurden. Wie der Name schon sagt ist es nicht ohne Schärfe. Wegen der besseren Haltbarkeit und auch um die Wirkung nicht abzuschwächen, wird bewußt kein Schmalz zugesetzt. Es ist ja auch ein Kräuterschnupfpulver und kein "Schmalzler". Wir empfehlen, auf dem Handrücken zwei Häufchen von dem Pulver zu geben und dann kurz in jedes Nasenloch hochzuziehen (anderes Nasenloch jeweils zuhalten), so daß es sich gut in den Nasennebenhöhlen verteilt, nicht aber in den Hals/Rachen oder in die Bronchien gelangt, da es dort unangenehm ist. Es soll einfach den Kopf freimachen und die Stimmung heben.

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