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Leinauer Fegefeuer Nachfüllpackung

Abtei St. Severin


Bestellnummer:  81296

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Grundpreis: 30,00 €/100g

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Produktinformation

30 ml, in einem Glastiegel.

Allgemeine Informationen

Zum Schnupfen, aber ohne Tabak.

Eingefleischte Anhänger des Schnupftabaks werden bei diesem Pülverchen hoffentlich nicht die Nase rümpfen ob der Abwesenheit jeglichen nikotinhaltigen Tabaks in der Rezeptur. Es geht nämlich auch ohne, wenn man vor allem die reinigende und dann auch geisteserfrischende Wirkung einer zünftigen Prise sich angedeihen lassen möchte: mit dem Leinauer Fegefeuer, das ebenso wirkt, wie es heißt. Eine mönchische Geheimrezeptur aus 13 verschiedenen, fein pulverisierten Kräutern und der Zusatz von feinstem Siedesalz tun in ihm seine Wirkung. Die Mönche empfehlen ihr Pulver zur Reinerhaltung und Pflege der Nase und empfehlen, es sparsam zu verwenden.

Die Mönche von St. Severin.

Seit dem Frühjahr 2010 ist die Abtei St. Severin umgezogen, die drei Ordensleute wohnen nun in der ehemaligen Bundeswehr-Radarschule auf der frischen, sonnigen (mitunter auch nebeligen) Hochebene über Kaufbeuren im bayerischen Allgäu. Ihr früheres Zuhause in Leinau, das sie nur angemietet hatten, mußten sie nach einem Besitzerwechsel aufgeben. Zwar ist der Radarschirm am neuen Ort schon lange abgebaut, doch muß an seiner Stelle ein Richtfunkmast noch einige Zeit betrieben werden. Abt Severin steckt voller Pläne: Auf dem stattlichen Turm, in dem Gast- und Seminarräume eingerichtet werden, soll ein Kreuz schon von ferne auf die neue Bestimmung der Gebäude hinweisen, wenn dann der Sendemast nicht mehr gebraucht wird.

Port Royal. Lange ersehnt.
Die Mönche der Abtei gehören dem ökumenischen Zisterzienserorden von Port Royal an. Der Name stand im 17. Jahrhundert für eine fromme Bewegung im Umkreis des Jansenismus. Ganz untergegangen ist dieses geistliche Schiffchen nie, wenn es auch kräftig zwischen Idee und Tat und den Konfessionen hin- und herschwankte, bis es 1946 wieder klösterliche Fahrt aufnahm. Und warum sollte es nicht symbolisch zu verstehen sein, daß die Mönche nun gerade hier unter einem Seezeichen der Luftfahrt ihren Hafen gefunden haben? Innerhalb weniger Wochen haben sie mit vielen Helfern bereits die Grundlinien eines Klosters herausgearbeitet. Schließlich war das Urbarmachen schon immer echte Zisterzienserarbeit.

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