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Lauschaer Christbaumschmuck Jugendstil


Bestellnummer:  40257

Preis:  17,50 €

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Verfügbarkeit
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Produktinformation

Die Vorlagen für die Formblüten – es handelt sich um vier Rosen – aus Lauscha stammen aus der Zeit um 1900. Wie damals wird das erhitzte Glas mit dem Mund in die gußeiserne Form geblasen, der dünnwandige Glaskörper dann in reiner Handarbeit auf der Innenseite mit einem hauchdünnen Film aus reinem Silber überzogen.

4 Formblüten, je mit Klemme. Höhe ca. 9,5 cm, Ø ca. 5,5 cm. Gewicht ca. 25 g.

Allgemeine Informationen

Christbaumschmuck aus Lauscha. Der wintergemäße „weiße Baum“.

Seit über 400 Jahren begleitet der Werkstoff Glas den Ort Lauscha im Thüringer Wald. 1597 hatten dort der Schwabe Hans Greiner und der aus Böhmen stammende Christoph Müller die erste Glashütte Thüringens errichtet und damit den Grundstein für die weltberühmte thüringische Glasindustrie gelegt. Die Christbaumschmuckformen sind formgeblasen, in Handarbeit von innen mit einer hauchdünnen Schicht reinen Silbers versehen, dann lackiert und mit feinem Glitter bestreut. Die Jugendstilformen waren eine Reaktion auf den überladenen Stil des Historismus. Um 1900 wurde erstmals öffentlich über die „richtige“ oder „falsche“ Dekoration des Weihnachtsbaums diskutiert. Damals schon war klar: „Weniger“ ist „Mehr“, der Baum sollte vorwiegend mit Dingen behängt werden, die auch tatsächlich mit einem winterlichen Tannenbaum in Verbindung zu bringen sind. Der „weiße Baum“ mit einer Stimmung von „Eis und Schnee und Feuer“ versucht, der Symbolik des „Lichtfests im Winter“ gerecht zu werden.