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Laacher Tischglocke

Menge


Bestellnummer: 41152

Preis: 680,00 Euro

Verfügbarkeit
Lieferung Anfang Dezember, jetzt bestellbar

Produktinformation – Laacher Tischglocke

Kleine Klosterglocke mit Ständer und Klöppelhalter aus gedrechseltem Nußbaum und Bronzeklöppel, fertig montiert. Handgeschmiedete Zierschraube aus Bronze als Krone.

Durchmesser 17,5 cm. Gesamthöhe 22,5 cm, Gesamtgewicht 4 kg.

Schwebender Klang.

Puristisch gedacht und gemacht, scheint die kleine Klosterglocke auf einem handgedrechselten Ständer aus Nußbaum gleichsam zu schweben. Der bronzene Klöppel zum Anschlagen ruht in einer eigenen Fassung, gleichfalls aus Nußbaum. Die Klangeigenschaften des Holzes unterstützen diejenigen der Glocke fein.

Klingende Bronze. Glocken aus Maria Laach in der Eifel.

Ursprünglichste Faszination wohnt dem Handwerk der Glockengießer inne, die sich aus ihrem Umgang mit Feuer und kochender Bronze ebenso speist wie aus ihren geheimen Künsten, Klang und Form der Glocke vorauszuberechnen. Erfahrung und Geschick des Gießers bestimmen darüber, mit welchem Klang die Menschen zum Kirchgang gerufen werden, und das oftmals für Jahrhunderte. So nimmt es nicht wunder, daß es unmöglich erscheint, hier auf engstem Raum Mythos und Handwerk auch nur ansatzweise auszukosten.
Die hier vorgestellten Glocken entstammen einer der wenigen Glockengießereien Deutschlands und noch dazu der einzigen Klosterglockengießerei der Welt: aus Maria Laach, dem uralten Benediktinerkloster zwischen Mosel und Rhein, unweit von Andernach gelegen. Br. Michael hat dort schon für viele Kirchen auf der ganzen Welt Geläute hergestellt. Unsere Glocken sind zwar wesentlich kleiner (sie wiegen 3,5 bzw. 8,5 kg), doch außer im Gewicht unterscheiden sie sich hinsichtlich Formgestaltung, Material und Guß in nichts von ihren großen Geschwistern. Sie haben überhaupt nichts gemein mit billigen Messingimitaten, sondern sind vollwertige Musikinstrumente mit dem ihnen charakteristischen, sehr langen, obertonreichen Nachklang. Doch mehr noch, Glocken faszinieren synästhetisch: die changierende, kühle Bronze, die Geometrie ihrer Gestalt, ihr Gewicht und die fein verlaufende Wandstärke, all das sind neben ihrem Klang Eigenschaften, an denen man sich nicht so schnell sattsieht und -fühlt.
Für jede einzelne Glocke muß anhand einer zuvor berechneten Profilschablone aus Holz eine Lehmform hergestellt werden, in welche die flüssige, 1.080 °C heiße Bronze aus 78 Teilen Kupfer und 22 Teilen Zinn gegossen wird. Damit die Form nicht birst, muß sie im Erdboden eingegraben werden. Nach dem tagelangen Auskühlen kann die Form ausgegraben und zerschlagen werden. Endlich tritt die Glocke zutage: ein Unikat, dessen reiner Klang nun erweisen muß, ob die Gießer alles recht gemacht haben.

Hinweis:

Alle Glocken werden auf Ihre Bestellung hin von Br. Michael und seinen Mitarbeitern in Maria Laach angefertigt und von dort direkt zu Ihnen gesandt.
Haben Sie besondere Wünsche hinsichtlich der Glockenzier (Inschriften, Bildnisse, die auf die Glocke aufgebracht werden), so lassen Sie sich bitte von unserer Sonderbestellabteilung ein Angebot fertigen.

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