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Kopernikus-Planetarium


Bestellnummer:  84226

Preis:  39,00 Euro

Verfügbarkeit
vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

Produktinformation – Kopernikus-Planetarium

Gestanzter Karton, Treibriemen Gummi, Achsen aus Holz, Sonne aus Kunststoff mit LED. Höhe 30 cm, 29 cm Ø. Gewicht 520 g. Ab 14 Jahre.

Der Lauf der Gestirne.

Dieses stabile Gerät steht in der Tradition der mechanischen Kurbel-Planetarien, die seit dem 18. Jahrhundert als Orreries (eines der ersten wurde für den vierten Earl of Orrery gefertigt) in England, aber auch in Deutschland gebaut wurden. Die wenigen erhaltenen Exemplare sind heute wohlgehütete Museumskostbarkeiten. Eine Umdrehung der Kurbel läßt im Modell eine Woche verstreichen und bewirkt sechs verschiedene Bewegungen gleichzeitig. Die inneren Planeten Merkur und Venus drehen sich um die Sonne, der Mond um die Erde und diese um sich selbst. Da sie auf ihrer schräg stehenden Achse immer astronomisch korrekt ausgerichtet bleibt, ist selbst der Wechsel der Jahreszeiten nachvollziehbar.

Mond- und Sonnenfinsternis erleben.

Die mit einer hellen LED ausgestattete Sonne macht im abgedunkelten Raum das Entstehen der Mondphasen und der Finsternisse sowie die Sichelphasen der Venus sichtbar. Das Planetarium ist Nikolaus Kopernikus gewidmet, der 1514 seine Theorien von der Bewegung der Planeten auf Kreisbahnen um die Sonne veröffentlichte. Eine Vorstellung, die sich – auch wenn Kepler die Kreisbahnen später als Ellipsen identifizierte – grundsätzlich als richtig erwiesen hat. Einige Stunden Bauzeit sind einzuplanen, bevor die leichtgängige Kurbel das Modell über Treibriemen, Umlenkrollen, die zentrale Welle und Rillenräder in Schwung bringt. Dann zeigt sich jedoch eindrucksvoll, daß kein virtuelles Astronomieprogramm die unmittelbare Anschauung dieses realen dreidimensionalen Modells aus ein paar Gramm Pappe ersetzen kann. Aus Deutschland.

Zwischen Himmel und Erde.

Ist der November kalt und wolkenarm, kann man mit einem milden Frühling rechnen. Die Sonne steht schon tief, mittags nur noch 20° über dem Horizont. An astronomischen Phänomenen läßt sich am 1. Dezember beobachten, wie sich gegen 17 Uhr der schmale, unbeleuchtete Mond vor die noch zu zwei Dritteln beleuchtete Venus schiebt. Nach etwa anderthalb Stunden kommt die Venus dann wieder zum Vorschein. Am 22. Dezember tritt abends gegen 18.42 Uhr der Saturnmond Titan vor den Saturn, allerdings ist sein Schatten dort nur schwer zu sehen. Dieser Transit ist etwa um 0.35 Uhr zu Ende. Anregende und lehrreiche Stunden sowie die beste Veranschaulichung der Vorgänge in unserem Sonnensystem bietet dieses Planetarium, dessen Aufbau zwar nicht eben an einem Abend bewerkstelligt ist, dafür von einem schönen Erfolgserlebnis („Es funktioniert!“) sowie ungeahnten Erkenntnissen („Ach, so funktioniert das!“) gekrönt wird.

Die Bewertung unserer Kunden – Kopernikus-Planetarium

(4)
  • MMMM 17.03.2012 anonym

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Unterhaltsam

    Ich bin kein versierter Bastler oder Modellbauer. Trotzdem gelang es mir problemlos, Schritt um Schritt der Anleitung folgend, das Modell in rund 25 Stunden zusammenzusetzen. Einzelne Teile waren ungenau gestanzt und mussten korrigiert werden (Aussenring der Ekliptikscheibe). Das war aber kein Drama. Genervt hat mich, dass zwei Kleinteile gefehlt haben (Kunststoffunterlagsscheiben) und dadurch das Modell zwar funktioniert, aber - insbesondere bei der einen Umlenkrolle - instabil ist. Das ist wirklich sehr schade. Die hohe Punktzahl vergebe ich trotzdem, weil das Modell mit sehr viel Liebe zum Detail gemacht wurde und ich über das technische Raffinement immer wieder staunen musste.

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    • 23.03.2012 von Manufactum

      Unsere Überprüfung des Lagerbestandes hat eine einwandfreie Funktion ergeben. Zur Klärung des Einzelfalles werden wir mit dem Kunden Kontakt aufnehmen.

  • MMMMM 19.03.2010 anonym

    27 von 30 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    sehr schöner Bausatz

    Man sollte einfach Laune und Zeit für den Bau dieser aus Pappe, Holz und Riemen aufgebauten Konstruktion mitbringen. Ich fand es besonders faszinierend die trickreichen Detaillösungen langsam zusammen zu setzen, welche am Ende ein direkt perfekt funktionierendes Planetarium ergaben. Durch die vielfachen Riemen entstehen große Kräfte am Außenkranz der Ekliptikscheibe und trotzdem bewegen sich die Planetenbahnen, Erdachse, Erdumdrehung und Mond relativ flüssig und realitätsnah zueinander. In meinem Bausatz waren alle Teile vollständig und einwandfrei und nach zwei Tuben Klebstoff und ca. 20 angenehmen Bastelstunden war das Werk vollbracht. Mehr kann man wohl nicht von einem günstigen Bausatz verlangen.

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  • MMM 18.02.2010 anonym

    30 von 34 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    so toll nun nicht

    Auch ich komme bestenfalls bei "befriedigend" an. Eher schon bei "Drei minus". Dies sind die Hauptgründe: Die Bauanleitung besteht aus losen Blättern, ist nur minimal bebildert und in schlechter Druckqualtät hergestellt. Die Bastelbögen sind zwar zumeist numeriert, dem Paket aber in offenbar zufälliger Reihenfolge beigefügt. Beim Sortieren lösen sich einzelne Teile, besonders aus den nicht mit Nummern bedruckten Graupappebögen. Wer sie nicht schon gemäß Bedienungsanleitung durchnumeriert hat, bekommt bei der Teilezuordnung ein ernstes Problem. Daß "einige Stunden Bauzeit" einzuplanen seien, ist ein Euphemismus der verkaufsfördernden Art: Viele Stunden wäre korrekt. - Damit nun nicht eingewandt wird, dies hinge doch wohl von der Geschicklichkeit des Bastlers ab: Ich bin ein erfahrener Papiermodellbauer. Dies ist nicht mein erster Bausatz (und auch nicht mein fünfter) und ich wage zu behaupten, daß jemand, der dieses Teil als ersten Papierbausatz seines Lebens anfaßt, nie wieder einen zu bauen versuchen wird. Den hohen Ansprüchen an den Bastler wird die Qualität des Bausatzes keineswegs immer gerecht. Die Spaltabdeckungen des Kurbelfußes etwa sind so primitiv, daß sie wohl kaum von irgendwem ohne Klebeflecken einzubauen sind. Im übrigen sind sie so dünn, daß sie über kurz oder lang bei Benutzung des Modells ziemlich zwangsläufig einreißen werden. Der mir als Zentralachse gelieferte "Rundstab" ist nicht etwa rund, sondern hat im Querschnitt die Form einer Ellipse. Die auf dem Verkaufsfoto farbig dargestellten Merkur, Venus, Erde sind keineswegs im Lieferzustand abgebildet. Anmalen muß man selbst. Das notwendige Kleberarsenal wird auch nicht erwähnt, wobei sich übrigens über die Frage der in der Bauanleitung empfohlenen Kleber füglich streiten läßt. Formulieren wir es mal so: Es gibt erheblich bessere Bausätze der Firma Astromedia.

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  • MMM 14.06.2009 anonym

    25 von 30 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Ärgerlich

    Von mir nur ein befriedigend. Das Rundgummi für den Antrieb löste sich schon nach einem halben Jahr auf.

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    Kommentare zu dieser Bewertung lesen (2)

    • 15.06.2009 von Manufactum

      Laut unseres Lieferanten kann es vorkommen, daß das Gummi bei Überdehnung, dauerhafter Sonneneinstrahlung, längerer Nichtbenutzung oder in Verbindung mit dem Kleber an Spannung verliert, porös wird und reißt. Der Lieferant wird dem Kunden ein neues Antriebsgummi zukommen lassen.

    • 19.03.2010 von Stephan Dehmer

      sehr schöner Bausatz

      Man sollte einfach Laune und Zeit für den Bau dieser aus Pappe, Holz und Riemen aufgebauten Konstruktion mitbringen. Ich fand es besonders faszinierend die trickreichen Detaillösungen langsam zusammen zu setzen, welche am Ende ein direkt perfekt funktionierendes Planetarium ergaben. Durch die vielfachen Riemen entstehen große Kräfte am Außenkranz der Ekliptikscheibe und trotzdem bewegen sich die Planetenbahnen, Erdachse, Erdumdrehung und Mond relativ flüssig und realitätsnah zueinander. In meinem Bausatz waren alle Teile vollständig und einwandfrei und nach zwei Tuben Klebstoff und ca. 20 angenehmen Bastelstunden war das Werk vollbracht. Mehr kann man wohl nicht von einem günstigen Bausatz verlangen.

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