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Kompost umsetzen und offene Mieten abdecken

Kompost umsetzen und offene Mieten abdecken

In offenen Kompostmieten kann der Rotteprozeß durch zu viel Nässe gestört werden und in Fäulnis umschlagen. Um dies, wie auch die Auswaschung von Nährstoffen durch starke Winterniederschläge, zu vermeiden, sollte der Kompost im Spätherbst abgedeckt werden.

Anleitung

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  • Offene Kompostmieten mit geeigneten Materialien bedecken, die das Eindringen von zu viel Nässe im Winterhalbjahr verhindern. Durch die Abdeckung wird bzw. bleibt es im Inneren auch etwas wärmer, und die Rotte kommt selbst bei tiefen Außentemperaturen nicht zum Stillstand.
  • Über fertigen oder halbfertigen Kompost eine Folie oder Plane legen und dabei darauf achten, daß die Miete dennoch ausreichend belüftet ist, da es sonst zu Fäulnis kommen kann. Zu diesem Zweck zum Beispiel Holzbalken auf den Kompost (unter die Folie) legen.
  • Halbfertigen Kompost vor dem Abdecken nochmals umsetzen, um durch diesen zusätzlichen Sauerstoffeintrag die Abbauprozesse zu fördern.
  • Frisch aufgesetztes Material braucht für die Kompostierung noch viel Feuchtigkeit; deshalb mit Rasenschnitt, einer dicken Laubschicht oder Gartenerde bedecken.
  • Soweit noch nicht geschehen, vor dem Winter alle während der vergangenen Saison (und verstärkt in den letzten Wochen durch das Abräumen der Beete) angefallenen Gartenabfälle ordentlich in einer Kompostmiete aufsetzen. Vorher zerkleinern und gut durchmischen, damit eine ausreichende Luftzirkulation gewährleistet ist.
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Offene Kompostmieten vor dem Winter abdecken,  zum Beispiel mit einer Plane

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Alle Gartenabfälle sammeln und zu frischem Kompost aufsetzen

Es wird benötigt:
Werkzeug und Zubehör: Folie oder Plane, gegebenenfalls Holzbalken zum Unterlegen, sonstiges Abdeckmaterial (Rasenschnitt, Laub oder Erde), Kompostbehälter, Gabel, Schaufel, gegebenenfalls Häcksler, Ast- oder Rosenschere zum Zerkleinern von Gartenabfällen.

Zubehör für die vorwinterliche Kompostpflege

Für einen guten Untergrund. Kompostierung

Ein guter Boden ist die Grundlage jeder gärtnerischen Aktivität. Wie wertvoll diese relativ dünne, humushaltige Oberbodenschicht ist, kommt schon in der fast ehrfürchtigen Bezeichnung „Mutterboden“ zum Ausdruck. Zu Recht, denn sie ist die Voraussetzung für die Ansiedlung jeglicher Vegetation: natürlich entstandener wie auch durch Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft kultivierter. Kompost ist einer der ältesten Dünger und Bodenverbesserer: Er wird aus organischen Reststoffen des Haushalts und des Gartens hergestellt und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Gesunderhaltung des Bodens und zur Ernährung der Pflanzen. Kompostierung