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Kösener Strauß

Kösener Spielzeug Manufaktur


Bestellnummer:  85553

Preis:  124,00 €

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Verfügbarkeit
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Produktinformation

Höhe 40 cm, Länge 21 cm. Gewicht 95 g.

Allgemeine Informationen

Der Kamelspatz.

Die Beziehung des Menschen zum Strauß ist wenigstens 5.000 Jahre alt – bereits im alten Ägypten und in Mesopotamien trug man Straußenfedern als Schmuck. Der Name Strauß entstammt dem Altgriechischen und bedeutet „großer Spatz“. Die Griechen bezeichneten ihn auch als „Kamelspatz“ – eine Nutzung als Reittier ist jedoch erst seit jüngerer Zeit bekannt. Daß der Strauß bei Gefahr seinen Kopf in den Sand steckt, ist übrigens ein Gerücht – allerdings eines, das sich hartnäckig hält und sich unter anderem in den Worten eines bekannten deutschen Fußball-Nationalspielers manifestierte, der forderte, daß man angesichts drohender Unbill „den Sand nicht in den Kopf stecken“ dürfe.

Einmalig in Handwerk und Gestalt: Plüschtiere aus den Kösener Werkstätten.

Sie gehören nicht nur handwerklich, sondern auch – das vor allem – gestalterisch zum Besten, was sich finden läßt. Jedes einzelne der Kösener Plüschtiere wird mit Liebe zum Detail handgefertigt: aus bis zu über 70 Einzelteilen zusammengenäht, die aus europäischen Webplüschen verschiedener Farbe, Haarlänge und Struktur gemacht sind – so gelingt es, die charakteristischen Merkmale der Tiere authentisch abzubilden. Für ein Tier kommen oft mehr als zehn in Farbe und Haarlänge unterschiedliche Plüsche zum Einsatz. Damit sie lange ihre Form behalten, werden die Tiere mit einer Füllung aus silikonisierter Hohlfaser befüllt, die ihren naturgetreuen Entwurf oft noch unterstreicht; ihre Augen sind unverrückbare Sicherheitsaugen. Jedem Entwurf gehen ausführliche anatomische Beobachtungen und Bewegungsstudien in der Natur und im Zoo voraus. Dem folgen Skizzen und erste Modelle in Ton: Nur auf diese Art und Weise entstehen solch naturnahe (eben nicht auf „süß“ getrimmte) Plüschtiere wie die aus Bad Kösen. Vielfach preisgekrönt sind sie auch Sammlerstücke für die Vitrine, aber hauptsächlich gemacht, dem Alltag im Kinderzimmer standzuhalten. Die erste Kösener Puppenfabrik wurde 1912 von Käthe Kruse gegründet. Sie verließ 1949 die DDR, erhalten blieben aber die über vier Jahrzehnte gewachsenen besonderen Fertigkeiten des Puppenmachens. Man spezialisierte sich auf die Herstellung von Plüschtieren, und durch die inzwischen noch länger gewachsene Zusammenarbeit mit der benachbarten Burg Giebichenstein – seit Anfang des 20. Jahrhunderts eine der wichtigsten Ausbildungsstätten für Produktgestaltung in Deutschland – wuchsen auch die gestalterischen Ansprüche stetig.

Pflegehinweis:

Wenn nötig, können die Kösener Stofftiere einer schonenden Handwäsche unterzogen werden; für den Trockner eignen sich nur solche mit kurzem Plüschfell.