Sie gehören nicht nur handwerklich, sondern auch – das vor allem – gestalterisch zum besten, was sich finden läßt. Jedes einzelne der Kösener Plüschtiere wird mit Liebe zum Detail handgefertigt: aus bis zu über 70 Einzelteilen zusammengenäht, die aus europäischen Webplüschen verschiedener Farbe, Haarlänge und Struktur gemacht sind – so gelingt es, die charakteristischen Merkmale der Tiere authentisch abzubilden. Für ein Tier kommen oft mehr als zehn in Farbe und Haarlänge unterschiedliche Plüsche zum Einsatz. Damit sie lange ihre Form behalten, werden die Tiere mit einer Füllung aus silikonisierter Hohlfaser befüllt, die ihren naturgetreuen Entwurf oft noch unterstreicht; ihre Augen sind unverrückbare Sicherheitsaugen (das entspricht der strengen Spielzeugnorm).
34,00 Euro
27,00 Euro
63,00 Euro
32,00 Euro
Jedem Entwurf gehen ausführliche anatomische Beobachtungen und Bewegungsstudien in der Natur und im Zoo voraus. Dem folgen Skizzen und erste Modelle in Ton: nur auf diese Art und Weise entstehen solch naturnahe (und eben nicht auf „süß“ getrimmte) Plüschtiere wie die aus Bad Kösen. Vielfach preisgekrönt sind sie auch Sammlerstücke für die Vitrine, aber hauptsächlich gemacht, dem Alltag im Kinderzimmer standzuhalten. Die erste Kösener Puppenfabrik wurde 1912 von Käthe Kruse gegründet. Sie verließ 1949 die DDR, erhalten blieben aber die über vier Jahrzehnte gewachsenen besonderen Fertigkeiten des Puppenmachens. Man spezialisierte sich auf die Herstellung von Plüschtieren, und durch die inzwischen noch länger gewachsene Zusammenarbeit mit der benachbarten Burg Giebichenstein – seit Anfang des 20. Jahrhunderts eine der wichtigsten Ausbildungsstätten für Produktgestaltung in Deutschland – wuchsen auch die gestalterischen Ansprüche stetig.
Der rötlichbraune, in den Regenwäldern Sumatras und Borneos beheimatete „Waldmensch“ – so die Bedeutung seines malaiischen Namens – ist ein ruhiger Einzelgänger.
Der bisweilen phlegmatisch erscheinende Orang-Utan könne sehr wohl sprechen – so behaupteten die Bewohner dieser Regionen –, er täte es nur nicht in ihrer Gegenwart, um nicht arbeiten zu müssen. Wird er nicht von Wilderern oder Holzfällern gestört, führt der Orang-Utan ein geruhsames Leben.
Hat er nach ausgiebiger Inspektion fast jedes einzelnen Blattes einen Baum als geeignet, weil nahrungsreich, befunden, baut er sich dort ein gut gepolstertes Schlafnest aus Zweigen und Blättern und zieht erst weiter, wenn die Nahrung zur Neige geht. Höhe 37 cm.
Kösener Orang-Utan 150,00 Euro
Den besten Leumund hat das Eichhörnchen nicht gerade. In der nordischen Mythologie erscheint es in Gestalt von Ratatöskr (= Bohrerzahn), das an der Weltesche Yggdrasil auf und ab läuft, um (meist gehässige) Botschaften zwischen dem Adler und dem Drachen Nidhögg zu überbringen. Vogelfreunde sehen in ihm zuvorderst den Nesträuber – der Autor eines englischen Buches aus den 1950er Jahren über vogelgerechte Gartengestaltung betitelte gar eines der Kapitel mit „Katzen, Eichhörnchen und andere Pestilenzien“. Dabei gibt es auch Positives zu vermelden: Eichhörnchen vergraben im Herbst Nahrungsvorräte für den Winter. Da sie sich nicht an alle dieser Verstecke erinnern, beginnen die vergessenen Vorräte im Frühjahr zu keimen, weshalb Eichhörnchen eine wichtige Rolle bei der Erneuerung des Waldes innehaben.
Höhe 23 cm, Länge 21 cm. Gewicht 170 g.
Kösener Eichhörnchen groß 56,00 Euro
Schwarze Panther sind nichts anderes als Leoparden mit schwarzem Fell. Ein einziges rezessives Gen – die Erbanlage kann also auch bei normal gefleckten Leoparden vorhanden sein – entscheidet darüber, ob der Nachwuchs schwarz ist. Da die Erbanlage nicht dominant ist, können in einem Wurf auch schwarze und gefleckte Jungtiere nebeneinander vorkommen.
Doch um wieviel angenehmer ist es, der Schwarze Panther der Familie zu sein als das schwarze Schaf. Schwarze Panther treten übrigens häufiger auf, als man glauben sollte. Auf der Malaiischen Halbinsel sind beispielsweise bis zu 50 Prozent aller Leoparden schwarz. Länge 46 cm, Höhe 11 cm.
Kösener Schwarzer Panther 109,00 Euro
Unsere Vorfahren, die von der Jagd lebten, sahen im Wolf einen ebenbürtigen Konkurrenten, dessen Ausdauer und Geschick sie bewunderten und begehrten – Vornamen wie Wolf oder Wolfgang erinnern daran.
Heute hält sich dagegen, obwohl es seit über zehn Jahren wieder freilebende Wölfe in Deutschland gibt, nach wie vor das Märchen vom bösen Wolf, obwohl es (in ganz Europa) keinen Beleg für Angriffe gesunder Wölfe auf Menschen gibt. Höchste Zeit, mit überkommenen Schauermärchen aufzuräumen und sich dem Graupelz zu nähern. Der Kösener Wolf ist ein kleiner Beitrag dazu. Länge 41 cm, Höhe 17 cm.
Kösener Wolf liegend 89,00 Euro
Das Rind, insonderheit das weibliche, ist zweifellos das für den Menschen wichtigste domestizierte Tier. Es wird vom Menschen genutzt, seit er sich mit Ackerbau und Viehzucht beschäftigt, mithin seit 11.000 Jahren. Die Domestizierung des Wildrinds erfolgte zunächst seines Fleisches wegen, doch schätzte man bald auch Milch und Arbeitsleistung. Unter Einkreuzung verschiedener Wildarten züchtete der Mensch seither viele neue Rinderrassen, die schon lange das Bild unserer Kulturlandschaften prägen. Höhe 23 cm, Länge 38 cm.
Kösener Kuh 99,00 Euro
Weiße Mäuse galten im antiken Kreta als heilige Tiere und als Glücksbringer, die teilweise in speziellen Tempeln auf Staatskosten versorgt wurden. Auf Sizilien, in Griechenland und Kleinasien setzte man Mäuse gar zur Befragung der Götter ein. Immer wieder wird auch kolportiert, daß all jenen weiße Mäuse erscheinen, die anstelle der Götter Flaschen mit Hochprozentigem „befragen“. Dies kommt in der Tat vor, doch erst im Delirium tremens, bei dem Halluzinationen wahllos Bilder auf die Netzhaut werfen. Und laut einer Statistik – die gibt es auch auf diesem Gebiet – sind dies in fünf von hundert Fällen tatsächlich weiße Mäuse. Länge 9 cm.
Kösener weiße Maus 29,00 Euro
Bei uns heimisch ist der Braunbrustigel (Erinaceus europaeus L. 1758). Seine Vorfahren hinterließen bereits vor etwa 65 Millionen Jahren ihre Spuren. Igel sind nachtaktive Insektenfresser, deren Lebensräume sich abhängig von Nahrungsangebot (Käfer, Larven, Schnecken, Spinnen, Regenwürmer) und Nistgelegenheiten (Hecken, Gebüsch, Laub- und Komposthaufen, Hohlräume unter Holzstapeln oder Schuppen) über Flächen von bis zu 100 Hektar erstrecken können. Während der Sommermonate errichten die Tiere mehrere Nester, die sie selten längere Zeit bewohnen.
Kösener Igelchen 15,00 Euro
Die Eule ist los: Das bedeutete bei den alten Griechen soviel wie „Wir haben Glück!“ Der Uhu (Bubo bubo), Mitglied der Familie der eigentlichen Eulen (Strigidae), zählt zu den größten Eulenvögeln der Welt: Bei einer Körpergröße bis 70 cm kann die Spannweite seiner Flügel bis 1,80 m erreichen. Die ältesten Vertreter seiner Art lebten schon vor 50 Mio. Jahren. Weil der Uhu bei uns lange Zeit als Lockvogel für die Jagd auf andere Vögel eingesetzt wurde und bis in unsere Zeit hinein als Jagdschädling galt, war er Mitte des letzten Jahrhunderts fast ausgestorben; heute leben wieder etwa 1000 Uhupaare in Deutschland, vor allem in den Mittelgebirgen Südund Westdeutschlands, in den Alpen und Schleswig-Holstein. Höhe 23 cm.
Kösener Uhu 46,00 Euro
„Längst ausgestorben ist der Schelch. Doch lebt sein Reimpart noch, der Elch. Um dieses große Tier zu sehen, mußt man einst weit nach Norden gehen, was Mühe schuf und Geldausgaben. Jetzt kann man so was billiger haben. …“
Einst galt das Elentier bei uns als ausgerottet, da zu häufig bejagt und vom Menschen aus seinen natürlichen Lebensräumen verdrängt. Jetzt ist er zurück; ganz unbürokratisch kommt das Tier über unsere Grenzen: z.B. ins Gebiet der Unteren Oder (Brandenburg) und nach Bayern. Höhe 36 cm, Länge 44 cm.
Kösener Elch 152,00 Euro
Der seetüchtige Marderverwandte ist ein interessantes Raubtier, das man derzeit an der Elbe sogar auf Bäumen sitzen sehen kann: Dorthin flüchtet er bei Überschwemmungen. Der über 1 Meter große Lebenskünstler – er bewegt sich auf und (bautengrabend) unter und (kletternd) über der Erde sowie (schwimmend und tauchend) im Wasser gleichermaßen gewandt – ist vor allem bei Anglern unbeliebt, erstens wegen seines gesunden Appetits und dann, weil er denselben nur mit dem feinen Rückenfilet der Fische stillt, den Rest aber verschmäht.
Länge 24 cm, Höhe 26 cm.
Kösener Fischotter klein ab 60,00 Euro
Die Beziehung des Menschen zum Strauß ist wenigstens 5.000 Jahre alt – bereits im alten Ägypten und in Mesopotamien trug man Straußenfedern als Schmuck. Der Name Strauß entstammt dem Altgriechischen und bedeutet „großer Spatz“.
Die Griechen bezeichneten ihn auch als „Kamelspatz“ – eine Nutzung als Reittier ist jedoch erst seit jüngerer Zeit bekannt. Daß der Strauß bei Gefahr seinen Kopf in den Sand steckt, ist übrigens ein Gerücht – allerdings eines, das sich hartnäckig hält und sich unter anderem in den Worten eines bekannten deutschen Fußball-Nationalspielers manifestierte, der forderte, daß man angesichts drohender Unbill „den Sand nicht in den Kopf stecken“ dürfe. Höhe 40 cm, Länge 21 cm.
Kösener Strauß97,00 Euro
Zu Ehren des Siebenschläfertags (und in der festen Überzeugung, daß wir zum Lostag – wenn überhaupt – einen sonnigen Sommer vorhersagen können): der Siebenschläfer. Ein mausähnliches, nachtaktives Nagetier, das diesen Namen seinem sieben Monate andauernden Winterschlaf zu verdanken hat. Überhaupt schläft er immerzu: im Sommer tags in seinem Schlafquartier in Baumlöchern, Vogelhäuschen oder Dachstühlen, das er erst nachts zum Zwecke der Nahrungssuche verläßt. Höhe 6,5 cm, Länge 26,5 cm.
Kösener Siebenschläfer 27,00 Euro
Rastlos und hungrig, von Kühen gejagt und von Heckenschützen verfolgt, blieb der von verschiedensten Sachverständigen mal als Halbstarker, mal als Verhaltensgestörter, mal als Rebell und mal als Prophet eines neuen Naturverhältnisses verbuchte Bruno (alias JJ1) zuletzt im Bayerischen auf der Wallstatt. In einer seltenen Sternstunde des deutschen Journalismus wurde daraufhin ein großer, ein ewig-zeitloser Stoff verwoben. Che Geuvara tauchte da auf, Bruno wurde zum Bärtyrer einer besseren Welt, und die Kondolenzblogs im Internet füllten sich mit sehr geistreichen Sachen. Höhe 25 cm.
Kösener Braunbär klein 78,00 Euro
Außerdem gab es noch Türen in der Halle, dauerhafte beruhigende Eichentüren. Der Dachs stieß eine Tür auf, und schon befanden sie sich in all dem Glanz und all der Wärme, die eine herdfeuererleuchtete Küche geben kann. (Kenneth Grahame: Der Wind in den Weiden) Wer einmal Harry Rowohlt das zitierte Werk lesen gehört hat, der wird kaum ein schöneres literarisches Denkmal auf den Dachs wissen, der in weiten Teilen Europas die Wälder bewohnt und seine sorgsam gedämmten Erdbauten manchmal jahrhundertelang weitervererbt. Mit etwa 90 cm Länge ist er der größte Marder Mitteleuropas. Höhe 16 cm, Länge 47 cm.
Kösener Dachs 79,50 Euro
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