Warenkorb
Bitte aktivieren Sie die Cookies in Ihrem Browser,
da sonst keine Bestellung im Online-Shop möglich ist.

Kösener Saatkrähe

Kösener Spielzeug Manufaktur


Bestellnummer:  83439

Preis:  77,00 €

alle Preise inkl. MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Verfügbarkeit
vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

Produktinformation

Aus 45 Einzelteilen zusammengenäht. Höhe 21 cm, Länge 29. Gewicht 190 g.

Allgemeine Informationen

Tier des Monats: Kösener Saatkrähe.

Jeden Winter kommen – vornehmlich aus Osteuropa – die geselligen und ruffreudigen Saatkrähen, um die kalten Monate bei uns zu verbringen. Durch das Auftreten in großen Gruppen und die kahle Schnabelwurzel unterscheiden sie sich deutlich von den Rabenkrähen, die das ganze Jahr bei uns sind. In einigen europäischen Großstädten haben sich – unter anderem durch das Füttern durch Menschen – sehr große Überwinterungsgesellschaften etabliert (z.B. in Wien mit etwa einer Viertelmillion Saatkrähen). Dabei sind die Vögel sehr ortstreu: Einzelne Individuen besuchten über Jahre hinweg denselben Hinterhof oder Parkabschnitt. Sie werden dann sehr zutraulich und die Fluchtdistanz vor dem Menschen kann auf unter einen Meter sinken. Ihr wissenschaftlicher Name bedeutet so viel wie „Früchte sammelnder Rabe“, und so sieht man sie auch häufig: gemessen schreitend oder umherhüpfend und dabei vor allem pflanzliche Kost vom Boden auflesend oder ausgrabend. Diese Plüschkrähe wurde – wie in den Kösener Werkstätten üblich – sehr realistisch und mit viel Liebe zum Detail gefertigt und bleibt – im Gegensatz zu ihren lebenden Vorbildern – das ganze Jahr.

Einmalig in Handwerk und Gestalt: Plüschtiere aus den Kösener Werkstätten.

Sie gehören nicht nur handwerklich, sondern auch – das vor allem – gestalterisch zum Besten, was sich finden läßt. Jedes einzelne der Kösener Plüschtiere wird mit Liebe zum Detail handgefertigt: aus bis zu über 70 Einzelteilen zusammengenäht, die aus europäischen Webplüschen verschiedener Farbe, Haarlänge und Struktur gemacht sind – so gelingt es, die charakteristischen Merkmale der Tiere authentisch abzubilden. Für ein Tier kommen oft mehr als zehn in Farbe und Haarlänge unterschiedliche Plüsche zum Einsatz. Damit sie lange ihre Form behalten, werden die Tiere mit einer Füllung aus silikonisierter Hohlfaser befüllt, die ihren naturgetreuen Entwurf oft noch unterstreicht; ihre Augen sind unverrückbare Sicherheitsaugen. Jedem Entwurf gehen ausführliche anatomische Beobachtungen und Bewegungsstudien in der Natur und im Zoo voraus. Dem folgen Skizzen und erste Modelle in Ton: Nur auf diese Art und Weise entstehen solch naturnahe (eben nicht auf „süß“ getrimmte) Plüschtiere wie die aus Bad Kösen. Vielfach preisgekrönt sind sie auch Sammlerstücke für die Vitrine, aber hauptsächlich gemacht, dem Alltag im Kinderzimmer standzuhalten. Die erste Kösener Puppenfabrik wurde 1912 von Käthe Kruse gegründet. Sie verließ 1949 die DDR, erhalten blieben aber die über vier Jahrzehnte gewachsenen besonderen Fertigkeiten des Puppenmachens. Man spezialisierte sich auf die Herstellung von Plüschtieren, und durch die inzwischen noch länger gewachsene Zusammenarbeit mit der benachbarten Burg Giebichenstein – seit Anfang des 20. Jahrhunderts eine der wichtigsten Ausbildungsstätten für Produktgestaltung in Deutschland – wuchsen auch die gestalterischen Ansprüche stetig.

Pflegehinweis:

Wenn nötig, können die Kösener Stofftiere einer schonenden Handwäsche unterzogen werden; für den Trockner eignen sich nur solche mit kurzem Plüschfell.