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Kösener Fischotter klein

Kösener Spielzeug Manufaktur


Bestellnummer:  79297

Preis:  76,00 €

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Verfügbarkeit
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Produktinformation

Aus 48 Einzelteilen. Höhe 26 cm, Länge 24 cm. Gewicht 95 g.

Allgemeine Informationen

Mai/Juni: Der Fischotter.

Unser „Kösener Tier des Monats“. Der seetüchtige Marderverwandte ist ein interessantes Raubtier, das man derzeit an der Elbe sogar auf Bäumen sitzen sehen kann: Dorthin flüchtet er bei Überschwemmungen. Der über 1 Meter große Lebenskünstler – er bewegt sich auf und (bautengrabend) unter und (kletternd) über der Erde sowie (schwimmend und tauchend) im Wasser gleichermaßen gewandt – ist vor allem bei Anglern unbeliebt, erstens wegen seines gesunden Appetits und dann, weil er denselben nur mit dem feinen Rückenfilet der Fische stillt, den Rest aber verschmäht. Als er noch gejagt wurde, genoß er einen ordentlichen Respekt, denn in die Enge getrieben, konnte er für Herr und Hund brandgefährlich werden. Die Bestände wachsen – jedenfalls in Norddeutschland wieder. Und hier kommt er, von den Kösener Gestaltern meisterhaft getroffen, in klein und groß.

Einmalig in Handwerk und Gestalt: Plüschtiere aus den Kösener Werkstätten.

Sie gehören nicht nur handwerklich, sondern auch – das vor allem – gestalterisch zum Besten, was sich finden läßt. Jedes einzelne der Kösener Plüschtiere wird mit Liebe zum Detail handgefertigt: aus bis zu über 70 Einzelteilen zusammengenäht, die aus europäischen Webplüschen verschiedener Farbe, Haarlänge und Struktur gemacht sind – so gelingt es, die charakteristischen Merkmale der Tiere authentisch abzubilden. Für ein Tier kommen oft mehr als zehn in Farbe und Haarlänge unterschiedliche Plüsche zum Einsatz. Damit sie lange ihre Form behalten, werden die Tiere mit einer Füllung aus silikonisierter Hohlfaser befüllt, die ihren naturgetreuen Entwurf oft noch unterstreicht; ihre Augen sind unverrückbare Sicherheitsaugen. Jedem Entwurf gehen ausführliche anatomische Beobachtungen und Bewegungsstudien in der Natur und im Zoo voraus. Dem folgen Skizzen und erste Modelle in Ton: Nur auf diese Art und Weise entstehen solch naturnahe (eben nicht auf „süß“ getrimmte) Plüschtiere wie die aus Bad Kösen. Vielfach preisgekrönt sind sie auch Sammlerstücke für die Vitrine, aber hauptsächlich gemacht, dem Alltag im Kinderzimmer standzuhalten. Die erste Kösener Puppenfabrik wurde 1912 von Käthe Kruse gegründet. Sie verließ 1949 die DDR, erhalten blieben aber die über vier Jahrzehnte gewachsenen besonderen Fertigkeiten des Puppenmachens. Man spezialisierte sich auf die Herstellung von Plüschtieren, und durch die inzwischen noch länger gewachsene Zusammenarbeit mit der benachbarten Burg Giebichenstein – seit Anfang des 20. Jahrhunderts eine der wichtigsten Ausbildungsstätten für Produktgestaltung in Deutschland – wuchsen auch die gestalterischen Ansprüche stetig.

Pflegehinweis:

Wenn nötig, können die Kösener Stofftiere einer schonenden Handwäsche unterzogen werden; für den Trockner eignen sich nur solche mit kurzem Plüschfell.