Aus 62 Einzelteilen zusammengenäht.
Höhe 52 cm. Gewicht 850 g.
Einmalig in Handwerk und Gestalt: Plüschtiere aus den Kösener Werkstätten.
Sie gehören nicht nur handwerklich,
sondern auch – das vor allem – gestalterisch
zum Besten, was sich finden
läßt. Jedes einzelne der Kösener
Plüschtiere
wird mit Liebe zum Detail
handgefertigt: aus bis zu über 70 Einzelteilen
zusammengenäht, die aus
europäischen
Webplüschen verschiedener
Farbe, Haarlänge und Struktur
gemacht sind – so gelingt es, die charakteristischen
Merkmale der Tiere authentisch
abzubilden. Für ein Tier kommen
oft mehr als zehn in Farbe und
Haarlänge unterschiedliche Plüsche
zum Einsatz. Damit sie lange ihre Form
behalten, werden die Tiere mit einer
Füllung aus silikonisierter Hohlfaser befüllt,
die ihren naturgetreuen Entwurf
oft noch unterstreicht; ihre Augen sind
unverrückbare Sicherheitsaugen. Jedem
Entwurf gehen ausführliche anatomische
Beobachtungen
und Bewegungsstudien
in der Natur und im Zoo
voraus. Dem folgen Skizzen und erste
Modelle in Ton: Nur auf diese Art und
Weise entstehen solch naturnahe (eben
nicht auf „süß“ getrimmte) Plüschtiere
wie die aus Bad Kösen. Vielfach preisgekrönt
sind sie auch Sammlerstücke
für die Vitrine, aber hauptsächlich gemacht,
dem Alltag im Kinderzimmer
standzuhalten. Die erste Kösener Puppenfabrik
wurde 1912 von Käthe Kruse
gegründet. Sie verließ 1949 die DDR,
erhalten blieben aber die über vier
Jahrzehnte gewachsenen besonderen
Fertigkeiten des Puppenmachens. Man
spezialisierte sich auf die Herstellung
von Plüschtieren, und durch die inzwischen
noch länger gewachsene Zusammenarbeit
mit der benachbarten
Burg Giebichenstein – seit Anfang des
20. Jahrhunderts eine der wichtigsten
Ausbildungsstätten für Produktgestaltung
in Deutschland – wuchsen auch
die gestalterischen Ansprüche stetig.
Hinweis:
Wenn nötig, können die Kösener Tiere einer schonenden Handwäsche unterzogen werden; für den Trockner eignen sich nur solche mit kurzem Plüschfell.