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Klosterland, Craft und Manufactum: Neues Klosterbier gesucht

Cover Craft Bier

Dicker Mönch mit roter Nase im Bierkeller – wer hätte noch nicht irgendwo einmal diese betuliche, klischeehafte Karikatur gesehen und ein wenig geschmunzelt. Tatsächlich verbinden wir das Brauen ganz spontan mit Klöstern und Mönchen, und das zu recht. Zumindest geschichtlich gesehen. Bekannte Biermarken süddeutschen Ursprungs zeugen heute noch davon. Gebraut wurde in früheren Jahrhunderten nicht nur des Genusses und Rausches wegen, sondern vor allem auch, um Getreide haltbar zu machen. Einzubrauen, wie man bezeichnend sagt. Die Vorstellung vom flüssigen Brot kommt daher. Und das bot sich an für die großen klösterlichen Gemeinschaften, die viele Personen zu versorgen hatten und zugleich zielgerichtet und systematisch neue Technologien entwickeln konnten. Sicher wurde dort auch mal einer über den Durst getrunken. Doch wenn wir das klösterliche Brauwesen heute anschauen, dann präsentiert es sich sehr viel nüchterner. Nur noch wenige Klöster brauen – zum Beispiel das berühmte belgische Trappistenbier –, und was sie brauen, dient heute überwiegend der Vermarktung an „Weltleute“. Vorgemacht haben uns die Klöster unter anderem, dass Bier eine ganz weite Geschmackspalette haben kann. Und das interessiert zunehmend wieder.

Neue Community, neue Geschmäcker: Craft-Bier.
Die heutigen Brau- und Genussenthusiasten, oftmals bärtig-zünftig wie die alten Mönche, treffen wir in der munter wachsenden und experimentierfreudigen Craftbier-Szene. Gekonntes Handwerk und Mut zu ausdrucksstarkem Geschmack, nicht zuletzt Spaß und Phantasie, das treibt die Protagonisten an. Nur in Klöstern findet man sie noch nicht. Das war Motivation genug für den Verein KLOSTERLAND mit Unterstützung von Manufactum und von Meiningers CRAFT Magazin für Bierkultur, einen Wettbewerb für ein neues Klosterbier auszuschreiben. In der Augustausgabe von CRAFT steht, worum es geht: Craftbier-Brauer werden aufgefordert, sich zu bewerben, gemeinsam vor Ort im Kloster Chorin zwei Tage lang auf Entdeckungsreise zu gehen und dann ein Bier zu erfinden, das später bei KLOSTERLAND und bei uns erhältlich sein soll. Nicht irgendein Bier, sondern eines, das die Klostereindrücke in Charakter und Aroma wiederspiegelt. Ein Klosterbier für unsere Zeit. Prämiert werden die Biere Anfang des kommendes Jahres von einer branchenübergreifend besetzten Jury. CRAFT begleitet den Wettbewerb journalistisch, wir seitens Gutes aus Klöstern ideell. Wir drei Partner hoffen auf gute Bewerbungen. Es wird spannend, ab dem 19. August. Dann ist das neue CRAFT beim Zeitschriftenhändler erhältlich. Schauen Sie mal rein, ob als Brauer oder als Bierliebhaber – oder auch als Mönch oder Nonne …

Weitere Informationen finden Sie hier: Klosterland und und Meiningers Craft Magazin für Bierkultur