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Karteikarten DIN A6 gelocht


Bestellnummer:  83343

Preis:  9,30 €

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Verfügbarkeit
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Produktinformation

Diese Karteikarten verfügen über einen 2 cm breiten Streifen mit 8fach-Lochung, der dank Mikroperforation später sauber abgetrennt werden kann – übrig bleibt eine Karteikarte des Formats DIN A6, die Sie in gängigen Karteisystemen archivieren können. Wir lassen die Karten aus dem gleichen Handschreibpapier machen, dessen 90-g-Variante auch in unseren Notizblöcken und ATOMA-Einlagen verwendet wird, in einer für Karteikarten ungewöhnlich hohen Grammatur von 250 g/qm.

100 Stück. 105 x 168 mm.

Allgemeine Informationen

Bis zu 32 im Überblick: die Flachsichtkarteimappe.

Ein altes Prinzip haben wir hier wiederbelebt: Das Flachsichtbuch, in dem jeweils 32 Karteikarten (DIN A6) durch die Spezialmechanik geschuppt gehalten werden, so daß von jeder einzelnen Karte die Beschriftungzeile sichtbar bleibt. Das ergibt einen hochmobilen, ständig auskunftsfreudigen und arbeitsbereiten Informationsspeicher, der seinen Inhalt auf einen Blick offenbart, bei entsprechender Ordnung der Karten Proritäten signalisieren kann und bei dem die Karte zu Bearbeitungszwecken nicht entnommen werden muß (aber kann). Die methodischen Möglichkeiten sind unerschöpflich: Sie können 32 Problem- oder Projektverfolgungskarten darin organisieren. Auf jeder einzelnen sind etwa die nächsten 5 konkreten Schritte (von Anruf bis Ausarbeitung) im jeweiligen Projekt notiert. Oder: Ein Teil der Schuppenkarten nimmt die Terminplanung für die nächsten Wochen auf, ein anderer dient der Vorbereitung anliegender Besprechungen (und die jeweilige Rückseite nimmt die Protokollnotizen auf). Erledigte Karteikarten wandern in Archivkästen.

Papierene Intelligenz. Zum Lob der Karteikarte.

Zwei große Werke des 20. Jahrhunderts – das eine literarisch, das andere wissenschaftlich und beide von der stupenden Belesenheit und dem gußeisernen Gedächtnis ihrer Schöpfer (Arno Schmidt und Niklas Luhmann) zeugend – sind aus dem Zettelkasten geboren: Beide Autoren liefen – von Temperament und der Gnade zu früher Geburt begünstigt – gar nicht erst Gefahr, zum Computer verführt zu werden und entgingen so dem informationstechnologischen Anschlag auf ihre Schaffenskraft, der darin liegt, daß das Werkzeug einen erheblichen Teil jener Aufmerksamkeit verschluckt, die eigentlich dem „Werkstück“ zukommen sollte. In welch beträchtlichem Ausmaß die elektronische Informationsverarbeitung zu Selbstmanagementzwecken die Erwartungen enttäuscht und zu einem „Rückschlag“ in Richtung klassischer Verfahren geführt hat, kann man am amerikanischen (als dem, wie immer, weiter fortgeschrittenen) Beispiel beobachten: Wer etwa „getting things done“, „43folder“ oder „D*I*Y*Planner“ googelt, bekommt Einblick in eine Szene, die sich in eigenen Communities, mit eigenen Wikis und Blogs methodische Ratschläge zur Selbstorganisation, zur Terminplanung und zur Vorgangsverwaltung mit klassischen Mitteln zuflüstert – und Tips zur (mühseligen) Beschaffung der nötigen Werkzeuge austauscht. Es geht dabei im Kern nicht um eine technische Konkurrenz zu elektronischen Datenbankanwendungen, sondern um die beim Rumstochern auf PDAs schließlich dämmernde Erkenntnis, daß Selbstorganisation nicht nur darin besteht, einen elektronischen Kelender mit Terminen zu füllen, sondern ein kreativer, mit Nachdenken, Assoziationsbildung, Schreiben, Anstreichen (oder Männchenmalen) verbundener Prozeß ist, bei dem Technik praktisch nur negativ interveniert, weil sie Aufmerksamkeit, Konzentration und Kreativität frißt. Also auch hier: technische Deeskalation. Das läuft sowieso und steht natürlich in einem Zusammenhang mit den Trendsportarten des „symplify your life“, der „Entschleunigung“, mit dem „Langsam gehen bei Eile“ und mit dem „Slow but better working“ der sogenannten „slobbies“.

Von Kardex zu Ticklerfile.

Das vorelektronische Büro kannte eine Fülle höchst intelligenter, kleiner Kartei- und Ablagesysteme für die Organisation von Arbeitsplatz und Terminen. Sie erleben eine geradezu verblüffende Renaissance. Schauen Sie in Suchmaschinen oder bei flickr zum Beispiel nach „pile of index cards“ oder „ticklerfile“. Wir arbeiten an einer Neukonstruktion solch unschlagbar einfacher und effektiver Werkzeuge zur Selbstorganisation.

Die Bewertung unserer Kunden – (3)

  • MM 25.07.2009 anonym

    8 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    konfetti gratis!! und warum nicht blanko?

    das konzept ist super und das, wonach ich lange gesucht hatte! der karton ist sehr gut und die ganze kartei liegt gut in der hand. ich habe heute bei manufactum berlin beides gekauft. es gibt aber kritikpunkte, die M`s kosten: warum gibt es linierte und karierte karteikarten, aber keine blankokarten (im internet finde ich nicht einmal einen hinweis auf irgendeinen aufdruck!)? kann mir jemand erklären, warum es offensichtlich schwieriger sein soll, karten einfach so zu lassen, wie sie sind, statt hilfslinien draufzudrucken? auch auf die gefahr hin, daß meine schrift hoffnungslos verrutscht - ich bevorzuge ausdrücklich blanko!!! ich würde sie mir sogar selbst lochen, musste aber erfahren, daß ein entsprechendes gerät AUSGELISTET wurde. ich kaufe eigentlich gern bei manufactum, weil ich da bisher auch längerfristig sicher sein durfte, daß ich sehr flexibel mit den dingen umgehen und auch nachbestellen konnte. HMMM. da muss ich wohl nochmal drüber nachdenken. habe mich jedenfalls heute das erste mal richtig geärgert. naja, dafür war konfettiparty beim einsortieren der karten in die kartei!!

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    Kommentare zu dieser Bewertung lesen (1)

    • 31.07.2009 von Manufactum

      Die Karteikarten werden eigens für uns in sehr kleinen Auflagen gedruckt. Das automatische Entfernen der Papierrückstände würde den Einsatz eines sehr viel teureren Werkzeugs erfordern, der den Einkaufs- und damit den Verkaufspreis der Karten unverhältnismäßig erhöhen würde, weshalb wir diesen Mangel nach Abwägung von Mehrkosten und Mehrwert billigend in Kauf genommen haben. Aus dem gleichen Grund bieten wir die Karteikarte nur in einer Lineatur an, nämlich in der, die uns am zweckmäßigsten erschien, der karierten.

  • MMM 23.03.2009 anonym

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Gute Idee mit (zu) kleinen Tücken äh Löchli

    Das bereits zur Qualität des Kartons Geschriebene kann ich bestätigen. Wenn man die Karten mit Tinte beschreibt, könnte die Oberfläche - das ist allerdings sehr subjektiv - eine ganze Kleinigkeit "weicher" sein. Ärgerlicher als die beschriebene Krümelorgie empfinde ich jedoch die zu geringe Größe der Löcher (Sie sollten einen halben Millimeter größer sein). Ich bekomme die Karten nur mit etwas Mühe in die dafür vorgesehene Flachsichtkartei ... und will man später blättern, dann geht das nur mit Mühe (mein Workaraound: Beim Buchbinder größere Löcher bohren lassen...)

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  • MMMM 01.12.2008 anonym

    5 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Zwei plus...

    Der Karton ist von sehr guter Qualität, jedoch lassen die zwar gestanzten, aber nicht entfernten "Löcher" das Einheften zu einer Krümelorgie werden. Das läßt sich sicher ändern. Deshalb nur eine Zwei plus.

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