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Johannisbeeren über Steckhölzer vermehren

Johannisbeeren ueber Steckhoelzer vermehren

Im Gegensatz zu den meisten anderen Gehölzen lassen sich von Johannisbeeren schon ab September Steckhölzer schneiden – die noch vor dem Winter gut bewurzeln und mit einem Wachstumsvorsprung in die neue Saison gehen. Auch Josta- und Gartenheidelbeeren können jetzt auf diese Weise vermehrt werden.

Anleitung

Steckhölzer schneiden
  • Kräftige, einjährige Triebe abnehmen und sorgfältig entblättern. Nur ausgereiftes Material verwenden läßt sich der Trieb über den Daumen biegen, ist das Holz noch zu weich und eine gute Bewurzelung eher unwahrscheinlich.
  • In Stücke mit je fünf bis sechs Augen (Knospen) teilen; das entspricht einer Länge von etwa 25 Zentimeter.
  • Die Steckhölzer mit einem scharfen Messer zuschneiden, so daß beide Enden knapp über bzw. unter einem Auge liegen. Das untere Ende zusätzlich schräg anschneiden.
  • Einen Standort im lichten Schatten wählen und dort den Boden gut lockern. Den Platz auch im Hinblick darauf aussuchen, daß die Steckhölzer bis zum nächsten Herbst nicht stören oder versehentlich darauf getreten werden könnte. Gegebenenfalls den Standort markieren.
  • Im Abstand von etwa fünf Zentimetern in die lockere Erde stecken und so tief, daß ein bis zwei Augen aus dem Boden herausragen.
  • Steckhölzer von verschiedenen Sorten mit beschrifteten Etiketten eindeutig markieren.
  • Die Erde gut einschlämmen, danach noch einmal kontrollieren, ob die Hölzer nicht zu tief oder zu hoch sitzen, und bis zum Winter gut feucht halten.
  • Im nächsten Herbst sind die Steckhölzer ausreichend bewurzelt und zu Jungpflanzen herangewachsen, die dann an ihren endgültigen Standort gesetzt werden können.
Steckhölzer schneiden

In Teilstücke von passender Länge schneiden und die Blätter entfernen

Steckhölzer schneiden

Die Teilstücke tief in lockeren Boden stecken

Steckholz bewurzelt

Gut bewurzeltes Steckholz, das verpflanzt werden kann

Es wird benötigt:

Pflanzen: Gesunde, reichtragende Johannisbeersträucher mit kräftigen, einjährigen Trieben.
Werkzeug und Zubehör: scharfes (Stecklings-)Messer, Gabel oder Kultivator zur Bodenlockerung, gegebenenfalls Pflanzenetiketten, Gießkanne.

Bodenverbesserung. Dünger und Pflanzenstärkung

Ein guter Boden ist die Grundlage jeder gärtnerischen Aktivität. Wie wertvoll diese relativ dünne, humushaltige Oberbodenschicht ist, kommt schon in der fast ehrfürchtigen Bezeichnung „Mutterboden“ zum Ausdruck. Zu Recht, denn sie ist die Voraussetzung für die Ansiedlung jeglicher Vegetation: natürlich entstandener wie auch durch Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft kultivierter. Ein Mittel der Bodenpflege ist der maßvolle, bedarfsgerechte Umgang mit Düngemitteln – vorzugsweise organischer, da bei diesen Düngern die Nährstofffreisetzung sukzessive erfolgt und somit die Gefahr der Auswaschung und Belastung des Grundwassers kaum gegeben ist. Bodenverbesserung