Nichts weniger als authentisch ist diese Form der Jeansjacke zu nennen, die ursprünglich nordamerikanischen Cowboys als Reitjacke diente. Dementsprechend ist ihr Schnitt: kurz und körpernah.
Die Pike Brothers machen die Jacke aus einem elf Unzen schweren Raw Denim – dem gleichen Material wie die Roamer Pant – ganz wie zur Glanzzeit dieses Kleidungsstücks Mitte bis Ende der 1950er Jahre.
Produziert wird dieser Jeansstoff auf alten Schützenwebstühlen, die, nicht mehr in Deutschland stehen, sondern von einer Weberei in der Türkei betrieben werden. Die echten Webkanten auf der Innenseite, die „selvages“, sind Ausweis dieser webtechnischen Herkunft. Raw Denim aus 100% Baumwolle (11 oz), nicht vorgewaschen.
2 Brusttaschen. Nietknöpfe Metall.
Größen S–XXL.
Pike Brothers Denim Jacke 189,00 Euro
Die Jeans hat alle Details ihrer Zeit behalten, neben Gürtelschlaufen auch die Nietenknöpfe zur Befestigung der Hosenträger und den „cinch back“, den verstellbaren Riegel im hinteren Bund zur Weitenregulierung. Den brauchte man, da die Auswahl der Größen noch weitaus kleiner war, als
wir das heute bei Jeans kennen – wem die Hosen zu weit waren, der schnallte einfach den „Gürtel“ enger.
Gleiches galt für die Länge: Wem die Hosenbeine zu lang waren, der schlug sie eben ein Stück um. Charakteristisch ist auch der gerade Schnitt mit dem hohen Bund. Verriegelungen sichern außerdem die stark beanspruchten Stellen. Raw Denim aus 100% Baumwolle (11 oz), nicht vorgewaschen. Nietenknöpfe und Schließe Metall. Amerikanische Jeansgrößen. Gerader Schnitt.
Pike Brothers Denim Jeans 149,00 Euro
Von 1936 stammt die Vorlage für die Chopper Jeans der Pike Brothers, dem Original steht sie in Material und Verarbeitung in keiner Weise nach. Der Name verweist auf ihre Herkunft aus der Arbeitswelt: „Choppers“, das waren die Holzfäller Nordamerikas. Ab den 1950er Jahren bürgerte sich der Begriff auch in der Motorradwelt ein und machte Gefährte kenntlich, von denen die Besitzer alles Überflüssige abmontiert hatten.
Der 11-Unzen-Denim für die mit Nieten und aufgesteppten Riegeln verstärkte Hose entsteht auf einem alten Schützenwebstuhl. Ausgestattet ist die Jeans mit geknöpfter Front, zwei großen, aufgesetzten Vordertaschen mit verstärktem schrägem Eingriff und
einer kleinen Münztasche, dazu kommen zwei aufgesetzte Gesäßtaschen und eine seitliche Zollstocktasche. Flache Metallknöpfe am Bund erlauben das Tragen von Hosenträgern. Über einen verstellbaren Riegel im hinteren Bund läßt sich die Weite regulieren.
Die Hose ist nicht vorbehandelt, läuft aber nur mäßig ein.
Pike Brothers 1936 Chopper Jeans 149,00 Euro
Den historischen Hintergrund teilt diese Latzhose
mit der ebenfalls von uns angebotenen Pike Brothers Denim Jeans. Der Overall als weitgeschnittene Denim-Hose mit integriertem Hosenträger und Brustlatz gehörte schon Ende des 19. Jahrhunderts zur Arbeitskleidung von Farmern, Arbeitern und Eisenbahnern in den USA. Man trug ihn ursprünglich als Schutz über der „guten“ Hose. Der Stoff auch hier: ein richtiger Raw Denim, mit 11 oz Warengewicht und echter Webkante. Die Latzhose wird wie einst die Regel in einer Einheitslänge produziert; in der Länge angepaßt werden die Hosenbeine durch Umschlagen.
Bewegungsfreiheit garantieren das weit geschnittene Bein und der hohe Latz. Die Ausstattung, wie es sich für eine solche Hose gehört: zwei geräumige aufgesetzte Brusttaschen, an der Hüfte eine Uhrentasche, außerdem eine Zollstocktasche mit Hammerschlaufe. Für eine höhere Belastbarkeit sind stark beanspruchte Stellen durch Verriegelungen aus schwerem Garn gesichert.
Pike Brothers Denim Latzhose 179,00 Euro
Der Hersteller empfiehlt, die Jeanshosen und Jacken zunächst einige Monate nicht zu waschen. Um die dunkle Farbe zu erhalten und ein Einlaufen zu verhindern, sollten sie, wenn überhaupt, nur im Kaltwaschgang in der Maschine gewaschen werden. Andernfalls lauft die Hosen und Jacken bei der ersten Wäsche in etwa um eine Größe in der Länge ein. Nicht in den Trockner geben!
Eine Waschanleitung liefern wir mit.
Diese Jeans war einst Teil der von Präsident Franklin D. Roosevelt mit dem „New Deal“ ins Leben gerufenen „National Recovery Administration“ (NRA), begründet zur Minderung der Massenarbeitslosigkeit in den USA zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise. Die Firma Levi Strauss & Co. beteiligte sich maßgeblich daran und durfte ihre Hosen deshalb mit dem „Blue Eagle“ kenntlich machen, dem Markenzeichen der NRA.
Neben Knöpfen für Hosenträger ist die Jeans wie in den 1930er Jahren noch üblich zusätzlich mit Gürtelschlaufen sowie einem verstellbaren Riegel am hinteren Bund ausgestattet. Authentisch ist auch die Webkante mit eingewebtem rotem Faden, wie sie in der Cone Mill-Weberei in North Carolina zur Kennzeichnung des „double heavy weight denim“ – gewebt ausschließlich für Levi Strauss & Co. – verwendet wurde.
Levi Strauss 501 XX 1933 250,00 Euro
Bei Cone Mills, einer Denimweberei in North Carolina, mit der Levi Strauss & Co. schon seit 100 Jahren zusammenarbeitet, wird für diese Jeans auf den alten, schmalen „shuttle loom“-Webstühlen der ursprüngliche „Ring-Denim“ von 14 oz erzeugt (zu erkennen an der weiß-roten Webkante der Innennaht). Gefärbt wird mit Indigo, ohne Schwefelzusatz.
Der körperbetonende Schnitt, aus der Materialknappheit der Nachkriegsjahre geboren, ist berühmt geworden. Aber Vorsicht: Dieser alte Denim ist nicht „stonewashed“ oder sonstwie zugerichtet. Eine solche Hose zu tragen erfordert zeremonielle Vorbereitungen – ein kurzer Aufenthalt in der Badewanne genügt: „shrink to fit“. Die Knopfleiste ist wie vor 60 Jahren mit Zinkknöpfen versehen. Die hinteren Taschen sind durch umsäumte Niete verstärkt, auf der rechten Hintertasche zeigt die „pocket flag“ das zu dieser Zeit übliche große „E“ im Firmennamen, und das klassische Levi’s-Schild ist aus Leder gearbeitet.
Levi's 501XX 250,00 Euro
Jeder Levi´s 501xx legen wir eine Waschanleitung bei. Sie müssen beachten, daß die Jeans während der ersten Wäschen stark ausblutet und anfangs stark abfärbt.
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