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Hohe Stauden, Pfingstrosen und Dahlien stützen

Hohe Stauden und Dahlien stuetzen

Bei einigen Großstauden wie Rittersporn, Aster, Phlox, vielen Dahlien und Pfingstrosen empfiehlt sich nun das Anbringen einer Stütze. Sie bewahrt die Pflanzen vor einem Auseinanderfallen bei Wind oder starkem Regen und verhindert Schäden durch Abbrechen oder -knicken. Zudem wird durch eine geeignete Stütze der Habitus der Pflanze und somit ihre gewünschte Wirkung in Beet und Rabatte erhalten.

Anleitung

Staudenstütze Eichenholz
  • Die Stütze früh genug anbringen, damit die Pflanzen hineinwachsen können und nicht bei einem späteren „Hineinzwängen“ Schaden durch abgeknickte Triebe oder Blüten nehmen.
  • Je nach Wuchsform und -höhe eignen sich verschiedene Stützen: einfache Stäbe, an die die Pflanze angebunden wird, sowie halboffene und geschlossene Ringe, die die Staude umfassen.
  • Die Stützen sollten, nachdem sie fest in die Erde gesteckt wurden, etwa zwei Drittel so hoch sein, wie die Pflanze später wird.
  • Eine Stütze mit passendem Durchmesser wählen bzw. auch beim Anbinden darauf achten, daß die Pflanzen nicht zu sehr „geschnürt“ werden. Bei starkem Wind würden die Triebe sonst genau an der Bindestelle abknicken. Ein zu dichtes Zusammenbinden hat außerdem meist optische Nachteile (wirkt unnatürlich und steif) und erhöht die Krankheitsanfälligkeit, da sich in dem dichten Blattwerk Nässe länger hält und somit ein Pilzbefall gefördert wird.
  • Neben fertigen Staudenstützen aus Metall, Holz oder Kunststoff eignen sich auch dünne verzweigte Äste (Reisig), die kreuzförmig vor bzw. um die Stauden herum in die Erde gesteckt werden und einen schönen, natürlich wirkenden Halt geben.

Ein zusätzlicher Tip

Wachsen die Pflanzen kompakt und standfest, ist in vielen Fällen das Anbringen einer zusätzlichen Stütze gar nicht nötig. Dies ist unter Beachtung der folgenden Hinweise zu erreichen:

  • Auf eine ausgewogene und bedarfsgerechte Nährstoffversorgung achten. Zu stark gedüngte oder einseitig versorgte Pflanzen bilden schwaches oder weiches Gewebe, (zu) lange Triebe, und sie sind instabil und wenig standfest.
  • Die Stauden eher trocken halten. Dies bremst das Wachstum und sorgt somit für kompaktere Pflanzen.
  • Stauden wie zum Beispiel Aster, Chrysantheme oder Sonnenbraut „pinzieren“, wenn die Pflanzen etwa 20 cm hoch sind – dies ist je nach Witterung Mitte April bis Mitte Mai der Fall. Dazu die Triebspitzen auskneifen (in der Regel mit den Fingernägeln) oder abschneiden – die Pflanze bildet daraufhin vermehrt Seitentriebe, wird weniger hoch und wächst stattdessen kompakter, buschiger und standfester.

Es wird benötigt:

Zubehör: Pflanzenstützen in passender Form und Größe, gegebenenfalls kleinere, verzweigte Äste, Bindematerial.

Rankhilfen. Überbordende Pflanzen halten und stützen

Rankgerüste und Spaliere für den Garten können aus unterschiedlichen Materialien gefertigt sein und verschiedenste Formen haben – idealerweise zieren sie im Garten oder am Haus auch ohne Bewuchs. Bei den Rankhilfen aus unserem Sortiment finden sie auch geschmiedete Konstruktionen, die Kletterrosen und Kaskadenrosen einen stützenden Rahmen bieten, ihre Blütenpracht voll zu entfalten. Für rankendes Gemüse, Beerensträucher und blühende Stauden, Dahlien etwa oder Pfingstrosen, bieten wir viele weitere Stützen und Spaliere an. Sie lassen sich zum Teil auch in Töpfen und Kübeln verwenden. Rankhilfen

Stauden. Gärtnerische Handwerkskunst

Im Durchschnitt führt eine Staudengärtnerei heute noch etwa 800 Sorten in ihrem Programm. Wir arbeiten mit einer Gärtnerei im bayerischen Schwaben zusammen, die mit einem Sortiment von etwa 3.000 Sorten eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Sortenvielfalt spielt und deren Arbeit wir durch die Kooperation mit Manufactum weiter fördern wollen. Die von uns angebotenen Stauden werden größtenteils noch aus Mutterpflanzenquartieren vegetativ vermehrt und im Freiland gezogen. Wir haben drei Pakete geschnürt: mit je acht heimischen Stauden, von denen manche sogar mit essbaren Blüten aufwarten. Stauden

Uralt und robust. Pfingstrosen

Pfingstrosen (auch Päonien) gehören neben Magnolien und Seerosen zu den ältesten Blütenpflanzen der Erde; sie sind schon vor 100 Millionen Jahren entstanden. Wir haben einige seltene, oft historische Sorten zusammengestellt, da diese meist besonders vital und robust sind. Sie sind unempfindlicher gegen Mairegen und heftige Frühsommerwinde, und sie duften verschwenderisch. Pfingstrosen blühen meist ab dem zweiten und eignen sich zur Schnittblumengewinnung ab dem dritten Standjahr. Gut gepflegte Pflanzen können über 50 Jahre alt werden.
Pfingstrosen

Alte Dahliensorten. Der Garten im Mai

Dahlie Préferé (2 Stück)

Seit wir uns mit dem Thema „Alte Kulturpflanzen“ beschäftigen, liegen die Dahlien uns besonders am Herzen. Diese Pflanze, die sich nach ihrer Einführung in Europa noch einer rasanten Verbreitung in Parkanlagen und Bauerngärten erfreute, ist inzwischen aus der Mode gekommen. Die wenigen Dahlienzüchter in Deutschland lassen sich inzwischen fast an einer Hand abzählen. Und mit den Züchtern verschwinden auch die Sorten, da viele gar nicht mehr oder nur in sehr geringen Stückzahlen vermehrt werden. Wir haben bei einigen interessanten Sorten diesen Notstand beseitigt und lassen sie seit vielen Jahren von einem Dahlienzüchter vermehren. Alte Dahliensorten

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