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Hörnerrodel Eschenholz


Bestellnummer:  26140

Preis:  170,00 €

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Verfügbarkeit
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Produktinformation

Dampfgebogenes Eschenholz. Kufen und Beschläge Edelstahl. Seil (Länge 228 cm) Polyester. Justierbare Schnurrolle, gedämpftes Akazienholz. Gurtbespannung Polypropylen. Länge 110 cm, Breite 44,5 cm, Höhe 28,5 cm, Sitzhöhe 18,5 cm. Gewicht 5,1 kg. Belastungsgewicht max. 120 kg.

Allgemeine Informationen

Aus dem Allgäu. Hörnerrodel.

Dieser klassische Hörnerrodel kommt aus einem alteingesessenen Handwerksbetrieb im Allgäu, der seit drei Jahrhunderten Qualitätsprodukte aus Holz fertigt und bis heute in der Tradition eines alten Wagnereibetriebes steht. Er fertigt ihn aus heimischem, gewachstem Eschenholz, das aufgrund seiner hohen Elastizität für den Sportgerätebau prädestiniert ist. Die Kufen werden im Dampfbiegeverfahren aus einem etwa zweieinhalb Meter langen, massiven Eschenkantholz gebogen, das nach mehrtägigem Trocknen der Länge nach halbiert und weiterverarbeitet wird. Die sogenannten Böcke, die das eigentliche Trägerkonstrukt des Schlittens bilden, werden stabil mit den Kufen verzapft und verschraubt, die Laufschienen aus Edelstahl an die Kufen montiert und die Sitzfläche aus feuchtigkeitsunempfindlichem Polypropylen aufgeflochten.

Prachtexemplare ihrer Gattung. Schlitten und Rodel.

Der erste, der über das Rodeln berichtete, war der griechische Biograph und Geschichtsschreiber Plutarch. Nach seinen Schriften sollen die Cimbern, ein germanischer Volksstamm, nackt durch den Schnee auf Berge gelaufen sein, wo sie sich auf breite, flache Schilde setzten, abstießen und zu Tal sausten. Von dort bis zur Nacktrodel-WM unserer Tage in Braunlage im Harz ist es formal nur ein kleiner Schritt, technisch betrachtet liegen jedoch Welten zwischen beiden Ereignissen. Schließlich dauerte es noch viele Jahrhunderte, bis man alpenländische Transportschlitten kurzerhand zu Sportgeräten umfunktionierte bzw. weiterentwickelte, wie wir sie kennen.
Als Geburtsstunde des Rodelsports heutiger Ausprägung wird der 12. März 1883 angesehen. An diesem Tag kam es in der Schweiz auf der Strecke Davos– Klosters zum ersten „Wettschlitteln“. Von diesem Zeitpunkt an wurde das Rodeln rasant populärer. Überall dort, wo es Berge gab, begannen Handwerksbetriebe mit der Fertigung von Schlitten und Rodeln – teils alteingesessene, teils neue Betriebe, die seinerzeit ihre bis heute währende Tradition begründeten.
Wer sich als der Novize mit dieser Art Wintersport befaßt, lernt zuallererst, daß Schlitten und Rodel nicht dasselbe meint. Ein Schlitten wie der Davoser besitzt eine starre Konstruktion und einen harten Holzsitz. Er ist eher für gemütliches Tempo ausgelegt und wird gelenkt, indem man einen Fuß in den Schnee setzt, gewissermaßen also einseitig bremst. Der beweglich aufgebaute Rodel mit anpassungsfähigem Sitz ermöglicht dagegen auch hohe Geschwindigkeiten. Er ist so konstruiert, daß er spurtreu ist und selbst auf Eis noch Ausweichmanöver ermöglicht. Man lenkt ihn, indem man die Vorderkante der Kufe innen ent- und außen belastet. Dies geschieht durch Gewichtsverlagerung – vor allem der Arme –, aber auch mit den Füßen und mit dem an den Kufenenden befestigten Riemen.

Hinweis:

Für Kinder unter 3 Jahren ist das Sportgerät nicht geeignet.

Die Bewertung unserer Kunden – (1)

  • MMMMM 28.12.2010 anonym

    5 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Welch ein Schlitten...

    Unser alter Davos-Schlitten war in die Jahre gekommen und da faszinierte ein geschickt augenommenes Foto des Sirch-Schlittens in Katalog. Noch vor dem großen Andrang bestellt, war das reale Produkt schnell da und nochmal so schön anzusehen und auch zu fahren. Ein wirklich schönes, handwerklich perfektes Teil, was auch Kindern zusagt - wobei aufgrund des Sitzes am besten als Einzelrodel zu verwenden.

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