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Herder Küchenmesser K1 HRC 60 blaugepließtet

Robert Herder


Bestellnummer:  41249

Preis:  51,00 €

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Verfügbarkeit
vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

Produktinformation

Die kleine, zum Messergriff hin leicht ausgestellte Universalklinge eignet sich zum Zubereiten, Ausputzen, Parieren und Schälen gleichermaßen.
Pflegehinweis: Kohlenstoffstahlmesser gehören nicht in die Spülmaschine. Wischen Sie die Messer nach dem Spülen trocken ab (werden sie längere Zeit nicht benutzt, reiben Sie die Klingen mit etwas Klingenöl ein). Bei Flugrost empfiehlt sich der Einsatz des Rostradierers. Ein Nachschärfen kann mit dem Wetzstahl erfolgen.

Klinge Kohlenstoffstahl blaugepließtet. Lange Heftschalen aus feinpoliertem Apfelbaumholz. Klingenlänge 9 cm, Gesamtlänge 20,5 cm. Gewicht 35 g.

Allgemeine Informationen

Länger scharf dank höherer Härte.

Dank der sehr hohen Härte von 60 Rockwell (HRC) halten sie ihre Schärfe deutlich länger.
Hinweis: Der hohen Härte wegen sollten die Messer nicht gedreht oder gar verkantet werden, da dies beim Schneiden unter Umständen zu Ausbrüchen an den Klingen führen kann.

Blaugepließtet.

Pließten nennt man in Solingen das Glätten der auf der Klinge verbliebenen Schleifriefen, den Feinschliff also. Die aufwendigste Stufe der Pließttechnik ist das Blaupließten. Dabei wird der Stahl in mehreren Durchgängen Stufe um Stufe mit einer Körnung von 180 bis 320 feiner geschliffen. Die Klinge wird dadurch noch feiner und etwas weniger korrosionsanfällig. Daß sie blaugepließtet ist, erkennen Sie daran, daß sie im Licht leicht bläulich spiegelt.

„Nagelgehend und schrammenrein“: der Herdersche Dünnschliff

Bemerkenswert sind die Windmühlenmesser von Robert Herder in Solingen nicht allein wegen des Messerstahls (mindestens 0,75% Kohlenstoffanteil und eine Härte von mindestens 56 HRC bei den Kohlenstoffstählen), sondern vor allem wegen der handwerklichen Zurichtung, die keine der traditionellen schleiftechnischen Mühen scheut: Windmühlen-Messer werden in einem sehr schlanken Schleifwinkel extrem dünn ausgeschliffen. Daraus resultiert ihre verblüffende Schneidfähigkeit, die im Gebrauch ein Erlebnis ist. Die aufwendigste Art des Schliffs ist die des Walkschliffs, einer besonderen Art des Dünnschliffs nach der Kesselschen Methode, bei der die Klinge zum Messerrücken hin verjüngt geschliffen wird.

Nicht rostfrei – aber wirklich scharf. Messer aus Kohlenstoffstahl.

Das traditionelle Material für Messerklingen ist der Kohlenstoffstahl. Dieser ist nicht rostfrei, läßt sich jedoch bei feinkörnigem Gefüge besonders hoch härten und extrem scharf zurichten. Dabei gilt: Je höher der Kohlenstoffanteil, desto höher kann gehärtet werden. Ihre hohe Schneidfähigkeit verdanken diese Messer neben der Zurichtung also dem Material, ihre hohe Schneidhaltigkeit einem materialbedingten Selbstschärfeffekt: die Klinge nutzt sich im Gebrauch gleichmäßig ab, der spitze Schneidwinkel bleibt so immer erhalten. Klingen aus Kohlenstoffstahl setzen mit der Zeit eine dunkle Patina an – die ihre Qualität jedoch keinesfalls negativ beeinflußt, sondern ihnen im Gegenteil einen besseren Schutz gegen Korrosion verleiht.

Allgemeine Informationen

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