Wer an Blumenzwiebeln denkt, hat zumeist das farbenprächtige Feuerwerk von Tulpen, Hyazinthen und Narzissen im April und Mai vor Augen. Doch bringen Zwiebelgewächse nicht nur in diesem kurzen Zeitraum, sondern bereits von Ende Februar bis in den Sommer Farbe in den Garten. Wir bieten Ihnen eine breitgefächerte Auswahl an, von niedrigem wie hohem Wuchs, in vielerlei Farben und Formen, für große Flächen und kleine Nischen und teils auch zum Gewinnen von Schnittblumen.
Eine Vielheit von Pflanzen also, die über das weithin Verbreitete hinaus dafür sorgt, daß sich der Wunsch erfüllt, den „Staudenpapst“ Karl Foerster seinem Blumenzwiebelbuch zur Einleitung mitgab – daß Gartenfreunde endlich einmal neugierig durch Gartenzäune blicken können, ohne daß lediglich
das alte Gefühl eintrete: „Ach, das hab ich ja auch in meinem Garten – blüht bei mir etwas später, steht hier an warmer Hauswand.“
Schmucklilien sind stattliche Zwiebelpflanzen für Beet und Kübel, die aber nicht alle zuverlässig winterhart sind. Wir bieten deshalb schon seit einigen Jahren eine winterharte Auslese an (mit den klassischen blauen Blüten), die dauerhaft im Garten bleiben und dort mit den Jahren große Kolonien bilden kann – und nicht jährlich für die Überwinterung ausgegraben werden muß. Die großen Kugelblüten stehen auf bis zu 90 cm langen Stielen über sattgrünem Laub und zeigen ein im Garten seltenes, exquisites Reinblau.
Einer der wichtigsten Frühblüher im Garten ist zweifelsohne das Schneeglöckchen; schon im Spätwinter erscheinen die kleinen weißen Blütenglocken. Besonders schön wirkt es in größeren Kolonien unter Sträuchern und Bäumen; den Grundstein dazu können Sie mit dieser Mischung legen: insgesamt 50 Zwiebeln aus drei verschiedenen Sorten.
Die leuchtend purpur rote Wildtulpe ’Persian Pearl‘ wird von Sternhyazinthen umspielt, einer besonders großblumigen Auslese mit zartvioletten Blütenspitzen und cremegelber Mitte. Schon Ende März beginnt die Blüte der Sternhyazinthe, im April kommt der Tulpenflor hinzu, der dann bis in den Mai andauert. Wir liefern 20 Tulpen und 30 Sternhyazinthen, beide Arten eignen sich zum Verwildern. Höhe 15–25 cm. Sortierung 6/+.
Krokusse eignen sich hervorragend dazu – in kleinen Tuffs in eine Wiese gepflanzt –, zu großflächigen Kolonien zu verwildern und die Gartensaison mit bunten Blütenteppichen schon früh im Jahr (ab Februar) einzuläuten. Damit Sie nicht allzu lange auf dieses Erlebnis warten müssen, bieten wir Ihnen eine angemessen große Menge an, je 50 Stück der drei Sorten ’Cream Beauty‘, ’Blue Pearl‘ und ’Ard Schenk‘.
Der passende Pflanzplatz.
Blumenzwiebeln wirken am schönsten, wenn sie in kleineren Gruppen gepflanzt werden:
Tulpen und Narzissen können gut zu fünft bis zehnt zusammenstehen, hohe Arten wie Kaiserkrone oder Zierlauch wirken in kleineren (Dreier-)Gruppen am schönsten. Wichtig ist, daß die Zwiebelblumen während ihres recht kurzen oberirdischen Vegetationszyklus von zwei bis drei Monaten – in denen sie austreiben, blühen, sich vermehren und genügend Reservestoffe für das nächste Jahr einlagern müssen – nicht unter Lichtmangel leiden. Ideale Nachbarn sind daher spätaustreibende Stauden wie Sonnenhut, Sonnenbraut oder Ziergräser an einem sonnigen Standort sowie Funkien, Astilben oder Silberkerzen für den Halbschatten. Typische Frühblüher des Waldes wie Buschwindröschen oder Hasenglöckchen stehen idealerweise unter laubabwerfenden Gehölzen, die erst dann mit ihrem Laub den Boden beschatten, wenn die Zwiebelblumen bereits eingezogen haben.
Seit 1860 ist diese schneeweiße, herrlich duftende, gefüllte Form der Dichternarzisse in Kultur. Sie blüht im Mai und wird etwa 30 cm hoch. Aufgrund der reinen Farbe ist sie mit fast allen Frühjahrsblühern kombinierbar und eignet sich auch für die Gefäßbepflanzung. Sie bevorzugt einen kühlen, etwas feuchteren Standort. Sortierung Größe I.
Diese gefüllt blühende Auslese der historischen Sorte Maureen zeigt den ganzen Mai über ein wunderschönes Farbenspiel: Die perlmuttweißen, gut gefüllten, großen Blütenbälle sind im Inneren vanillegelb, außen in schönem Kontrast dazu frischgrün geflammt. Mit einer Höhe von 50–60 cm ist sie eine vorzügliche Bereicherung großzügiger Bepflanzungen, mit allen Farben kombinierbar und zudem eine gute Schnittblume. Sortierung 14/+.
Diese Mischung ist in den typischen frischen Farben des Frühlings gehalten: Blau, Weiß und Gelb. Und da die enthaltenen Blumen alle eine ganz ähnliche Höhe von 15–20 cm erreichen, gleicht die Pflanzung einer bunten Wiese. Ausreichend für eine Fläche von etwa 1,5 qm, Blütezeit von März bis Mai. Die Mischung besteht aus den folgenden Sorten: 20 Stück Narzisse ’Rip van Winkle‘, 40 Stück Traubenhyazinthe ’Peppermint‘ und 40 Stück Buschwindröschen ’White Splendour‘. Eine Pflanzanleitung liegt bei.
Eine Auslese der berühmten historischen Tulpe ’Philippe de Comines‘, die wie ihre Ahnin über die außergewöhnliche Blütenfarbe zwischen schimmerndem Dunkelrot und Kastanienbraun verfügt und dazu eine üppig gefüllte Blüte aufweist. Diese Sorte ist nur in begrenzten Mengen erhältlich; wir konnten uns einen kleinen Bestand sichern. Die Tulpe wird etwa 40 cm hoch und blüht im Mai. Sortierung 11/12.
Die nötige Düngung.
Der beste Zeitpunkt, um Zwiebelblumen zu düngen, ist im September und Oktober, wenn die Zwiebeln nach der Sommerruhe neue Wurzeln treiben. Alternativ ist die Zeit von Februar bis März möglich, sobald sich erste grüne Spitzen zeigen. Für eine gute Festigkeit der Zwiebeln ist Kalium besonders wichtig, das in der Regel in normalen Gartenböden in ausreichenden Mengen vorkommt. Ist dies nicht der Fall, kann mit einem kalibetonten Dünger, mit Holzasche oder Beinwell-Jauche gedüngt werden. Ansonsten ist eine dünne Kompostschicht oder ein guter ausgewogener, organischer Dünger die beste Art der Düngung.
Diese auch als Felsentulpe bekannte griechische Wildart zeigt einen sehr schönen Farbkontrast: Die leuchtend rosafarbenen Blüten tragen im Zentrum einen goldgelben, weiß gerandeten Fleck und öffnen sich bei Sonnenschein zu einem bis 8 cm großen, eindrucksvollen Blütenstern. Die Tulpe wird 20–30 cm hoch, eignet sich außerordentlich gut zum Verwildern und besiedelt schnell größere Flächen. Sie blüht den ganzen April über. Sortierung Größe 7/+.
Diese Wildart ist nach dem berühmten Carolus Clusius benannt, der sich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts als einer der ersten Botaniker systematisch mit Tulpen befaßte. Typisch sind die schmalen Blütenblätter und die eleganten, spitzen Blüten. Sie stammt ursprünglich aus Persien, wird in Westeuropa aber schon seit 1606 gezüchtet und ist inzwischen an vielen Stellen verwildert. Wir bieten die reine Art mit weißen, an den Außenseiten rotgefärbten Blüten an. Blüte von April bis Mai, Höhe etwa 25 cm. Sortierung Größe I.
Zur Bepflanzung einer etwa 3 qm großen Fläche. Die Mischung besteht aus den folgenden Sorten: 15 Stück Tulpe ’Maureen‘, 20 Stück Tulpe ’Spring Green‘, 15 Stück ’White Trium phator‘, 10 Stück Pfauenauge-Narzisse, 10 Stück Narzisse ’Tresamble‘, 10 Stück Narzisse ’Langwith‘, 10 Stück Narzisse ’Pueblo‘, 10 Stück Narzisse ’Segovia‘, 5 Stück Zierlauch ’Mount Everest‘, 5 Stück Prärielilie ’Semi plena‘, 7 Stück Sommer knotenblume ’Gravetye Giant‘ und 3 Stück Persische Kaiser krone ’Ivory Bells‘. Eine Pflanzanleitung liegt bei.
Diese ungewöhnliche Wildgladiole besticht mit magentaroten Blütenähren – und mit ihrer Winterhärte, die diese exotisch anmutende Pflanze in unseren Gärten gut verwildern läßt. Über einem Fächer aus schwertförmigem Laub erheben sich von Mai bis Juni die 70 cm hohen Blütenstände mit bis zu 15 Einzelblüten – sehr schön in naturhaften Rabatten und Wiesenpflanzungen. Am sonnigen, warmen Standort in durchlässige, nicht zu nährstoffreiche Erde pflanzen, im Winter mit Laub oder Reisig abdecken. Sortierung Größe 6/+.
Die richtige Pflanztiefe.
Sie ist abhängig von der Beschaffenheit des Bodens sowie der Größe der Zwiebel. Als Faustregel gilt, daß zwei- bis dreimal so tief gesetzt wird wie die Zwiebel hoch ist. Je sandiger der Boden, desto tiefer sollte gepflanzt werden, um ein Austrocknen der Zwiebeln zu verhindern.
Das Buschwindröschen ist als Frühlingsbote im Garten unentbehrlich. Es eignet sich hervorragend als Frühblüher für halbschattige Plätze vor und zwischen Gehölzen. Über kriechende Rhizome breiten sich die Pflanzen allmählich aus. Diese Auslese des heimischen Buschwindröschens mit dem intensiv blauen Farbton ist ein seltenes Juwel, denn sie übertrifft alle Selektionen dieser Farbrichtung deutlich. Blüte von April bis Mai, Höhe etwa 25 cm. Sortierung Größe I.
Die Persische Kaiserkrone ist eine der schönsten Vertreterinnen ihrer Gattung; durch ihre imposante, aber dennoch elegante Erscheinung sowie ihre ganz außergewöhnliche Blütenfarbe. Die glockenförmigen Blüten changieren zwischen Kastanienbraun und Purpurviolett – in kräftigem Kontrast dazu stehen die zitronengelben Staubbeutel. Sie stehen an bis zu 90 cm hohen Blütentrauben und sind sehr ausdauernd von April–Mai. Das dekorative graugrüne Laub steht fast waagerecht an den Stielen. Obgleich die Persische Kaiserkrone recht robust ist und in ihrer iranisch-türkischen Heimat in Höhen bis 2.500 m vorkommt, braucht sie im Garten einen vollsonnigen Standort mit nährstoffreichem Boden. Auch im Topf kommt diese Blume hervorragend zur Geltung. Sortierung 24/+.
Zierlauche gehören mit ihrem recht hohen Wuchs und den weithin sichtbaren Blütenkugeln zu den eindrucksvollsten Zwiebelblumen – mit denen sich in gemischten Rabatten besonders attraktive Pflanzsituationen schaffen lassen. Sie bevorzugen einen nährstoffreichen Boden im Halbschatten. Diese Auslese besticht mit ihren großen, sehr kompakten und damit ungemein farbintensiven Blüten in leuchtendem Purpurviolett. Auf bis zu 80 cm langen Stielen halten sie den ganzen Mai hindurch. In der Abblüte zeigen sie durch die Bildung der Samen eine mehr und mehr grüne Färbung und sind später auch noch im trockenen Zustand zierend. Sortierung 14/+.
Eine der besten großen Zierlauchsorten mit reinweißen, grün durchsetzten Blüten auf standfesten, bis zu 1 m hohen Stielen. Die imposanten Blütenbälle erscheinen im Mai und halten bis Juni. Später schmücken die goldgelben, kugeligen Samenstände den Garten. Zwischen Stauden gepflanzt, überragen die schlanken, hohen Stiele des Zierlauchs die austreibenden Pflanzen, z.B. Phlox oder Taglilie, während diese später das früh vergilbende Alliumlaub verdecken. Für die Pflanzung monochromer weißer Staudenbeete – mit nährstoffreichem Boden in Sonne und Halbschatten – ist diese Sorte unverzichtbar. Sortierung 22/+.
Weitere Pflegemaßnahmen.
Wichtig ist, das welkende Laub nicht zu früh zu entfernen – auch wenn es schon unansehnlich ist. Nach der Blüte beginnt nämlich für die Zwiebel die Zeit der Einlagerung von Reservestoffen für das nächste Frühjahr, und dies kann nur mit Hilfe der Photosynthese treibenden Blätter erfolgen. Erst wenn diese komplett gelb verfärbt und trocken sind, dürfen sie entfernt werden. Dies dauert in der Regel bis zu sechs Wochen, bei Narzissen sogar noch etwa zwei Wochen länger.
Sie sind erstaunlich zäh: Alpenveilchen gedeihen in Höhen bis zu 2.100 m. Schon im Dezember ist mit den ersten Blüten zu rechnen; die Blütezeit erstreckt sich dann bis in den März. Die Blütenfarbe kann variieren: von Purpurviolett über kräftiges Rosaviolett bis zu hellem Rosa oder Weiß. Das marmorierte Laub zieht im Mai ein. Die Pflanze wird bis 15 cm hoch und bevorzugt einen kalkhaltigen Untergrund. Etablierte Pflanzen säen sich leicht selbst aus. Sortierung Größe I.
Diese in Zentralasien beheimatete, ungeheuer blühstarke Wildart eröffnet schon ab März die Tulpenblüte im Gartenjahr. Die cremeweißen, sternförmigen Blüten (bis zu 12 Stück pro Stiel!) haben eine goldgelbe Mitte mit schwarzen Staubgefäßen; die Außenseite ist zartviolett gestreift. Mit schmalen, graugrünen Blättern und schmückenden Samenständen. Die etwa 20 cm hohe Tulpe ist ausgesprochen unkompliziert und verwildert rasch zu größeren Beständen. Sortierung 7/+.
Mit ihrem süßen, fruchtigen Duft übertrifft diese seltene Tulpe alle anderen Wildarten. Obwohl „polychroma“ vielfarbig bedeutet, kann man sie eher als weißblühend bezeichnen, denn erst bei genauerem Hinsehen gewahrt man die grau-grünlich-violette Tönung der äußeren Blütenblätter und, wenn sich die Blüten bei Sonnenschein öffnen, eine gelbe Mitte. Eine mehrblütige, gut verwildernde Art für den Steingarten, die 15 cm Höhe erreicht und im März und April blüht. Sortierung 6/+.
Sie ist der Inbegriff der Dichternarzisse und schon seit 1870 in Kultur. Von Frankreich aus gelangte sie in das Land der Narzissenliebhaber, nach England, wo sie rasch weite Verbreitung fand. Reinweiße Blüte ab Ende Mai mit der typischen kleinen, flachen Krone mit gelber Mitte und orangerotem, krausem Rand. Die Blume erreicht eine Höhe von etwa 35 cm und verströmt den angenehmen Poeticus- Duft. Dichternarzissen eignen sich, z.B. im Gras eines Obstgartens ausgepflanzt, besonders gut zum Verwildern. Sortierung Größe I.
Lieferung:
Die Blumenzwiebeln werden ab September bis Mitte Dezember ausgeliefert und können eingepflanzt werden, solange der Boden offen ist. Wir bieten Ihnen die jeweils besten verfügbaren Qualitäten an.
Die Größenangabe bezeichnet den Zwiebelumfang in Zentimeter (12/+ bedeutet 12 cm oder mehr).
Bei den Tulpen und Narzissen befindet sich eine ausführliche Pflanzanleitung auf der Verpackung; bei allen anderen Arten stehen die notwendigen Angaben im Produkttext.
Die stattliche Prärielilie zählt sicherlich zu den schönsten Zwiebelpflanzen überhaupt. Besonders gut zur Geltung kommt sie in gemischten Staudenrabatten, wo sie mit bis zu 80 cm hohen Blütenkerzen von Mai bis Juni Akzente setzt. Wir bieten die gefüllt blühende Auslese ’Semiplena‘ an, die sich mit herrlichen cremeweißen bis kanariengelben Blüten in jede Farbkomposition einfügt; in pastellfarbenen Pflanzungen ergänzend, in bunten Beeten ausgleichend wirkt. Ältere Pflanzen können pro Stiel bis zu 100 Einzelblüten tragen. Sortierung 14/+.
Das Hasenglöckchen, die Waldhyazinthe oder auch „the bluebell“, ist die typische Blume der südenglischen Buchenwälder, die dort im Frühjahr weitläufige blaue Teppiche webt – ein spektakulärer Anblick, den man in Deutschland auch im „Wald der blauen Blumen“ im niederrheinischen Hückelhoven findet. Diese reizenden, bis 30 cm hohen Zwiebelpflanzen wollen humosen Boden im lichten Schatten von Gehölzen und verwildern dort ausgesprochen gut. Wir bieten ausschließlich die echten englischen Hasenglöckchen an. Sortierung 5/7.
Schmucklilien sind stattliche Zwiebelpflanzen für Beet und Kübel, die aber nicht alle zuverlässig winterhart sind. Wir bieten deshalb schon seit einigen Jahren eine winterharte Auslese an (mit den klassischen blauen Blüten), die dauerhaft im Garten bleiben und dort mit den Jahren große Kolonien bilden kann – und nicht jährlich für die Überwinterung ausgegraben werden muß. In diesem Herbst konnten wir uns einen kleineren Bestand einer weißblühenden Schmucklilien-Varietät sichern. Diese Pflanze wird etwa 90 cm hoch.
Diese auch als Kiebitzei bekannte Blume ist in weiten Teilen Europas heimisch und wurde schon 1573 als Gartenpflanze in Deutschland eingeführt. Heute gilt sie als stark gefährdet und ist in einigen Ländern vom Aussterben bedroht. Die schachbrettartig gemusterten Blüten erscheinen im April und hängen wie kleine Laternen an graugrünen, 30 cm hohen Stielen. Wir bieten eine wildartig anmutende Mischung in Violett und Weiß: Am zusagenden Standort (ein auch im Sommer nicht austrocknender Boden in Sonne oder Halbschatten) verwildern die Pflanzen rasch und versamen sich reichlich. Sortierung 6/+.
Dieser Lerchensporn beeindruckt im März und April mit einer einzigartigen Blütenfärbung in hübschem, gedecktem Rot, und auch das fein gefiederte, farnähnliche Laub ist sehr dekorativ. Wenn die Pflanze etabliert ist, verwildert sie durch Samen ganz beträchtlich. Dies ist nur zu begrüßen, weil erst dadurch die prachtvolle Wirkung größerer Bestände erzielt wird. Allerdings variiert die Blütenfarbe der Sämlinge, und wir raten deshalb zu einem steten Entfernen der blassen Varianten. Der Standort sollte im lichten Gehölzbereich liegen, der Boden humos und nicht zu trocken sein. Ab Mitte Mai ziehen die etwa 20 cm hohen Pflanzen ein. Sortierung 6/+.
Der Maiglöckchenanbau hat in den Hamburger Vierlanden eine lange Tradition. Seit dem 17. Jahrhundert ist der Gartenbau hier der wichtigste Erwerbszweig, und neben Obst und Gemüse wurden auf Hamburgs Prachtstraße, dem Jungfernstieg, körbeweise Maiglöckchensträuße verkauft – insbesondere die besonders großblumigen Auslesen, wie zum Beispiel das ’Vierländer Glockenspiel‘. Es ist die Sorte mit den meisten Glöckchen pro Stiel, wird mit 30 cm ungewöhnlich hoch und liefert daher besonders schöne Schnitt- wie Beetblumen. Sortierung Größe I.
Das Hundszahnveilchen ist die einzige in Europa heimische Erythronium-Art, die zudem auch die früheste Blütezeit aufweist. Schon im März (bis April) öffnen sich die lebhaft purpurrosafarbenen Blüten, die an bogigen, aufrechten Stielen stehen. Die Sorte ’Purple King‘ besticht zudem mit einer kräftig orangefarben getönten Blütenmitte und pflaumenblauen Staubbeuteln. Sehr zierend sind auch die Blätter mit dunkelpurpurner Marmorierung auf grünem Grund. Sie wachsen nach der Blüte kräftig weiter und bilden effektvolle, etwa 15 cm hohe Laubhorste. Sortierung Größe I.
„Der Türkenbund“ ist neben der Feuerlilie die zweite in Deutschland heimische Wildlilienart – und mit den großen, auffälligen Blütenständen zählt sie sicher zu den prachtvollsten Arten unserer Flora. Auch deshalb ist ihr Bestand (durch Pflücken und Ausgraben) inzwischen stark gefährdet; sie steht folgerichtig unter Naturschutz. Typisch sind die nickenden Blüten mit weit zurückgebogenen Blättern, die mit ihrer rundlichen Form an einen türkischen Turban erinnern. Die purpurrosafarbenen bis pflaumenvioletten Blüten zieren dunkle Tupfen und orangerote Staubbeutel; Blütezeit ist von Juni bis Juli.
Die bis 1,2 m hohe Pflanze bevorzugt kühle Standorte im lichten Schatten von Laubgehölzen. Sie braucht etwas Zeit, bis sie sich etabliert hat, und blüht eventuell im ersten Standjahr noch nicht. Eingewachsene Lilien aber sind ausgesprochen langlebig, und eine mäßige Verwilderung ist möglich.
Sortierung Größe I.
Diese Lilie wird schon seit Jahrtausenden in Vorderasien als Heil- und Zierpflanze kultiviert und ist bei uns seit dem 10. Jahrhundert bekannt. In der christlichen Glaubenslehre gilt sie als Marienpflanze und wird als Symbol der Keuschheit und Reinheit verehrt. Sie ist eigentlich eine klassische Bauerngartenblume, heute aber eine eher seltene Kostbarkeit.
Im Juni und Juli erscheinen die reinweißen, trichterförmigen, köstlich duftenden Blüten; bis zu zehn an einem Stengel. Sie verströmen, besonders in der Dämmerung, ein unglaubliches Duftbouquet aus süßen, fruchtigen, würzigen und frisch-säuerlichen Akzenten. Madonnenlilien sollte man über viele Jahre ungestört stehen und wachsen lassen – und man braucht ein wenig Geduld, denn sie blühen in der Regel erst im zweiten Standjahr. Am sonnigen Standort mit nahrhaftem Boden wird die Pflanze bis 1 m hoch. Sortierung 24/+.
Diese Iris-Art wurde schon um 1900 aus Iris korolkowii ’Concolor‘ und Iris iberica gezüchtet. Sie blüht sehr reich von Juni bis August – mit eindrucksvoller Blütenfärbung: Auf dunkelviolettem Grund zeigen sich purpurne Streifen; die unteren Blätter sind weiß mit einer kräftigen purpurvioletten Zeichnung. Am sonnigen Standort wächst die Pflanze kräftig; 10 Jahre alte Stauden können jährlich bis zu 100 Blüten bilden. Iris verträgt keine Staunässe, aber sehr viel Trockenheit. Die Pflanze wird bis 50 cm hoch. Sortierung Größe I.
Diese historische, über 100 Jahre alte Tulpe ist kaum noch im Handel erhältlich; wir bekommen sie von dem einzigen Züchter, der sie noch im Angebot hat. Besonders hervorzuheben sind ihr starker Duft sowie die markante Blütenfärbung: ein warmes Kastanienbraun mit roten und gelben Nuancen. Die Blütenform ist symmetrisch, rund geschlossen in der Knospe und mit gleichmäßig nach innen gebogenen, etwas dunkleren Rändern. Diese Vertreterin der späten Tulpen beschließt die Tulpensaison im Mai. Höhe 50 cm. Sortierung 12/+.
Obwohl diese Tulpe schon 1912 gezüchtet wurde, nahm sie die heutigen Verhältnisse am holländischen Königshof schon (fast) vorweg. Sie blüht schon ab April (bis Mai), und ihre Blüten weisen eine besonders hübsche Färbung auf: perlmuttweiß schimmernd mit zarten, unregelmäßig verteilten rosaroten Zeichnungen, die wie mit einem Pinsel aufgetragen erscheinen. Sie verströmt einen angenehmen, eher herben Duft. Mit einer Höhe von 30–35 cm ist diese Tulpe sehr standfest. Sortierung Größe I.
Eine ganz besondere Tulpe, die nur noch bei einem einzigen Züchter in Kultur ist und dessen (geringen) Bestand wir aufkaufen konnten. Die Sorte aus dem Jahre 1916 gehört zu den sogenannten Breedertulpen (heute: Rembrandttulpen); in dieser Gruppe wurden Tulpen mit besonderen Farbkombinationen und -zeichnungen zusammengefaßt. Die ’Insulinde‘ zeigt eine wunderschöne Färbung: Auf cremegelbem Grund kommt die purpurviolette Flammung besonders gut zur Geltung. Sie wird etwa 40 cm hoch und blüht im Mai. Sortierung 11/+.
Die Weinbergstulpe ist seit römischer Zeit in Mitteleuropa verbreitet und siedelte sich bevorzugt an den trockenen, sonnigen Hängen der Weinberge an. Die gelben Blüten mit den spitz zulaufenden Kronblättern duften stark. Heute sind die Bestände stark dezimiert, in vielen Bundesländern steht die Weinbergstulpe inzwischen auf der Roten Liste. Sie wird etwa 30 cm hoch und blüht ab Ende April. Unter frühblühende Sträucher gepflanzt, ist sie gut zum Verwildern geeignet. Sortierung 5/+.
Das natürliche Verbreitungsgebiet dieser Wildtulpe reicht von Zentralasien bis in den sibirischen Raum; sie ist damit die am nördlichsten anzutreffende Tulpenart. Sie wurde 1825 in Europa eingeführt. Die hübschen goldgelben Blüten haben spitz zulaufende Blütenblätter, die an der Außenseite karminrot überlaufen sind. Blüte von April–Mai. Gut zum Verwildern und mit einer Höhe von etwa 30 cm auch für die Pflanzung in Töpfe geeignet. Sortierung 6/+.
Diese Sorte zeichnet sich durch zwei Besonderheiten aus: Sie bildet zuverlässig an jedem Stiel mehrere Blüten aus, und sie ist eine der ganz wenigen Tulpen mit panaschiertem Laub. So entsteht ein beeindruckendes Farbenspiel: die glühend zinnoberroten Blüten wetteifern mit den schwefelgelb gerandeten, sattgrünen breiten Blättern. Die Tulpe blüht im April und Mai; sie wird etwa 30 cm hoch.
Sortierung 12/+.
Damentulpe Tubergens Gem 20 Stück (Tulipa clusiana var. chrysantha),
Wildtulpe Red Gem 20 Stück (Tulipa batalinii),
Persische Tulpe Sheila 20 Stück (Tulipa clusiana)
zusammen; zur Bepflanzung einer Fläche von etwa 2,5 qm.
Diese Mischung wird aus 90 verschiedenen Sorten zusammengestellt und bietet damit eine außerordentliche Vielfalt an Farben und Formen – und aufgrund der unterschiedlichen Blütezeiten sorgt sie für ein sechs Wochen andauerndes Fest blühender Narzissen von Mitte März bis Mitte Mai. Alle Sorten verwildern gut im Garten und sind als Schnittblumen geeignet. Sie werden zwischen 25 und 45 cm hoch. Die Zusammensetzung der Mischung variiert. Sortierung Größe II.
Diese bemerkenswerte Wildnarzisse ist schon seit 1600 in Kultur. Sie hat einen ganz wunderbaren Duft, edel und köstlich, und blüht von April–Mai zuverlässig viele Wochen lang. Die goldgelben gefüllten Blüten sind wohlproportioniert und stehen auf festen Stielen. Sie bilden hübsche Blütenbälle, die aber nicht so schwer werden, daß sie bei Wind oder Regen stark herunterhängen oder gar abknicken. Mit den Jahren verwildert sie zu größeren, 30–40 cm hohen Beständen auf Wiesen oder unter Bäumen. Sortierung Größe 10/+.
Diese zierliche, 25 cm hohe Narzisse eignet sich hervorragend dazu, in Wiese oder Beet zu verwildern. Die Trompete färbt sich während der Blütezeit im April von zartem Cremegelb zu Reinweiß. Sortierung 8/+.
Schmucklilien sind stattliche Zwiebelpflanzen für Beet und Kübel, die aber nicht alle zuverlässig winterhart sind. Wir bieten deshalb schon seit einigen Jahren eine winterharte Auslese an (mit den klassischen blauen Blüten), die dauerhaft im Garten bleiben und dort mit den Jahren große Kolonien bilden kann – und nicht jährlich für die Überwinterung ausgegraben werden muß. In diesem Jahr kommt eine zweite, seltene Variante hinzu: mit reinweißen Blüten. Die Blütezeit ist sehr lang: Von Juni bis September werden immer wieder neue Blütenstiele gebildet. Wir bieten kräftige Freilandware in der Sortierung Größe I.
In diesem Herbst konnten wir uns einen kleineren Bestand einer weißblühenden Schmucklilien-Varietät sichern. Diese Pflanze wird etwa 90 cm hoch.
Schmucklilien sind stattliche Zwiebelpflanzen für Beet und Kübel, die aber nicht alle zuverlässig winterhart sind. Wir bieten deshalb eine winterharte Auslese an (mit den klassischen blauen Blüten), die dauerhaft im Garten bleiben, dort mit den Jahren große Kolonien bilden kann und nicht jährlich für die Überwinterung ausgegraben werden muß. Die Blütezeit ist sehr lang: Von Juni bis September werden immer wieder neue Blütenstiele gebildet. Wir bieten kräftige Freilandware in der Sortierung Größe I.
Die großen Kugelblüten stehen auf bis zu 90 cm langen Stielen über sattgrünem Laub und zeigen ein im Garten seltenes, exquisites Reinblau.
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