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Nach der Hauptblüte Rosen düngen

Rosen duengen

Damit Rosen gesund und wüchsig bleiben und die remontierenden Sorten im Herbst eine gute Nachblüte zeigen, benötigen sie nach dem ersten Blütenüberschwang im Juni nun eine kräftige Nachdüngung.

Anleitung

Rosen mit Hornspänen düngen
  • Einen speziellen organischen Rosendünger (zum Streuen oder Gießen), einen organischen Universaldünger, kalireiche Holzasche oder Brennesseljauche verwenden. Diese organischen Düngemittel haben – im Gegensatz zu den mineralischen – den Vorteil, daß sie im Boden langsam aufgeschlossen werden und der Pflanze nach und nach zur Verfügung stehen. Es besteht keine Gefahr der Überdüngung, und die Rose ist für einen längeren Zeitraum optimal versorgt. Zudem haben organische Dünger eine positive Wirkung auf das Bodenleben und fördern die Humusbildung.
  • Eingewachsene Rosensträucher können auch gut mit abgelagertem Pferdemist gedüngt werden.
  • Im Vergleich zu anderen Pflanzen haben Rosen einen vergleichsweise hohen Magnesiumbedarf. Magnesium ist notwendig, um kräftige, etwas härtere Blätter auszubilden, die weniger anfällig für den Befall mit Krankheiten oder Schädlingen sind.
  • Bei Beetrosen den Dünger auf die Erde streuen und mit einer speziellen zweizinkigen Rosengabel oder einer Harke vorsichtig in den Boden einarbeiten, ohne dabei die Wurzeln zu verletzen. Bei trockener Witterung anschließend wässern, damit der Dünger in den Boden eingeschwemmt wird und sich seine Wirkung entfalten kann.
  • Flüssigen Dünger mit einer Kanne ohne Gießbrause direkt in den Wurzelbereich der Rose gießen.
  • Bei Topfrosen ist ebenfalls eine zweizinkige Rosengabel in kleinerer Größe hilfreich (oder ein ähnliches Werkzeug), mit der Dünger auch in stark durchwurzelte Gefäße eingebracht werden kann. Dazu einige Löcher in die Erde stechen, den Dünger einrieseln lassen und gegebenenfalls anschließend wässern.
Organische Dünger für Rosen

Verschiedene organische Dünger für Rosen

Rosen mit Mist düngen

Ältere, eingewachsene Rosensträucher mit Pferdemist düngen

Es wird benötigt:

Werkzeug: Rosengabel (klein oder groß) oder Harke, Handschütte.
Zubehör: Gießkanne mit abnehmbarer Brause, dornenfeste Arbeitshandschuhe. Düngemittel: organischer Universaldünger, spezieller organischer Rosendünger oder organischer Flüssigdünger.

Prächtige Blüten, verschwenderischer Duft. Historische Rosen

Seit mindestens 12 Millionen Jahren blühen und duften die Blumen der Gattung Rosa auf der Erde, und es gibt eine unübersehbare Vielzahl an Rosen, was der Natur, aber auch den Zuchterfolgen der Rosengärtner zu verdanken ist. Als “Alte Rosen” gelten darunter solche, die aus der Zeit vor 1867 stammen, dem Jahr der Entstehung von ‘La France‘, der ersten Teehybride. Die meisten der alten Sorten sind inzwischen ausgestorben, erst Anfang des 20. Jahrhunderts nahmen sich einige traditionsbewusste Gärtner ihrer wieder an und erkannten die wahren Qualitäten: Sie sind widerstandsfähiger, frosthärter und pflegeleichter als moderne Rosen und von verschwenderischem Duft. Alte Rosen

Bodenverbesserung. Dünger und Pflanzenstärkung

Ein guter Boden ist die Grundlage jeder gärtnerischen Aktivität. Wie wertvoll diese relativ dünne, humushaltige Oberbodenschicht ist, kommt schon in der fast ehrfürchtigen Bezeichnung „Mutterboden“ zum Ausdruck. Zu Recht, denn sie ist die Voraussetzung für die Ansiedlung jeglicher Vegetation: natürlich entstandener wie auch durch Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft kultivierter. Ein Mittel der Bodenpflege ist der maßvolle, bedarfsgerechte Umgang mit Düngemitteln – vorzugsweise organischer, da bei diesen Düngern die Nährstofffreisetzung sukzessive erfolgt und somit die Gefahr der Auswaschung und Belastung des Grundwassers kaum gegeben ist. Bodenverbesserung