Saatbomben, Tomatenpflanzen auf Abrissplätzen,
Moosbilder an Betonmauern:
„Guerilla Gardening“ tauchte als besondere
Form des Gartenbaus erstmals im
Manhattan der 1970er-Jahre auf und ist
längst zu einer weltweiten Bewegung angewachsen.
Guerillagärtner bepflanzen
heimlich Verkehrsinseln, besetzen brachliegende
Flächen, indem sie sie fruchtbar
machen, oder gehen mit Blumen gegen
die Verwahrlosung des eigenen Wohnblocks
vor. Nach dem Motto: Der öffentliche
Raum gehört allen und nicht dem
Grünflächenamt. Richard Reynolds beschreibt
das politische, soziale und künstlerische
Phänomen von den Ursprüngen
des Guerillabegriffs bis zu aktuellen Beispielen
für die blühenden Spuren, die
Outlaw-Gärtner in der ganzen Welt hinterlassen
haben.
Details: B 15 x H 20 cm, 269 Seiten, Softcover,
60 Farb- und 7 S/W-Abbildungen, deutsche Ausgabe