Bitte aktivieren Sie die Cookies in Ihrem Browser,
da sonst keine Bestellung im Online-Shop möglich ist.

Gretsch Teekanne 1382


Bestellnummer:  30276

Preis:  48,00 Euro

Verfügbarkeit
vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

Produktinformation – Gretsch Teekanne 1382

Volumen 1,2 l. Höhe 15,5 cm, Ø 15 cm. Gewicht 650 g.
Die Kanne sowohl für die Spülmaschine als auch für die Mikrowelle geeignet.

Industrieform.

In den fast drei Jahrzehnten von 1907 - dem Gründungsjahr des Deutschen Werkbundes - bis 1933 gab es in Deutschland bemerkenswert ernsthafte und insgesamt erstaunlich wirksame Anstrengungen, gegenüber der industriellen Massenproduktion kulturelle Ansprüche geltend zu machen. Gestaltung als »Zivilisationsarbeit«, nicht als Zuckergießerei, Design als Kultur- und nicht als Verkaufsargument. Das, was später als »deutsche Industrieform«, als die speziell »deutsche Industriekultur« und noch später als »deutsches Design« bezeichnet wurde, hat hier seine Grundlage.
Eines von vielen Beispielen dafür bieten die Einflüsse, die Werkbund-Gestalter in den 30er Jahren auf die in der keramischen Industrie sich mächtig ausdehnende Serienfertigung ausübten. Damals - »zeitgemäß« waren die üppigen Formen des Art déco - entstanden Tafelservice, die in aller Welt stilbildend wirkten und heute allesamt als »Phänomen« gelten: Das »Hallesche Service« von Marguerite Friedländer (Burg Giebichenstein), das »Urbino« von Trude Petri in Berlin und das folgende, das unter den großen Entwürfen der 30er Jahre allein deshalb eine Sonderstellung einnimmt, weil es - anders als die anderen - tatsächlich seit fast siebzig Jahren ununterbrochen im bayerischen Arzberg von der dort ansässigen, gleichnamigen Porzellanfabrik hergestellt und vertrieben wird: Das »Gretsch-Service« oder auch »Arzberg 1382«.

Ein Jahrhundertgeschirr: Arzberg 1382. Das Gretsch-Service.

Hermann Gretsch war einer der überragenden Gestalter des 20. Jahrhunderts. Theodor Heuss, selbst seit 1913 Mitglied und zeitweise gar Geschäftsführer des Deutschen Werkbundes (und 1949–1959 erster Präsident der Bundesrepublik Deutschland), beschrieb den aus Augsburg stammenden Architekten so: Gretsch sei weder Puritaner noch Asket, er wisse auch um Schmuck, Spiel und Überschwang, doch sei sein Sinn auf das Beständige gerichtet, die bleibende Grundform, die den Alltag nicht mit Pathos, ewiger Feierlichkeit oder dekorativer Unruhe verwirre. Die Form Arzberg 1382 entstand 1931, wurde bereits kurz nach ihrer Entstehung mit hochkarätigen Preisen ausgezeichnet (Goldene Medaille der VI. Triennale in Mailand 1936, Goldene Medaille der Pariser Weltausstellung 1937) – und hat inzwischen drei Generationen begleitet. Wir bieten den Klassiker seit mehr als zehn Jahren in unseren Katalogen an.

Die Bewertung unserer Kunden – Gretsch Teekanne 1382

(1)
  • MMM 12.02.2010 anonym

    9 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Formschöne Kanne mit einem Nachteil

    Die Kanne sieht zwar sehr ansprechend aus, wie ich finde, hat aber den Nachteil, dass nach dem Eingießen in eine Tasse ein Tropfen vorne an der Kanne herunterläuft und anschließend auf den Tisch läuft. Somit muss man die Kanne nach jedem Eingießen abwischen oder sie auf eine passende Unterlage stellen. Das sollte meines Erachtens bei einer so teuren Kanne nicht der Fall sein.

    War diese Bewertung für Sie hilfreich?

    Kommentare zu dieser Bewertung lesen (2)

    • 04.03.2010 von Manufactum

      Hier liegt weder ein Qualitäts- oder Produktions- noch ein Materialfehler vor. Es ist einfach so, daß Porzellan beim Brennen aufgrund seiner natürlichen Rohstoffe geringfügig die Form ändern kann – dies betrifft auch die exakte Ausformung der Schnaupe. Abhilfe schafft ein Tropfenfänger.

    • 13.01.2013 von anonym

      perfect Kanne

      Very good Kanne, no dripping at all. Just the right model.

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer.

alle Preise inkl. MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Ihr Merk-/ Wunschzettel

enthält kein Produkt.

Direkt bestellen
Papierkorb
Volltextsuche
Ihr Manufactum

Kundendaten / Bestellübersicht /
Wunschzettel etc.