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Graphitmine 1,18 mm
(12 Stück)

Menge


Bestellnummer: 79566

Preis: 4,50 Euro

Verfügbarkeit
vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

Produktinformation – Graphitmine 1,18 mm
(12 Stück)

Aus Graphit gebrannte Nachfüllminen. Härte HB. 12 Stück im Glasröhrchen. Länge 3 cm. 1,18 mm Ø.

Die Mine zum Schreiben: 1,18 mm.

Es gibt Entbehrungen, die man erst empfindet, wenn sie vorbei sind. Ein Hand- und Vielschreiber erlebt das, wenn ihm wieder ein Minenhalter mit der alten, seit Jahrzehnten kaum mehr erhältlichen 1,18-mm-Mine in die Hand fällt. Wie ging das nur vorher? Mit der ewig kratzigen, schnell brechenden 0,7-mm-Mine oder, wenn’s einem damit zu bunt wurde, mit der für reine Schreibzwecke viel zu fett auftragenden 2-mm-Mine, die man deshalb alle nasenlang spitzen mußte. Vor allem dann, wenn man in Zeitplanbuchformularen, auf kleinformatigen Karteikarten klein, aber leserlich schreiben wollte, ging es eigentlich gar nicht. Hier kommt der Stift aus der Manufactum-Schreibgeräteserie, der diesen Mangel fühlbar macht, aber auch gleichzeitig behebt. Unsere Druckbleistifte haben wieder die 1,18-mm-Graphitmine, die für Schreiber.

Bleistifte und Zubehör.

"Ein Bleistift - wenn man den selbst herstellen sollte! Stellt Euch vor, die Menschheit ist weg: und Ihr solltet einen Bleistift machen!! – Zauberei!)" (Arno Schmidt) Den Namen trägt er zu Unrecht: Von Blei ist im Bleistift nicht die Spur. Das war lediglich bei einem Vorläufer aus dem 15. Jahrhundert der Fall – Dürer etwa zeichnete mit blei-/zinnlegierten Minen. Die Geschichte des Bleistifts im heutigen Sinne des Wortes beginnt erst im 17. Jahrhundert. Damals wurden die englischen Graphitgruben entdeckt und erstmals das Material abgebaut, dessen Festkörperstruktur (die Gitterschichten des Graphits gleiten unter Druck leicht voneinander ab) es für die Verwendung in Bleistiftminen prädestiniert. Allerdings: Die aus dem vollen Stück gesägten Graphitminen waren Kostbarkeiten. Das änderte sich erst, als der Franzose Nicolas Jacques Conté und der Österreicher Josef Hardtmuth Ende des 18. Jahrhunderts Verfahren entwickelten, Graphitminen keramisch herzustellen. Sie vermengten Graphitstaub mit Ton und brannten die Minen im Ofen, wobei durch Tonmenge und Brenndauer die Härte der Mine bestimmt werden konnte. Der Härtegrad wird gemäß den englischen Bezeichnungen – und von weich nach hart – mit den Kürzeln B (black), HB (hard-black), F (firm) und H (hard) angegeben, wobei die B- und H-Varianten zusätzlich durch Ziffern von 2–9 differenziert werden (je höher die Ziffer, desto weicher bzw. härter die Mine).

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