Nicht nur unser gedruckter Katalog hat an Umfang gewonnen: Auch im Internet haben wir unser Angebot – neben dem „mitgewachsenen“ Sortiment – um viele Themenseiten ergänzt, um Ihnen die Produkte in einem thematischen oder in ihrem Sortimentszusammenhang zu präsentieren. Hinzugekommen sind außerdem informative Texte zu gärtnerischen Themen – wie zum Beispiel zu den Vorteilen der Hochbeetgärtnerei, zum Rosenschnitt, zu sinnvollen Bewässerungsstrategien oder den Auswahlkriterien für gutes Gartenwerkzeug.
Seit wir uns mit dem Thema „Alte Kulturpflanzen“ beschäftigen, liegen uns die Dahlien besonders am Herzen. Diese Pflanze, die sich nach ihrer Einführung in Europa einer rasanten Verbreitung in Parkanlagen und Bauerngärten erfreute, ist inzwischen aus der Mode gekommen. Die wenigen Dahlienzüchter in Deutschland lassen sich fast an einer Hand abzählen. Und mit den Züchtern verschwinden auch die Sorten, da viele gar nicht mehr oder nur in sehr geringen Stückzahlen vermehrt werden. Wir haben bei einigen interessanten Sorten diesen Notstand beseitigt und lassen sie seit vielen Jahren von einem Dahlienzüchter vermehren. Alte Dahliensorten
Wer einen Balkon hat, so einfach ist es architekturhistorisch, der ist ein Herrscher. Von der Antike bis ins 19. Jahrhundert war der angebaute oder organisch aus der Gebäudekonstruktion ragende Luxus vor allem dies: Zeichen politischer und wirtschaftlicher Macht und nicht zuletzt der Ort, an dem der Besitzer weit ausladender Latifundien seinen Herrschaftsanspruch repräsentativ geltend machte. Neben Pflanzen für den Balkon – Kräutern und Sämereien, die im Frühjahr gepflanzt und ausgebracht werden können – stellen wir Ihnen hier Möbel und Utensilien aus unserem Gartensortiment vor, die alle so dimensioniert sind, daß sie auf kleinem Raum einen Platz finden. Thema Balkon
Formal bieten viele Außenleuchten ein tristes Bild der Einheitlichkeit. Hier kommt eine aufmunternde Alternative – als Stand- oder Wandleuchte, deren Bestandteile zu verschiedenen Varianten kombiniert werden können. Die Leuchten stammen aus Schweden, und ihr ursprünglich maritimer Einsatzbereich ist ihnen anzusehen. In Physis und Elektrotechnik sind sie über jeden Zweifel erhaben. Poller und Wandarm können mit den Aufsätzen zu Leuchten unterschiedlicher Anmutung kombiniert werden: in blankem Messing oder verchromt, mit und ohne Schirm und – bei den Wandleuchten – hängend oder stehend.
Schwedische Außenleuchten
Spätestens wenn der Himmel sich dauerhaft entwölkt präsentiert und die Sonne endlich wieder der Tätigkeit nachkommt, für die wir sie schätzen (dem Scheinen nämlich), stellt sich die Frage nach dem Verbleib des sommerlichen Sport- und Spielgeräts der letzten Saison. Daß dieses regelmäßig unauffindbar ist, liegt weniger daran, daß es vom Keller, der Garage oder dem Dachboden verschluckt wurde, als daran, daß es seiner minderen Qualität wegen den Weg dorthin gar nicht erst gefunden hat. Hier kommen einige lagerfähige Alternativen: vom Langbogen über Boulekugeln bis hin zum Balanciergurt.
Gartenspiele
Bei der Wahl des passenden Pflanzgefäßes gilt es, einige Dinge zu beachten. Zunächst kommt es darauf an, welche Pflanze hineingesetzt werden soll – Rosen zum Beispiel wurzeln stärker in die Tiefe als in die Breite und benötigen daher hohe, eher schlanke Gefäße. Ein weiteres Kriterium ist der Standort: Bei Gefäßen für draußen sollte man generell auf dauerhaft frostfestes Material achten, bei solchen aus Metall auch auf Rostschutz, und Holzgefäße sollten aus dauerhaften, heimischen Hölzern gemacht sein. In unserem Sortiment finden Sie Töpfe, Kübel und Kästen in den verschiedensten Größen und Materialien.
Pflanzgefäße
Gerade bei beengten Platzverhältnissen bietet die alte gärtnerische Kulturtechnik des Hügel- oder Hochbeetes die Möglichkeit, den Gartenbau ganz natürlich zu intensivieren und ohne Zufuhr zusätzlichen Düngers die Ernte zu vervielfältigen – allein durch die schnellere Erwärmung des Bodens, die ständige, aber maßvolle humusproduzierende Verrottung in seinem Inneren und den Schutz vor Schädlingen wie Schnecken oder Wühlmäusen. Hochbeete sollten planvoll aufgebaut werden – von gröberem Astschnitt bis zur Humusdecke.
Hochbeet
Drei Schritte führen zu einem guten Boden – einem, der so strukturiert ist, daß er Saatgut und Wurzeln gut Halt gibt und trotzdem für Wasser und Nährstoffe durchlässig bleibt. Die Bearbeitung des Bodens macht übers Jahr einen großen Teil der Gartenarbeit aus. Kultivieren, Lockern, Belüften, Jäten, Hacken oder Egalisieren; auch einmal Umgraben, wenn neue Rabatten angelegt werden sollen. Kompost einbringen, Saatreihen ziehen, Zwiebeln setzen, Pflanzungen vorbereiten oder Wurzeln kappen ... Neben Gerätschaften, die ein ergonomisches Arbeiten ermöglichen, finden Sie auf der folgenden Seite Hinweise zur Bodenbearbeitung aus der gärtnerischen Praxis.
Bodenbearbeitung
Den sprichwörtlichen englischen Rasen bauen Sie mit Hilfe unseres Handrasenmähers auf – der allerdings von der anderen Seite des Atlantiks kommt, aus den USA nämlich, und der mit den fünf gehärteten, auf einer Spindel kugelgelagerten Blättern das Gras sehr kurz mäht, bei entsprechender Einstellung aber auch wiesentauglich ist. Oder Sie gehen mit der Sense zu Werke, der wir für die platzmäßig beengten Stellen eine Handsichel, Rasenschere und japanische Grassichel zur Seite stellen. Zu den regelmäßigen Aufgaben der Rasenpflege gehört auch das Lüften, Düngen – und bei trockenem Wetter das Bewässern. Für all das hält unser Gartensortiment passende Gerätschaften parat. Rasenpflege
Anforderungen an Gartenhäuser können unterschiedlicher nicht sein. Sucht der eine Stauraum für sein Gartengerät, will der andere ein Refugium zur Erholung, der dritte hingegen darin schon in der Frühsaison seine Stecklinge pflegen. Oder alles zugleich. Wir stellen Ihnen zwei Gartenhäuser vor, die ganz praktisch und pragmatisch verschiedensten Ansprüchen genügen. Ein finnisches Modell kombiniert Garten- und Gewächshaus, und ein Modell aus Wellblech läßt sich zu einem veritablen Gartenhangar vergrößern. Beide sind modular aufgebaut und können beliebig erweitert werden. Gartenhäuser
Das „Manufactum Gartenjahr – ein jahreszeitlicher Arbeitskalender“ ist ein an der Praxis und am Jahreslauf orientiertes digitales Nachschlagewerk. Gärtnerisch Tätige finden darin Antworten auf alle Fragen der Gartenarbeit, ganz unabhängig davon, ob sie seit Jahren einen großen Gemüsegarten bewirtschaften oder in diesem Frühjahr zum ersten Mal auf dem eigenen Balkon Tomaten anbauen. Nach Gartentyp – Gemüsegarten, Obstgarten, Ziergarten, Balkon- und Zimmergarten – gegliedert werden Monat für Monat alle wichtigen Tätigkeiten als ein eigenes Thema in leicht verständlichen Anleitungen Schritt für Schritt beschrieben. Bilder aus der gärtnerischen Praxis dienen der Illustration. Und im Laufe der Zeit wird die Sammlung von uns kontinuierlich erweitert und so zu einem umfassenden Kompendium ausgebaut. Das Manufactum Gartenjahr
Die Pflanzen auf Balkon und Terrasse bedürfen in der kommenden Zeit besonderer Aufmerksamkeit, sollen sie doch nun für viele Wochen oder auch Monate mit reicher Blütenpracht, gesundem Laub, Vitalität und Wüchsigkeit erfreuen. Die verwelkten Blüten regelmäßig und rechtzeitig ausbrechen oder abschneiden. Dies verhindert die Schwächung der Pflanzen durch eine (unnötige) Samenbildung sowie die Ausbreitung von Grauschimmel, der oftmals verregnete welke Blüten befällt. Etwa alle zwei Wochen flüssig düngen; sehr wüchsige Pflanzen mit starkem Blütenansatz benötigen eine wöchentliche Nährstoffgabe.
Balkonpflanzen ausputzen, wässern und düngen
Ab Juni (bis in den September) müssen die Tomatenpflanzen regelmäßig „ausgegeizt“, also alle in den Blattachseln entstehenden Seitentriebe entfernt werden. Gleichzeitig sind verschiedene Pflegemaßnahmen notwendig: gegebenenfalls die Befruchtung verbessern, die Pflanzen fortlaufend aufbinden und mehrmals nachdüngen. Die entstehenden Seitentriebe in den Blattachseln so früh wie möglich entfernen, in dem sie mit den Fingernägeln abgeknipst oder seitlich herausgebrochen werden.
Tomaten ausgeizen und pflegen
Blühen Pflanzen innerhalb der gleichen Vegetationsperiode ein zweites Mal, spricht man vom sogenannten Remontieren. Diese Nachblüte wird durch geeignete Schnittmaßnahmen angeregt bzw. kann durch diese gefördert werden. Anleitung zum Schnitt remontierender Stauden: Nach der Hauptblüte (meist im Juni) bis knapp über den Boden komplett zurückschneiden. Dies hat einen Neuaustrieb und eine zweite Blüte im Spätsommer zur Folge. Solche Stauden sind zum Beispiel Rittersporn, Feinstrahlaster, Ziersalbei, Flockenblume, Kugeldistel, Sonnenbraut oder Katzenminze.
Stauden und Rosen schneiden, um weitere Blüten anzuregen
Nachdem schon Ende Mai die ersten Erdbeeren gepflückt werden konnten, steht jetzt im Juni die Haupternte an. Mit der Pflanzung geeigneter Sorten kann die Erdbeersaison übrigens um ein Vielfaches verlängert werden: Monatserdbeeren oder remontierende Sorten wie ’Mara des Bois‘ tragen zum Beispiel bis zum ersten Frost. Am besten am Morgen bei trockenem, sonnigem Wetter ernten und nur vollreife Früchte pflücken; der Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen ist dann am höchsten. Nach einer längeren Regenperiode nicht ernten. Die Früchte sind dann oft sauer und geschmacklos.
Erdbeeren ernten und verarbeiten
Die sogenannten Starkzehrer sind Pflanzen mit einem besonders hohen Düngebedarf, da sie über die Saison eine beachtliche Blattmasse und/oder viele Früchte bilden und dazu dem Boden große Mengen Nährstoffe, vor allem Stickstoff, entziehen. Dieser Entzug muß durch reichliche und mehrfache Düngegaben ausgeglichen werden, damit die Pflanzen keinen Mangel leiden und es nicht zu Wachstumsstockungen oder Schäden kommt. Ab Juni (bis zum Ende der Wachstumszeit) die Pflanzen mehrmals mit einer stickstoffhaltigen Kräuterjauche (zum Beispiel aus Brennesseln) versorgen.
Starkzehrer mit Kräuterjauche düngen
Blattläuse zählen zu den bedeutendsten Schädlingen im Garten und in der Landwirtschaft. Bevorzugt bei warmer, trockener Witterung vermehren sie sich epedemieartig und besiedeln in großer Zahl Triebe, Knospen und Blätter fast aller Nutz- und Zierpflanzen. Sie ernähren sich überwiegend von den kohlenhydratreichen Pflanzensäften, die sie mit ihren langen Saugrüsseln direkt aus den Leitungsbahnen der Pflanze entnehmen. Die Hauptbefallszeit ist das späte Frühjahr und der Frühsommer. Blattläuse bekämpfen
Bei einigen Großstauden wie Rittersporn, Aster, Phlox, vielen Dahlien und Pfingstrosen empfiehlt sich nun das Anbringen einer Stütze. Sie bewahrt die Pflanzen vor einem Auseinanderfallen bei Wind oder starkem Regen und verhindert Schäden durch Abbrechen oder -knicken. Zudem wird durch eine geeignete Stütze der Habitus der Pflanze und somit ihre gewünschte Wirkung in Beet und Rabatte erhalten. Die Stütze früh genug anbringen, damit die Pflanzen hineinwachsen können und nicht bei einem späteren „Hineinzwängen“ Schaden durch abgeknickte Triebe oder Blüten nehmen.
Hohe Stauden, Pfingstrosen und Dahlien stützen
enthält kein Produkt.
Unsere Pflanzen versenden wir – der Qualität zuliebe – direkt aus den Gärtnereien. Der Frühjahrsversand beginnt witterungsabhängig meist Ende März und endet in den ersten Maiwochen.
Im Herbst versenden wir etwa ab Anfang Oktober. Der Beginn stärkerer Fröste (ab etwa Mitte Dezember) beendet den Pflanzenversand, der Sie pro Bestellung trotz möglicher Mehrfachlieferungen nicht mehr als unsere übliche Versandkostenpauschale kostet. Wir hoffen, Ihnen gefallen die in diesem Katalog versammelten Produkte, und danken für Ihr Interesse, Ihre Anregungen und Ihre Kritik.
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