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Fugen reinigen. Oder: die Wahl der Waffen

1. Das Urbild. Sneeboer Fugenkratzer

Angelehnt an das erste Werkzeug des ackerbauernden Menschen schlechthin, die Grabhacke.

Der spitz zulaufende, gebogene Dorn läßt sich an dem langen Stiel recht bequem, weil aufrecht stehend, und genau durch die zu reinigenden Fugen ziehen. Die rückwärtig angebrachte scharfe Klinge durch- trennt hartnäckigere Wurzeln oder steigert ganz einfach die Effektivität, indem man sie verkantet, um das Gerät längs der Fuge zu bewegen.

Edelstahl handgeschmiedet. Stiel aus dem unbehandeltem, zähen, elastischen Holz der Esche. Zinkenbreite 1,3 cm. Gesamtlänge 176 cm.
Gewicht 960 g. 

65,00 

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2. Der Chirurg. Fugenreiniger Werkzeugstahl

Mit seiner Edelstahlklinge mit gerader bzw. konvex gebogener Außen-
schneide, dornartiger Spitze und konkav gebogener Innen-
schneide ist er ein Einhandgerät zum Einsatz mit chirurgischer Präzision. Die gebogene Klinge ist auf allen äußeren Seiten geschärft.

Hocheffizientes Gerät zur giftfreien Bekämpfung ungewünschten Bewuchses zwischen der Pflasterung. Mit einem gut in der Hand liegenden Holzgriff, in den die Schneide tief versenkt und mit dem sie durch Niete fest verbunden ist. Gehärteter, verzinkter Werkzeugstahl, Griff aus lackiertem Buchenholz. Länge 23 cm, Breite 7 cm. Gewicht 110 g.

10,50 

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3. Der Samurai. Japanischer Fugenkratzer

In Japan, wo selbst das Teekochen unweigerlich zur Meisterschaft entwickelt wurde, blicken auch so unterschiedliche Dinge wie die Gartenkunst und das Schmieden außerordentlicher Blankwaffen auf eine mehr als tausendjährige Geschichte zurück.

Ein Abglanz davon ist bei diesem Fugenkratzer unübersehbar: Die leicht gewölbte Klinge läßt sich perfekt durch die zu reinigende Fuge bewegen und ist aus einem so materialstarken Edelstahl, daß man sie sogar im Beet wie eine Schiebehacke verwenden kann. Die schräge Seite ist gezahnt und durchtrennt selbst widerspenstigste, verholzte Pflanzen. Die Stirnseite hingegen hat eine glatte, sehr scharfe Schneide, die schiebend auf größeren Flächen eingesetzt werden kann. Der 33,5 cm lange Stiel verlängert die Reichweite.

Blatt und Zwinge Edelstahl, Stiel Pappelholz. Blattlänge 9 cm, Gesamtlänge 40 cm. Gewicht 150 g.

27,00 

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4. Der Hitzkopf. Thermo-Unkrautentferner

Nicht offene Flammen, sondern eine kurzfristig auf bis zu 1.000 °C erhitzte Keramikplatte sorgt hier dafür, daß der unerwünschte Bewuchs verschwindet. Die Infrarotstrahlen verbrennen ihn dabei nicht, sondern unterbinden die pflanzliche Photosynthese, so daß der Bewuchs abstirbt und dahinwelkt.

Der Vorteil: Die Infrarotstrahlung zerstört auch herbeigewehte Flugsamen, Mikrolebewesen in der Erdoberschicht kommen jedoch nicht zu Schaden, denn die Strahlen können nicht mehr als wenige Millimeter in den Boden eindringen. Das Schweizer Qualitätsprodukt wird mit Butangas betrieben.

Gestänge und Halter Stahlblech, teilweise galvanisiert; Keramikplatte. Anschlußarmatur Messing. Griff kunststoffummantelt.

Höhe 80 cm, Länge 62 cm, Breite 8,5 cm. Gewicht 1,9 kg. Lieferung mit einer Gaskartusche (ausreichend für ca. 3,5 Stunden Betriebsdauer) und mit Bedienungsanleitung.

232,00 

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5. Neuseeländisches Gartenwerkzeug. Eines für (fast) alles

Dieses kleine Werkzeug als „Tausendsassa“ zu bezeichnen mag übertrieben erscheinen – ist aber, ganz seiner Abstammung aus dem Commonwealth gemäß, eher noch einem gewissen Understatement zuzurechnen. Der Entwurf für das aus einem einzigen Stück Stahldraht gebogene, leichte, handliche Gerät stammt ursprünglich aus Neuseeland, wo es seit mehr als 25 Jahren für vielfältigste Arbeiten im Garten verwendet wird. Grundsätzlich wurde es für das Jäten entwickelt, zumal mit der einzelnen schmalen Zinke direkt bis an die Pflanzen heran gearbeitet werden kann, ohne deren Wurzelwerk zu beschädigen.

Ebenso gut eignet es sich aber auch zur Pflege von Topfpflanzen (zum Beispiel bei der Lockerung des Substrats oder beim Entfernen von Moosbewuchs), zur Fugenreinigung, zur Säuberung von Schalen und Topfinnenwänden oder auch zum Einarbeiten aufgestreuten Düngers (vor allem bei Kübelpflanzen); man kann damit pikieren, frisch geerntete Wurzelgemüse schon im Garten von Erdresten befreien und, und, und … Und weil es so klein und leicht ist, erlaubt es nicht nur ermüdungsfreies Arbeiten, sondern kann auch, stets griffbereit, in der Hosentasche transportiert werden.

Galvanisierter Stahldraht, Ø 4 mm. Griff kunststoffummantelt. Zinkenlänge 4,5 cm, Gesamtlänge 20,5 cm. Gewicht 45 g.

10,50 

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Die Fuge ist besetzt. Unkraut verdrängen statt jäten.

Pflasterfugen sind schwierige Standorte – für Pflanzen ebenso wie für Gärtner. Sie sind geprägt von Trockenheit, Nährstoffarmut, oft extremer Hitze und Trittbelastung – daher siedeln sich dort vor allem die unverwüstlichen Unkräuter wie Franzosenkraut oder Löwenzahn an, gedeihen (von anderen Pflanzen) ungestört und versamen sich reichlich. Um dies zu verhindern, müssen die Fugen gereinigt werden: eine mühsame Arbeit, die noch dazu mehrmals im Jahr notwendig ist. Es gibt aber auch eine andere Möglichkeit, um Pflasterfugen von Unkraut freizuhalten: Durch gezielte Aussaat dort bewußt Pflanzen ansiedeln, die den Standort besetzen und das Wachstum unerwünschter Unkräuter verhindern – bevorzugt solche, die mit Blüten (z.B. Hungerblümchen) und schönem, zum Teil auch wintergrünem Laub (z.B. Thymian) den Standort optisch aufwerten.

Samenmischung für Pflasterfugen

10 g Blumensamen aus 6 Arten, Spezialmischung aus trockenheitsresistenten und trittfesten Kräutern zur Begrünung von Pflasterfugen. Ausreichend für 5 bis 10 qm reine Fugenfläche; eine Anleitung liegt bei.

16,00