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Flachsichtkartei Hartpappe


Bestellnummer:  82273

Preis:  19,00 €

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Verfügbarkeit
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Produktinformation

Der Ordner mit einer 23-Ring-Mechanik ist aus der gleichen 1,6 mm starken Hartpappe gemacht, die wir auch für unsere Dokumenten- und Schreibmappen verarbeiten lassen – mit einer feinen, an Perlrochenhaut erinnernden Oberflächenprägung. Die Ecken des Deckels und des Rückens sind mit Buchecken aus vernickeltem Stahlblech verstärkt. Ringmechanik aus vernickeltem Stahlblech.

32 x 20 cm. Gewicht 320 g.

Allgemeine Informationen

Bis zu 32 im Überblick: die Flachsichtkarteimappe.

Ein altes Prinzip haben wir hier wiederbelebt: Das Flachsichtbuch, in dem jeweils 32 Karteikarten (DIN A6) durch die Spezialmechanik geschuppt gehalten werden, so daß von jeder einzelnen Karte die Beschriftungzeile sichtbar bleibt. Das ergibt einen hochmobilen, ständig auskunftsfreudigen und arbeitsbereiten Informationsspeicher, der seinen Inhalt auf einen Blick offenbart, bei entsprechender Ordnung der Karten Proritäten signalisieren kann und bei dem die Karte zu Bearbeitungszwecken nicht entnommen werden muß (aber kann). Die methodischen Möglichkeiten sind unerschöpflich: Sie können 32 Problem- oder Projektverfolgungskarten darin organisieren. Auf jeder einzelnen sind etwa die nächsten 5 konkreten Schritte (von Anruf bis Ausarbeitung) im jeweiligen Projekt notiert. Oder: Ein Teil der Schuppenkarten nimmt die Terminplanung für die nächsten Wochen auf, ein anderer dient der Vorbereitung anliegender Besprechungen (und die jeweilige Rückseite nimmt die Protokollnotizen auf). Erledigte Karteikarten wandern in Archivkästen.

Papierene Intelligenz. Zum Lob der Karteikarte.

Zwei große Werke des 20. Jahrhunderts – das eine literarisch, das andere wissenschaftlich und beide von der stupenden Belesenheit und dem gußeisernen Gedächtnis ihrer Schöpfer (Arno Schmidt und Niklas Luhmann) zeugend – sind aus dem Zettelkasten geboren: Beide Autoren liefen – von Temperament und der Gnade zu früher Geburt begünstigt – gar nicht erst Gefahr, zum Computer verführt zu werden und entgingen so dem informationstechnologischen Anschlag auf ihre Schaffenskraft, der darin liegt, daß das Werkzeug einen erheblichen Teil jener Aufmerksamkeit verschluckt, die eigentlich dem „Werkstück“ zukommen sollte. In welch beträchtlichem Ausmaß die elektronische Informationsverarbeitung zu Selbstmanagementzwecken die Erwartungen enttäuscht und zu einem „Rückschlag“ in Richtung klassischer Verfahren geführt hat, kann man am amerikanischen (als dem, wie immer, weiter fortgeschrittenen) Beispiel beobachten: Wer etwa „getting things done“, „43folder“ oder „D*I*Y*Planner“ googelt, bekommt Einblick in eine Szene, die sich in eigenen Communities, mit eigenen Wikis und Blogs methodische Ratschläge zur Selbstorganisation, zur Terminplanung und zur Vorgangsverwaltung mit klassischen Mitteln zuflüstert – und Tips zur (mühseligen) Beschaffung der nötigen Werkzeuge austauscht. Es geht dabei im Kern nicht um eine technische Konkurrenz zu elektronischen Datenbankanwendungen, sondern um die beim Rumstochern auf PDAs schließlich dämmernde Erkenntnis, daß Selbstorganisation nicht nur darin besteht, einen elektronischen Kelender mit Terminen zu füllen, sondern ein kreativer, mit Nachdenken, Assoziationsbildung, Schreiben, Anstreichen (oder Männchenmalen) verbundener Prozeß ist, bei dem Technik praktisch nur negativ interveniert, weil sie Aufmerksamkeit, Konzentration und Kreativität frißt. Also auch hier: technische Deeskalation. Das läuft sowieso und steht natürlich in einem Zusammenhang mit den Trendsportarten des „symplify your life“, der „Entschleunigung“, mit dem „Langsam gehen bei Eile“ und mit dem „Slow but better working“ der sogenannten „slobbies“.

Von Kardex zu Ticklerfile.

Das vorelektronische Büro kannte eine Fülle höchst intelligenter, kleiner Kartei- und Ablagesysteme für die Organisation von Arbeitsplatz und Terminen. Sie erleben eine geradezu verblüffende Renaissance. Schauen Sie in Suchmaschinen oder bei flickr zum Beispiel nach „pile of index cards“ oder „ticklerfile“. Wir arbeiten an einer Neukonstruktion solch unschlagbar einfacher und effektiver Werkzeuge zur Selbstorganisation.

Die Bewertung unserer Kunden – (2)

  • M 26.07.2011 anonym

    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Herr Hoof

    hat Manufactum wohl rechtzeitig "übergeben".Minderste Qualität des Umschlages,Ringmechanik schließt nicht sauber. Über die Kinderkonfettiparade der Karteikarten möchte ich an meine Vorredner verweisen... Ein derartig minderwertiges Produkt wäre vor 10 Jahren niemals in den Verkauf gegangen.Das gegenständliche Exemplar dürfte materialmäßig korrekt getrennt inzwischen die Wiederaufbereitung erreicht haben.

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    • 13.09.2011 von Manufactum

      Die Karteikarten werden eigens für uns in dementsprechend kleinen Auflagen gedruckt. Das automatische Entfernen der Papierrückstände würde den Einsatz eines sehr viel teureren Werkzeugs erfordern, was Preis der Karten unverhältnismäßig erhöhen würde. Wir haben diese Unvollkommenheit daher billigend in Kauf genommen. Aus dem gleichen Grund bieten wir die Karteikarte nur in karierter Lineatur an, die uns zweckmäßig erscheint. Die Kritik an der Mappe können wir nicht nachvollziehen – Material, Zuschnitt und Verarbeitung stimmen.

  • MM 23.09.2010 anonym

    9 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Bindungsfrage

    Diese Kartei testeten wir, um den Überblick über laufende Projekte zu wahren - mussten es jedoch leider schnell ausmustern: Es bindet die Nutzer an die Lieferbarkeit der passend gelochten Karteikarten und ist aufgrund der Lochung nicht kompatibel mit normalem Schriftgut - mithin: weniger flexibel als es aussieht. Unser Fazit: Das Atoma-System ist für Projektarbeiten deutlich besser geeignet. Mit dem Start dieser Flachsichtkartei kündigte Manufactum bereits vor Jahren einen "Katalog für Kopf-Arbeiter" an, worauf die Bürokräfte des Landes noch warten. Die Wiederauflage des alten, originalen Kardex-Ständer-Systems (siehe Abbildung) wäre prüfenswert: für Infos, die am Schreibtisch täglich schnell und haptisch abrufbar zu halten sind.

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    • 12.10.2010 von Manufactum

      Passend gelochte Karteikarten dieser Art sind in der Tat im Handel nicht erhältlich. Das Projekt „Werkzeugladen für Kopfarbeiter“ ist aus verschiedenen, unter anderem fertigungstechnischen Gründen – das gilt leider insbesondere für die Bemühungen um ein Flachkartei-System – ins Stocken geraten und konnte daher bislang nicht weiterverfolgt werden.

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