Fischer Präzisions-Aneroidbarometer

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Bestellnummer:28024

Preis:890,00 Euro

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Produktinformation – Fischer Präzisions-Aneroidbarometer

Gehäuse Messing poliert, Abdeckung Mineralglas. Meßbereich 890 bis 1.050 hPa. Ø 16,5 cm, Tiefe 8,5 cm. Gewicht 710 g.

Das Barometer ist – seinem Einsatzort auf Schiffen gemäß – auf eine Höhe von Normalnull eingestellt. Es kann jedoch auch auf andere Höhen eingestellt werden. Der Hersteller ist Ihnen dabei gern behilflich.

Präzisionsbarometer von Fischer. Eigenstabil und temperaturkompensiert.

Eines der besten heute verfügbaren Aneroidbarometer ist dieses Präzisionsgerät aus der 1945 vom Flugbau-Ingenieur Kurt Fischer im erzgebirgischen Drebach gegründeten Fischer Feingerätebau GmbH. Es wird vom NWS für den Einsatz auf Schiffen empfohlen und kommt weltweit bei zahlreichen Wetterdiensten und marinen Einheiten zum Einsatz.
Von seinen handelsüblichen Artgenossen unterscheidet es sich in mehreren Punkten. Während jene – meist mit einer oder zwei Dosen aus Neusilber ausgestattet – Meßwerte mit einer Genauigkeit von ± 3 bis 5 hPa liefern, ist seine Meßgenauigkeit mit ± 0,7 hPa wesentlich höher. Dies liegt vor allem am eigenstabilen Fünffach-Aneroid-Dosensatz aus einer korrosionsbeständigen Kupfer-Beryllium-Legierung, die sich durch ihre bemerkenswerte elastische Beschaffenheit bei der Druckmessung bewährt hat. Der Dosenhub wird mittels Trieb und Segment mit feinster Verzahnung und hochpolierten Lagerstellen auf die Zeigerachse übertragen. Zudem wird der Temperatureinfluß im gesamten Meßbereich und im Temperaturbereich von -30 °C bis +40 °C über ein Bimetall kompensiert. Die Nadelspitze ist doppelt ausgeformt, wodurch Parallaxenfehler beim Ablesen vermieden werden. Das Zifferblatt schließlich zeigt – dem weltweiten Einsatz entsprechend – zwei Skalen, die bei uns übliche Teilung in Hektopascal und eine Teilung in Zoll Quecksilber (= inch of mercury, kurz InHG).

Die Elemente im Blick. Wetterbeobachtung.

Der Kapitän, der sein Barometer im Auge hat, hat sein Schiff im Auge – so sagt eine nautische Weisheit. Mit Recht, denn die Kenntnis der Wetterentwicklung auf hoher See, wo man den Elementen ausgeliefert ist, wie an kaum einem anderen Ort, ist geradezu lebenswichtig. Die lokale Wetterbeobachtung hat dementsprechend nicht nur auf stationären Wetterschiffen (deren letztes, die im Nordatlantik stationierte MS Polarfront, Anfang 2010 den Dienst einstellte) eine lange Tradition. Seither sind es Freiwillige – organisiert im „Voluntary Observing Program“ des US-amerikanischen National Weather Service (NWS) – die ergänzend zu den von Wettersatelliten, Wetterbojen und Langstreckenflugzeugen erhobenen Daten aktuelle Wettermeldungen von ihren Schiffen weitergeben.
Besonders geeignet sind dazu Aneroidbarometer, also Barometer, die bei der Messung ohne Flüssigkeiten auskommen – ein Prinzip, das bereits der Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 bis 1716) und der Mathematiker und Physiker Jakob Bernoulli (1655–1705) diskutierten, das jedoch erst 1844 erstmals umgesetzt wurde, als der Franzose Lucien Vidie (1805–1866) die bis heute zum Einsatz kommenden Hohlkörper entwickelte, die sogenannten Vidie-Dosen.

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