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Finkenwerder Herbstprinz


Bestellnummer:  78065

Preis:  29,00 €

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Verfügbarkeit
Lieferung in 3 Wochen (während der Pflanzsaison), jetzt bestellbar

Produktinformation

Auch als Prinzenapfel oder Hasenkopf bekannt. Sehr wohlschmeckender Winterapfel aus dem Alten Land von 1860.

Frucht: Groß, hochgebaut. Grüne, halbseitig rotgestreifte Schale, weißgelbes, festes Fleisch, süßsäuerlich, angenehm gewürzt. Sehr guter Tafel- und Wirtschaftsapfel. Baumreife Ende September bis Mitte Oktober, genußreif von November bis März.
Baum: Mittelstarker, später hängender Wuchs, gleichmäßige Fruchtholzbildung. Mittelspäte Blüte. Ertrag früh, hoch und regelmäßig. Sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge.
Ansprüche an Standort und Klima: Gering. Nicht für trockene Böden. Eine der besten Sorten für kühle, feuchte Regionen mit schweren Böden.
Besondere Hinweise: Wegen der geringen Anfälligkeit bestens für den Hausgarten geeignet. Die Äpfel sollten bei vergleichsweise hoher Luftfeuchte gelagert werden. Guter Pollenspender. Beste Befruchtersorten: Berlepsch, Cox, Goldparmäne.

Lieferung: Die Gehölze werden zum Teil wurzelnackt, zum Teil im Topf geliefert. Die wurzelnackten Pflanzen werden ohne Erde in Kartons verpackt und die Wurzeln mit feuchtem Stroh vor dem Austrocknen geschützt. Die Pflanzen können nach der Lieferung bei kühlem Wetter noch einige Tage in der geöffneten Verpackung bleiben; besser ist es, sie in Erde einzuschlagen. Bitte beachten Sie, daß das empfindliche Feinwurzelwerk auf keinen Fall austrocknen darf. Jeder Lieferung liegt eine ausführliche Pflanzanleitung bei. Falls die Mengen unserer Baumschule nicht ausreichen, werden wir Sie über den zu erwartenden Lieferzeitpunkt informieren.

Allgemeine Informationen

Äpfel (Malus domestica).

Unsere heutigen Kultursorten lassen sich fast alle auf die Wildformen Zwergapfel (Malus pumila) und Holzapfel (Malus sylvestris) zurückführen. Der Apfel wurde schon ab dem Mittelalter züchterisch bearbeitet; im 19. Jahrhundert kam die Sortenkunde (Pomologie) zu ihrer Blüte. Heute sind viele der alten Sorten vom Markt verschwunden, da sie den EU-Normierungen nicht entsprechen. Einige dieser altbewährten, sehr gut für den Hausgarten geeigneten und geschmacklich hervorragenden Sorten bieten wir in unserem Sortiment an. Die Apfelbäume werden etwa 5 m hoch.

Alte Obstsorten und Wildobst.

Wir wissen: Nicht jede moderne Obstsorte ist schlechter als eine alte, und nicht jede alte Sorte ist per se gut. Wenn jedoch heute im Handelseinerlei die Qualität einer Sorte an Transport- und Lagerfähigkeit oder auch Einförmigkeit der Früchte gemessen wird, möchten wir lieber Kriterien wie Geschmack, Vielfalt und Eignung zur Selbstversorgung anwenden. Bei uns finden Sie ein Sortiment alter, wohlschmeckender und bewährter Obstsorten, teils echte Raritäten, aber auch früher weitverbreitete und Kennern durchaus bekannte Sorten.
Ebenfalls bieten wir eine Auswahl heimischer Wildobstarten an. Diese robusten, in der Regel recht anspruchslosen Bäume und Sträucher liefern vielfältig nutzbare Früchte für zum Teil ungewöhnliche Geschmackserlebnisse. Darüber hinaus sind sie Bienenweide und Vogelnährgehölz und – wegen der meist überreichen Blütenfülle im Frühjahr – von hohem Zierwert.

Von Hoch- und Halbstämmen und Buschbäumen – die Terminologie der Baumschule.

Alle Kultursorten von Obstbäumen entstehen durch das Aufpfropfen einer Sorte auf eine fremde Wurzel, die sogenannte Unterlage. Dieses Verfahren (die Veredelung) ist unumgänglich, da nur durch diese vegetative Vermehrung ein sortenechter Nachkomme gezogen werden kann. Die Veredelung erlaubt dem Baumschuler, neben der Sorte durch die Wahl der Unterlage auch die Wuchsform des Baumes festzulegen. Die Stammhöhe (also die Höhe zwischen dem Boden und dem untersten Kronenast) verändert sich zeitlebens nicht mehr, der Baum wächst nur noch an den Endknospen weiter.

Hochstamm.

Die ursprüngliche Wuchsform der meisten alten Kultursorten auf den Streuobstwiesen; aufgrund einer Stammhöhe von ca. 160–180 cm erlaubt sie eine zusätzliche Grünlandnutzung auf derselben Fläche (oder im Garten auch das Aufhängen einer Hängematte). Hochstämme sind ihrer majestätischen Größe wegen als Lebensraum von besonderem ökologischem Wert und in der Lage, Schatten zu spenden. Sie sind aber auch schwieriger zu pflegen und zu beernten als kleinere Baumformen und benötigen eine Fläche von 70–80 qm.

Halbstamm.

Der Halbstamm steht in Kronenbreite und Wuchs dem Hochstamm in nichts nach, jedoch ist sein Stamm nur 100–120 cm hoch, wodurch die Krone leichter zu erreichen ist. Durch Abschneiden der unteren Kronenäste kann ein Halbstamm über mehrere Jahre zu einem Hochstamm erzogen werden. Die Hoch- und Halbstämme liefern wir als kräftige, vier- bis fünfjährige Pflanzen. Die erste Ernte können Sie – richtige Pflege vorausgesetzt – etwa 5 Jahre nach der Pflanzung erwarten. Dies kann natürlich nur ein Anhaltspunkt sein; die erste Ernte kann, durch Sortenwahl oder Umwelteinflüsse bedingt, Jahre früher oder später eintreten.

Buschbaum.

Der Buschbaum bietet sich dann an, wenn der Platz im Garten knapp ist. Hier ist die Sorte auf eine schwachwachsende Unterlage veredelt, die Bäume mit einer Stammhöhe von ca. 50-70 cm werden nur etwa 3 m hoch und haben einen Platzbedarf von 12–16 qm. Zudem tragen sie schon nach wenigen Jahren; sie sind (mit einer Lebenserwartung von 15–20 Jahren) allerdings nicht so langlebig wie Hochstämme, die bei guter Pflege bis 50 (Äpfel und Quitten) oder 100 (Birnen) Jahre alt werden können.

Pflanzabstand Halb- und Hochstämme (Buschbäume).

Äpfel 6–8 m (3–4 m),
Birnen 5–7 m,
Süßkirschen 6–9 m,
Pflaumen 4–6 m,
Quitten 4–5 m (2–3 m).

Befruchtungsverhältnisse.

Einige der wichtigsten Obstarten (Äpfel, Birnen, Süßkirschen und andere) befruchten sich nicht selbst, d.h., sie benötigen zur Fruchtbildung einen guten Pollenspender in der Nachbarschaft (max. 200 m entfernt). Da die örtlichen Verhältnisse diesbezüglich oft schwer einschätzbar sind, kann es vorkommen, daß ein Obstbaum trotz Blüte keine Früchte trägt.

Anmerkung zur Standortwahl.

Viele Böden in Deutschland sind ohne bodenverbessernde Maßnahmen (Kalkung) zu sauer für anspruchsvolle Obstgehölze. Bitte erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei den örtlichen Gartenbauvereinen.

Das Manufactum Gartenjahr.

Das Manufactum-Gartenjahr - einjahreszeitlicher Arbeitskalender

Das „Manufactum Gartenjahr“ ist ein an der Praxis und am Jahreslauf orientiertes digitales Nachschlagewerk. Gärtnerisch Tätige finden darin Antworten auf alle Fragen der Gartenarbeit, ganz unabhängig davon, ob sie seit Jahren einen großen Gemüsegarten bewirtschaften oder in diesem Frühjahr zum ersten Mal auf dem eigenen Balkon Tomaten anbauen. Nach Gartentyp – Gemüsegarten, Obstgarten, Ziergarten, Balkon- und Zimmergarten – gegliedert werden Monat für Monat alle wichtigen Tätigkeiten als ein eigenes Thema in leicht verständlichen Anleitungen Schritt für Schritt beschrieben. Und im Laufe der Zeit wird die Sammlung von uns kontinuierlich erweitert und so zu einem umfassenden Kompendium ausgebaut. Das Manufactum Gartenjahr

Die Bewertung unserer Kunden – (4)

  • MMMMM 30.08.2014 anonym

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Der Apfel-Apfel

    Ich habe meinen Herbstprinz da gepflanzt wo er herkommt und auch hingehört: Niederelbe, Marschboden, 300 Meter von der Elbe entfernt. Der Halbstamm ging problemlos an, entwickelt sich langsamer als "seine Kollegen" anderer Sorten, trägt aber jährlich zunehmend. Die Früchte sind stets mittelgroß und in Form, Zeichnung und Bereifung unverkennbare Herbstprinzen. Stück für Stück ein Bild von einem Apfel. Duft und Geschmack sind unvergleichlich, der Rohverzehr noch unter dem Baum ist ein jährlich wiederkehrendes Herbstvergnügen. Leider habe ich seinerzeit einen Halbstamm gewählt. Der Hochstamm wäre sinnvoller gewesen.

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  • MM 26.11.2010 anonym

    7 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Qualitätsmängel

    Heute hat unsere Gärtnerin den Herbstprinz in unseren Garten gepflanzt. Leider ist der gelieferte Baum von minderer Qualität: Keine A-Qualität, wie man es sonst von Manufactum gewohnt ist. Er hat die minimalste Göße, ist schlecht, unfachmännisch beschnitten und sieht recht 'krüppelig' aus. Nun wollen wir trotzdem das Beste hoffen und dem Baum gut zureden, damit aus ihm noch etwas wird.

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    Kommentare zu dieser Bewertung lesen (1)

    • 02.12.2010 von Manufactum

      Dieser Aussage müssen wir widersprechen. Zur Größe: Die Normen des Bundes deutscher Baumschulen geben vor, daß ein Buschbaum 60 cm Stamm, ein Halbstamm 100-120 cm und ein Hochstamm 160-180 cm Stamm aufweisen muß. Nach diesen Normen produziert selbstverständlich auch die in der vierten Generation arbeitende Obstbaumschule, von der wir den Finkenwerder Herbstprinz beziehen. Zur Gestalt: Der Baum ist zweimal fachgerecht veredelt, einmal in etwa 15 cm Höhe und einmal in Kronenhöhe – dort hat der Baum eine leichte Biegung sowie eine Verdickung. Dies ist kein Qualitätsmangel, sondern im Gegenteil immer so und nach zwei bis drei Jahren nicht mehr zu sehen.

  • MMMMM 17.03.2010 anonym

    14 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Sehr lecker

    Endlich wieder leckere Äpfel essen! Nach 2 Jahren hat der Baum letztes Jahr das erste Mal Früchte getragen. Kennen gelernt habe ich den Finkenwerde Herbstprinz bei einem Biobauern. Die Äpfel schmecken säuerlich und machen sogar satt. Es ist traurig das ich diese Apfelart am aussterben ist. Der Geschmack ist ein Schlag ins Gesicht der "Supermarktäpfel".

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  • MMMMM 11.09.2008 anonym

    54 von 55 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Finkenwerder Herbstprinz

    Aus Kindertagen wohlbekannt, heute einen Halbstamm im eigenen Garten - zur Zeit hängen noch 5 Äpfel dran. Geschmacklich unvergleichbar angenehm, für Allergiker geeignet, gut lagerfähig. Der Baum steht bei mir in sehr feuchter Erde ( Mutterboden, Torf, Urschicht, Sand, Grundwasser ) seit dem Frühjahr und zeigt keinerlei Schadstellen. Wurde wg. der feuchten Erde als sehr verträglich empfohlen. Würde ich so weiterempfehlen. Ein Mensch aus Ostfriesland.

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