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C.C. Filson – der Goldgräber unter den Outdoorherstellern

Irgendwie schürfen wir doch alle nach Gold. Vielleicht nicht im wörtlichen Sinne, schließlich ist die Zeit der großen Goldräusche schon lange vorbei, aber die Suche nach dem individuellen Glück ist jedem von uns zu eigen. Clinton C. Filson lebte zur richtigen Zeit, fand seine eigene Goldgrube aber dennoch abseits der rauen Claims im Norden Amerikas. Filson gründete ein Unternehmen, das zunächst die Goldsucher und später Outdoorarbeiter aller Bereiche mit dringend benötigter wetterfester Kleidung ausrüstete. Und auch heute noch überzeugen die Produkte Frischluftenthusiasten jeglicher Couleur durch lang anhaltende Widerstandsfähigkeit bei gleichzeitig hohem Komfort.

 

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Filson bei Manufactum

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„Might as well have the best“. Der persönliche Goldrausch des C.C. Filson.

Manchmal braucht es etwas Durchhaltevermögen und das Glück, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein, um seine Bestimmung zu finden. Clinton C. Filson ereilte diese Chance im bereits fortgeschrittenen Alter von über 45 Jahren. Nachdem er sich zunächst als Siedler in Nebraska niedergelassen hatte und später als Eisenbahner durchs Land gezogen war, verschlug es ihn mit Anfang Vierzig nach Seattle im pazifischen Nordwesten der USA, wo er einen kleinen Laden mit Holzfällerbekleidung eröffnete. Nun begab es sich, dass wenige Jahre später – genauer im Jahre 1897 – der Klondike-Goldrausch einsetzte und Horden von Glückssuchenden aus Kalifornien auf dem Weg gen Norden in Seattle einfielen. C.C. Filson witterte seine ganz persönliche Goldgrube, und zwar direkt vor der Tür und nicht im weit entfernten, unwirtlichen Yukon an der Grenze von Kanada zu Alaska.

Von seinem Vater hatte Filson nicht nur die Liebe zur Natur, sondern auch den Pioniergeist geerbt, und so eröffnete er kurzerhand ein Unternehmen, das die Goldsucher mit Kleidung, Decken, Schuhen und Schlafsäcken auszustatten gedachte: C.C. Filson’s Pioneer Alaska Clothing and Blanket Manufacturers. Hier gereichten ihm seine Erfahrungen mit dem klassischen Kleidungsstück der Holzfäller zum Vorteil: der Mackinaw-Jacke. Das Mackinaw-Gewebe ist ein dichtes und wasserabweisendes Schurwolltuch, das – ursprünglich für Decken verwendet – Anfang des 19. Jahrhunderts zunächst zu Wintermänteln für britische Soldaten in Kanada verarbeitet wurde, bevor es ein halbes Jahrhundert später seinen Weg in die Holzarbeiterbranche fand. Seine wärmenden und robusten Eigenschaften und die Tatsache, dass es in der Lage ist, 30% seines Eigengewichts an Feuchtigkeit aufzunehmen, prädestinierten Mackinaw geradezu für den Einsatz im nordischen Winter.

Nur zwei Jahre später war der Goldrausch Geschichte, aber Filson hatte sich einen Namen gemacht und begann nun, Kleidung für Berufsgruppen wie Jäger, Fischer, Seefahrer, Maschinisten, Bergarbeiter und natürlich für Holzarbeiter zu produzieren. 1914 meldete er den „Filson Cruiser“ – seine Interpretation der Mackinaw-Jacke – zum Patent an, ein Produkt, das bis heute aufgrund seiner überzeugenden Gewebeeigenschaften und der zeitlosen Optik zu Filsons Verkaufsschlagern zählt.

„What worked then, still works now“. Die C.C. Filson Company heute.

Clinton C. Filson weilt schon lange nicht mehr unter uns, sein Erbe jedoch wird von der C.C. Filson Company weiter lebendig gehalten. Nicht nur der „Cruiser“, auch viele andere Produkte atmen noch die Luft aus Goldgräberzeiten. Das ursprünglich 35 Stücke umfassende Angebot hat sich zwar mittlerweile mehr als verzehnfacht, alle neuen Produkte werden jedoch stets mit dem Gedanken der Authentizität entwickelt: Sowohl das Material als auch das Design sind weiterhin von den Umweltbedingungen, der Arbeit und dem Lebensstil im Nordwesten Amerikas geprägt.

So fügen sich selbst Neuentwicklungen wie das breite Sortiment an Filson-Taschen in Bezug auf Haltbarkeit und Optik nahtlos in die Reihe der anderen Produkte ein. Und das ist keinesfalls rückwärtsgewandt, sondern belegt die Überzeugung, dass von Jacken über Hüte bis hin zu Taschen alle Filson-Produkte – und zwar damals wie heute – in Form und Funktion beständig bleiben. Nur die Zielgruppe, die hat sich erweitert. Zwar ist vor allem die Outdoorbekleidung der Marke auch heute noch eine gern getroffene, verlässliche Wahl bei allen Freiluftaktivitäten, aber C.C. Filson hat sich mittlerweile auch darüber hinaus einen guten Namen gemacht. Vor allem in der Musikszene Seattles gehören Jacken und Taschen von Filson mittlerweile ebenfalls zur Arbeitsbekleidung.

Egal ob Sie den „Cruiser“ für schwere Arbeiten einsetzen oder die Filson-Taschen in der Freizeit verwenden, für die jeweils andere Anwendungssituation sind sie stets bestens gerüstet. Ein klein wenig Goldgräber steckt schließlich in jedem von uns. Warum ihn nicht zeigen?