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Farina 1709 Eau de Cologne mit Zerstäuber

Johann Maria Farina


Bestellnummer:  21656

Preis:  66,00 €

Grundpreis: 52,80 €/100ml

alle Preise inkl. MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Verfügbarkeit
vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen

Produktinformation

Leichtes Duftwasser nach Originalrezept.

Eau de Cologne, 125-ml-Glasflasche mit Zerstäuber.

Allgemeine Informationen

Eau de Cologne. Das Original.

Das Verfahren, Blütenessenzen in Weingeist zu lösen, um daraus ein erfrischendes Wasser zu gewinnen, ist seit fast drei Jahrhunderten bekannt. Anfang des 18. Jahrhunderts entwickelte der italienischstämmige Johann Maria Farina in Köln ein Duftwasser, das er „Eau de Cologne“ nannte und selbstbewußt beschrieb: „Mein Duft ist wie ein italienischer Frühlingsmorgen nach dem Regen, Orangen, Pampelmusen, Citronen, Bergamotte, Cedrat, Limette und die Blüten und Kräuter meiner Heimat.“ Schon bald zeugten mehr als 50 Hoflieferantentitel von dem Erfolg des frischen Duftes – auch Goethe und Napoleon bestellten regelmäßig. „Eau de Cologne“ wurde zum Synonym für leichte Duftwässer überhaupt. Die Familie Farina produziert Eau de Cologne noch heute nach dem Originalrezept.

Hersteller-Information

Die Eau de Cologne von Johann Maria Farina (1685-1766) zeichnet sich durch eine dominante Bergamotte-Kopfnote aus. Unter den Inhaltstoffen stellen die verschiedenen Bergamotteöle aus dem Anbaugebiet Reggio die größten Positionen dar. Die Originalrezepturen von Johann Maria Farina sind Beschaffungs- und Herstellungsanweisungen, die dem Umstand der Schwankungen der Duftstoffe durch unterschiedliche Ernten und Anbaugebiete Rechnung tragen. Ziel der Originalrezepturen ist es, immer den gleichen Duft in vergleichbarer Qualität herzustellen. Die Rezepturen sind keine starren Auflistungen von Inhaltsstoffen. Nur durch Vermischung (sogenanntes blending) gleicher Öle von verschiedenen Anbauorten oder Lagen können erntebedingte Schwankungen im Duft ausgeglichen werden. Vergleichbar der Champagnerherstellung erreicht man so, daß der Duft nicht jahrgangsabhängig wird.

Im Laufe der Zeit treten neben den Ernteunterschieden auch andere Ereignisse ein, die einen Austausch mancher Rohstoffe erfordern, um den gleichen Duft herzustellen. Pflanzenkrankheiten, die ganze Varietäten vernichten, oder die Einstellung des Anbaus aus wirtschaftlichen Gründen, wie im Falle der Jasmingewinnung in Südfrankreich, stellen große Herausforderungen an die Suche nach Ersatzstoffen. So wurde z.B. nach dem 1. Weltkrieg das bei Farina im Eau de Cologne bis dahin eingesetzte Veilchenblütenöl und Veilchenblätteröl nicht mehr hergestellt. Damals löste man das Problem, indem man die schon 1892 von Roger & Gallet erstmals verwendeten artifiziellen Jonone einsetzte. Jonone sind zu den Terpenen gehörende Stoffe und haben oft einen veilchenartigen Geruch. Man findet sie in vielen Pflanzen, aber erst durch die chemische Abwandlung ergibt sich der für die Parfümerie gewünschte Geruch und die Einsatzmöglichkeit. Aufgrund seines Methylionon-Komplexes wird deshalb Alpha-Isomethyljonon seit Jahrzehnten eingesetzt. Buthylphenyl Methylpropional, auch Lilialdehyd genannt, ist ein Duftstoff, der auch partiell in der Kamille vorkommt. Da die natürliche Gewinnung nicht möglich ist, wird auch hier auf artifizielle Angebote zurückgegriffen. Um die nicht mehr verfügbaren Rohstoffe zu ersetzen, ist diese Substanz mit ihrem milden, alpenveilchenartigen Geruch in Kombination mit den anderen Inhaltstoffen die ideale Wahl, um die von Johann Maria Farina geforderte Note im Eau de Cologne zu erreichen.

Frische Düfte wie die Farina Eau de Cologne haben im Gegensatz zu schweren Düften keine lange Haltbarkeit. Die Leichtflüchtigkeit geht einher mit leichterer Oxidierbarkeit und damit Veränderung des Duftes. Man sollte deshalb ein solches Produkt nicht über Jahre aufheben und benutzen. Die Veränderung ist zwar nicht gesundheitsschädlich, beeinträchtigt aber den Genuß dieser Erfrischung. Oft haben gelegentliche Benutzer, die noch ein älteres Produkt im Hause haben, den oxidierten Geruch in Erinnerung und vergessen ganz, wie schön der Duft im Originalzustand ist.

Einige Inhaltstoffe des Eau de Cologne sind bei der Verwendung auf der Haut als allergen aufgefallen und werden deshalb für sensibel reagierende Menschen deklariert. Die Mehrzahl davon sind Stoffe, die in der Natur vorkommen und oft seit Jahrhunderten verwendet werden. Cinnamal, auch Zimtaldehyd genannt, ist beispielsweise einer dieser Stoffe, der in der Zimtrinde vorkommt und schon in der Antike in Indien genutzt wurde. Die im Bergamotteöl vorkommenden und als phototoxisch eingestuften Furocoumarine werden aus den natürlichen Ölen vor Verwendung überwiegend entfernt.

Im Laufe der fast 300jährigen Geschichte der Eau des Cologne von Johann Maria Farina wurde nie der Duft kopiert. Bei Nachahmern oder Fälschungen ging es immer um den Markennamen oder die Verpackung.

Eau de Cologne. Düfte mit Charakter.

Jedes Jahr kommen ungefähr 100 neue Düfte auf den Markt. Alte Parfümeure, die wissen, welche kompositorische Gewaltleistung es darstellt, einen irgendwie erkennbar neuen, charaktervollen Duft zu erfinden, schütteln über die Exzesse der Marketingleute den Kopf und prophezeien all diesen „aufregend neuen Parfüms“ die Lebenserwartung einer Eintagsfliege.

Die Bewertung unserer Kunden – (1)

  • MMMMM 15.04.2012 anonym

    34 von 34 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    macht gute Laune

    Früher dachte ich, Kölnisch Wasser sei nur etwas für ältere Damen. Doch dieses Farina Eau de Cologne duftet einfach wunderbar: frisch, fruchtig zitronig und überhaupt nicht aufdringlich oder altmodisch . Dieser Duft macht mir gute Laune jeden Tag.

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