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Erdbeeren. Mit Geschmack

Mieze Schindler

Auch bei Erdbeeren gilt es, alte, fast vergessene Sorten wiederzuentdecken – und damit die großen Geschmackserlebnisse. Die Pflanzen können sowohl ins Gartenland als auch in Blumenkasten oder Erdbeertopf gepflanzt werden. Die Ausläufer der Mutterpflanzen kann man ebenfalls einpflanzen und so den Bestand vergrößern; nach drei bis vier Jahren sollte die ganze Pflanzung allerdings erneuert werden, da dann die Qualität der Früchte deutlich nachläßt.

Mara des Bois

Mara des Bois.

Diese französische Sorte überzeugt mit starkem (Walderdbeer-)Aroma und fruchtiger Süße, vor allem aber mit ihrer enorm langen Tragzeit von Juni bis Oktober.

 

Die mittelgroßen, kegelförmigen Früchte sind leicht pflückbar.

’Mara des Bois‘ ist eine selbstbefruchtende Sorte; sie stellt keine besonderen Bodenansprüche und ist kaum anfällig für Frucht- und Wurzelfäule.

 

20 Pflanzen. 26,00 

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Mieze Schindler.

Seit einiger Zeit wird eine vergessene Erdbeersorte wiederentdeckt, die nur in Ostdeutschland überlebt hat und deren kleine, zarte Früchte alle üblichen, auf Fruchtgröße gezüchteten neuen Sorten geschmacklich weit hinter sich lassen. ’Mieze Schindler‘ ist eine Züchtung, die im Jahre 1925 dem ersten Direktor der Pillnitzer Lehranstalt für Pflanzenzüchtung, Prof. Otto Schindler, gelang und die er nach seiner Frau benannte.

Erdbeer-Probierpaket 4 Sorten

Im Garten spielen die Beeren ihre geschmacklichen Trümpfe voll aus: Das Aroma geht stark in Richtung Walderdbeere, starker Duft und feine Säure sind mit Süße harmonisch gepaart und ergeben den besonderen Geschmack. Breitrunde, tiefdunkelrote Früchte, Reifezeit von Ende Juni bis Mitte Juli.

 

Die Sorte bildet ausschließlich weibliche Blüten und muß deshalb zusammen mit einer passenden Befruchtersorte gepflanzt werden. Wir liefern 20 Pflanzen der Sorte ’Mieze Schindler‘ und 4 Pflanzen der Sorte ’Senga Sengana‘ als Befruchtersorte.

26,00 

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Geschmacksvielfalt. Erdbeer-Probierpaket mit 4 Sorten.

Vier Sorten (mit jeweils 6 Pflanzen), die Ihnen mannigfaltige Geschmackserlebnisse und – dank der unterschiedlichen Tragzeiten – einen langen Erntezeitraum ermöglichen. Neben den auch einzeln bestellbaren Sorten ’Mara des Bois‘ und ’Mieze Schindler‘ sind diese beiden enthalten:

’Korona‘

Mittelfrühe Sorte mit dunkelroten, großen, auch innen ausgefärbten Früchten mit reichem Aroma, das von süßen und fruchtigen Komponenten geprägt ist. Die Sorte ist selbstfruchtbar, liefert einen hohen Ertrag und schmeckt am besten direkt aus dem Garten, zu Eis oder auf Kuchen; auch zum Einfrieren und für Marmelade ist sie geeignet.

 

’Florence‘

Englische spätreifende Neuzüchtung mit großen, dunkelroten, aromatischen Früchten, sehr fruchtiger, frisch-säuerlicher Geschmack. Sie bringt einen guten Ertrag und ist – was neben dem Geschmack das zweite Zuchtziel war – sehr robust und kaum anfällig für Krankheiten. Die selbstfruchtbare Sorte ist zugleich ein guter Befruchter für ’Mieze Schindler‘. Für den Direktverzehr und für Marmelade.

30,00 

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Wiederentdeckte Köstlichkeiten. Wilderdbeeren.

Wir haben zwei der schmackhaftesten Wilderdbeer-Arten zusammengestellt – mit ihnen begann die Geschichte der Erdbeerkultur in Europa, lange bevor die erste Gartenerdbeere gezüchtet wurde.

 

Die Walderdbeere (Fragaria vesca).

Sie wurde schon in der Jungsteinzeit genutzt. Die Römer reihten sie unter den Wildobstarten ein, denn sie wurde wild gesammelt, nicht aber angebaut. Dies änderte sich erst im 14. Jahrhundert: Im Norden Frankreichs wurden Erdbeeren als Heilpflanzen angebaut, Blätter und Früchte genutzt. Ihren kulinarischen Wert wußte man dagegen schon früh bei Hofe zu schätzen. Die ersten Züchtungsarbeiten wurden von Augustinermönchen gemacht, die Pflanzen mit besonders großen und schmackhaften Früchten auslasen, auf verschiedene Farben oder die Ausläuferbildung achteten. Mit dem verstärkten Auftreten der großfrüchtigen Ananas- oder Gartenerdbeere wurde die Walderdbeere weitgehend vom Markt und aus den Gärten verdrängt. Die bis 20 cm hohen Pflanzen tragen im Juni und Juli, vereinzelt auch noch später.

Die Moschuserdbeere (Fragaria moschata).

Die heimische Moschuserdbeere – wegen ihres Wohlgeschmacks auch Zimterdbeere genannt – wird in Europa seit langem kultiviert, belegt ist ihr Anbau seit dem frühen 17. Jahrhundert, und noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts war sie häufig in den deutschen Gärten vertreten. Vor allem in den Vierlanden bei Hamburg war sie sehr verbreitet, weshalb sie auch als „Vierländer Erdbeere“ bezeichnet wird. Aufgrund des größeren Kulturaufwands und der etwas kleineren Früchte wurde die Moschuserdbeere jedoch weitgehend von den Kultursorten der Gartenerdbeere verdrängt. Und das, obwohl die hellrosa bis purpurroten, weißfleischigen Früchte dank ihres intensiven, süß-aromatischen Geschmacks, der mit dem Muskatgeschmack mancher Traubensorten vergleichbar ist, regelmäßig Sieger bei Geschmackstests sind.

Heute werden nur noch in Italien, im Piemont, Moschuserdbeeren der Sorte ’Profumata di Tortona‘ in nennenswertem Umfang angebaut. Dort haben nicht nur Feinschmecker, sondern auch die Gemeinde den Wert dieser gefährdeten Kulturpflanze erkannt – man fördert den Anbau und hat Vermarktungsinitiativen ins Leben gerufen.

Die wintergrünen, ausdauernden Pflanzen werden mit gut 40 cm höher als die üblichen Gartenerdbeeren. Sie blühen von Mai bis Juni, die Früchte reifen im Laufe des Sommers. Aus den duftenden Blättern läßt sich zudem ein schmackhafter Tee bereiten.


32,00 

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Neues Erdbeerbeet anlegen

erdbeeren-pflanzen

Da Fruchtgröße und Ertrag bei Erdbeeren mit jedem Jahr abnehmen, sollte spätestens nach drei bis vier Jahren der Bestand komplett erneuert und an einem anderen Platz im Garten ein neues Erdbeerbeet angelegt werden. Im August ist dazu die ideale Zeit. Den passenden Standort auswählen. Erdbeeren bevorzugen offene, sonnige bis leicht halbschattige Lagen, die nicht zu windig sind. Sie sind relativ winterhart, reagieren jedoch empfindlich auf Spätfröste, da die Blüte früh einsetzt.
Neues Erdbeerbeet anlegen

Erdbeeren zum Ende der Erntezeit düngen

Erdbeeren mit Mist düngen

Bei der Düngung von Erdbeeren gilt die Faustregel: ein Drittel vor der Blüte, zwei Drittel nach der Ernte. Im August (zum Ende des Monats) steht also die jährliche Hauptdüngung im Erdbeerbeet an, damit die Pflanzen bis zum Herbst noch kräftig wachsen und neue Blütenansätze für das nächste Jahr bilden. Für die humusliebende Erdbeere ist Kompost der am besten geeignete Dünger. Pro Quadratmeter vier bis fünf Liter gleichmäßig rund um die Pflanzen auf den Boden streuen und mit Harke oder Kultivator leicht einarbeiten, ohne dabei die Erdbeerwurzeln zu beschädigen.
Erdbeeren zum Ende der Erntezeit düngen

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