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Dinkelacker hoher Schnürschuh Pferdeleder

Dinkelacker


Bestellnummer:  20320

Preis:  899,00 €

alle Preise inkl. MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Verfügbarkeit
vorrätig, Lieferung in 2-3 Tagen
zur Zeit nur in geringer Menge vorrätig

Produktinformation

Zwiegenäht. Oberleder Pferdeleder, vegetabil gegerbt. Futterleder chromgegerbtes Kalbleder. Schmale Polsterung am Schaft. Brandsohle und Zwischensohle aus grubengegerbtem Leder (Lederstärke je 4–5 mm). Ausballung aus Kork. Robuste Gummi-Laufsohle.
Achtung! Englische Größenangaben. Nähere Informationen finden Sie unter: „Maßtabellen“.

Allgemeine Informationen

Das Schuhleder schlechthin: Pferdeleder. Shell Cordovan.

Der Form nach ist dies ein Alltagsschuh: halbhoch, dem Fuß sicheren Halt gebend; und in der robusteren zwiegenähten Machart mit profilierter Gummi-Laufsohle belastbar und strapazierfähig. Sehr selten und alles andere als alltäglich ist dagegen das Leder, aus dem dieser Schuh gemacht ist – Shell Cordovan, das berühmte Leder, das aus ganz bestimmten kleineren Hautpartien (nämlich nur den Kruppen) einer speziellen Rasse von Kaltblütern entsteht. Dinkelacker bezieht es von der Gerberei Horween in Chicago, die seit 1905 auf Pferdeleder spezialisiert ist und darauf heute ein Quasimonopol hat. Das Leder ist von einer überragenden Qualität und sehr haltbar, seine Faserstruktur dicht und fest. Dem hohen Fettgehalt ist die gleichzeitige Weichheit und Anschmiegsamkeit des Leders geschuldet – wenn Sie ihm ein wenig Zeit des Einlaufens gönnen, wird der Schuh bald sitzen wie „angegossen“. Der Farbauftrag – das „Oxblood“, ein tiefes Bordeauxrot, gilt als die klassische Farbe für Shell Cordovan – erfolgt von Hand, den feinen, schimmernden Glanz erhält das Leder, während es mit einer Glastrommel geschliffen wird. Diesen Schuh bekommen Sie nur bei Manufactum.

Handarbeit aus Budapest. Rahmengenähte Schuhe von Dinkelacker.

Die Schuhe aus der Werkstatt von Heinrich Dinkelacker zeichnen sich durch zweierlei Dinge aus: durch ihre Paßform und die überragende Verarbeitung in Handarbeit. Mehrere hundert Arbeitsgänge pro Schuh sind dafür nötig; ein Schuhmacher bei Dinkelacker kann überhaupt nur ein Paar Schuhe am Tag fertigstellen. Zunächst werden nach sorgfältiger Auswahl und Prüfung des Oberleders die Schaftteile ausgeschnitten. Nach dem Dämpfen wird dann der Schaft stramm über den Holzleisten – einen Budapester Leisten mit hoher, nach oben geneigter Spitze – genagelt und am nächsten Tag nachgezwickt. Erst nach einer Woche kommen die Schuhe vom Leisten (ein maschinell gefertigter Schuh bleibt dort nur rund 30 Minuten) – das garantiert Formtreue und beste Paßform über lange Zeit. Anschließend werden Oberleder, Futterleder und Rahmen mit der flexiblen Brandsohle vernäht – eine bessere Verbindung gibt es nicht. Für den weichen Tritt sorgt eine Korkausballung. Bei diesem Modell ist die Laufsohle aus Gummi und sehr strapazierbar; die Absätze werden in mehreren Schichten aus Leder aufgebaut; eine letzte Schicht, wiederum aus abriebfestem Gummi, vervollständigt sie.

Ein Hinweis für Ihre Bestellung:

Bestellen Sie bitte mit den jeweils angegebenen (deutschen, englischen oder amerikanischen) Größen. Alle Schuhe sind auf dem jeweils „üblichsten“ Leisten gearbeitet; sie werden also passen, wenn Sie auch beim Kauf im Laden selten Paßformprobleme haben.

Sollten Ihre Schuhe trotz sachgemäßer Pflege einmal reparaturbedürftig sein, kümmert sich der Manufactum-Schuster gern darum. Bitte wenden Sie sich telefonisch an unser Kundenzentrum oder an jedes unserer Warenhäuser.

Bestellhinweis:

Der hohe Schnürschuh wird über einem eher schmalen Leisten gefertigt. Bestellen Sie ihn so, daß er beim ersten Anziehen noch eng am Fuß sitzt; Pferdeleder dehnt sich mit der Zeit.

Allgemeine Informationen

Die Bewertung unserer Kunden – (4)

  • MMM 13.02.2015 anonym

    4 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Lauffalten im Obermaterial

    Ein wirklich schöner Schuh, allerdings sind schon nach wenigen Schritten deutliche Knickfalten im Spann sichtbar, das sollte bei diesem Preis nicht sein. Deshalb habe ich den Schuh zurückgegeben

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  • MMMMM 29.09.2013 anonym

    15 von 16 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Perfektion

    Ich habe eine Weile überlegt ob es wirklich sinnvoll ist, 900 Euro für diesen Schuh auszugeben und muss sagen, dass ich den Kauf bisher keine Sekunde bereut habe. Die Verarbeitung und Passform sind über jeden Zweifel erhaben, das Pferdeleder ist robust und wasserabweisend, atmet aber auch etwas weniger als andere Leder. Die Schuhe vertragen durchaus auch einmal eine etwas härtere Gangart und lassen sich ganz leicht wieder auf Neuzustand bringen, für meine Ansprüche reicht es meist schon aus, einfach nur mit einem Tuch drüber zu wischen und fertig. Der Verkäufer meinte noch, dass der Schuh erst eingetragen werden müsste und am Anfang durchaus drücken könnte, ich hatte allerdings absolut keine Probleme und vom ersten Tag an einen perfekten Sitz und das obwohl ich eigentlich eher breite Füße habe die nicht immer unproblematisch sind.

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  • MMMMM 13.10.2012 anonym

    16 von 19 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    Vom Feinsten

    Top Verarbeitung - sehr edle Optik. Wie im Text beschrieben sollte man dem Schuh etwas Zeit zum "Eingewöhnen" geben, Nach dieser Phase passt er dann aber wie ein Maßschuh. Ich habe z.B. am rechten Fuß ein relativ großes Überbein im Bereich des großen Zehengelenkes und auch eher einen breiten Fuß. Trotzdem drückt der Schuh in keinster Weise sondern läßt sich auch auf längeren Fußmärschen ( durch die Stadt) problemlos und beschwerdefrei tragen. Eine Anschaffung für die Ewigkeit! Dann relativiert sich auch der hohe Preis wieder. Sehr empfehlenswert, vor allem da der Schuh im Bedarfsfall sowohl bei Manufactum, als auch bei Dinkelacker selber, fachgerecht repariert werden kann.

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  • MMMMM 24.10.2010 anonym

    29 von 40 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

    eher Cognac als Oxblood

    Eigentlich sollte man diesen Schuh nicht kritisieren, so gut ist er, die Wertung »sehr gut« ist berechtigt. Im Vergleich zum Cordovan-Halbschuh, der ein echter Oxblood ist, ist der Dinkelacker-Schuh jedoch eine kleine Note heller, eine Idee hochglänzender (Ihr Produkt-Foto drückt das sehr gut aus) und spielt eher ins Cognacfarbene. Er ist daher auffallender (wer will mit solchen Schuhen schon auf den ersten Blick auffallen?) und in seiner Eleganz nicht so wunderschön zurückhaltend wie der sportlichere Derby-Halbschuh. Bei einem zurückhaltenden Geist kann sich daher das Gefühl ein, nolens volens aufzufallen. B. P.

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